Die "Schlange" bleibt

Zur Nachhaltigkeit der LAGA 2019 zählt auch eine besondere Brücke

Es ist die wohl schönste Schlange der Stadt: Im Zuge des Aufbaus der Landesgartenschau in Frankenberg bekamen die Bürger eine neue Wegverbindung. Vom Dammplatz aus sollte die mehr als 200 Meter lange Brücke über die B 169 und den Mühlgraben die beiden Flächen "Paradiesgärten Mühlbachtal" und den "Naturerlebnisraum Zschopauaue" verbinden. Jetzt steht das Brückenwerk.

Behindertengerecht und für Fußgänger und Radfahrer nutzbar verbindet es nun die Innenstadt mit dem Veranstaltungszentrum "Stadtpark" sowie mit dem Wohngebiet im Osten. In der Zschopauaue wurde der Fuß- und Radweg zudem entlang des Flusses weitergeführt und mit dem entsprechenden Weg der Nachbargemeinde Lichtenau verbunden. So entstand ein für alle nutzbarer Spazier- und Rad-Rundweg. Aufgrund ihrer geschwungenen Form, die auf das Mäandrieren des ehemaligen Mühlbaches hinweisen soll, hat die Schrägseilbrücke schnell den Namen "Schlange" erhalten. Für Jochen Heinz, den Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft, die die Landesgartenschau in Frankenberg unterhält, ist die Brücke ein Merkmal, welches die LAGA besonders nachhaltig macht. "Die im Zuge der Vorbereitung entstandene Brücke bleibt den Frankenbergern und ihren Besuchern natürlich auch nach der Veranstaltung erhalten", erklärt er. "Sie verbindet Urbanität und Natur."

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