E-Paper revolutioniert das Lesen

"Nichts ist älter als die Zeitung von gestern", heißt ein Sprichwort. Gut, dass es mit dem E-Paper der "Freien Presse" die Zeitung von morgen schon heute gibt.

Von Sonntag bis Freitag, pünktlich um 20.15 Uhr, kündigt eine elektronische Push-Nachricht der E-Paper-App die neue Vorabendausgabe der "Freien Presse" an. Die Zeit ist bewusst gewählt. "Direkt nach der Tagesschau bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, sich umfassend und ausführlich über das Tagesgeschehen in ihrer Region zu informieren", sagt Thomas Boy, Leiter IT-Web Solutions bei der "Freien Presse". Rund 95 Prozent der Inhalte der gedruckten Zeitungsausgabe des kommenden Tages - von der Meldung aus dem eigenen Wohnort bis zur Nachricht aus einem weit entfernten Winkel der Welt - sind bereits ab 20.15 Uhr im E-Paper-Angebot abrufbar.

Das E-Paper ist als App natürlich für die Nutzung auf Tablets und Handys optimiert. Die Nutzer können die Zeitung durchblättern und lesen - freilich ohne das typische Geräusch beim Umblättern der Zeitungsseiten. Dafür können sie in die Seiten hineinzoomen oder die komfortable Textansicht für fokussiertes Lesen öffnen. "Selbstverständlich lässt sich die Schriftgröße in der Textversion ganz individuell anpassen und die im Text platzierten Links anklicken", sagt Thomas Boy. Wer keine Zeit hat, die ganze Ausgabe durchzublättern, der kann mit Hilfe der Übersicht auch direkt zu den Seiten springen, die ihn interessieren. Darüber hinaus punktet das E-Paper mit weiteren Vorteilen. Dazu gehört zum Beispiel die Suchfunktion, die die Artikel der abonnierten Ausgabe nach dem gewünschten Stichwort durchforstet. Nach einem Klick auf die Komfortsuche haben die Nutzer die Möglichkeit, in den betreffenden Lokalausgaben zu stöbern und die Suche über längere Zeiträume auszudehnen. Neben dem eigenen persönlichen Artikelarchiv im E-Paper gibt es auch die Möglichkeit, einzelne Seiten, bestimmte Ressorts oder die komplette Ausgabe als PDF herunterzuladen. So können die Leser die abonnierte Ausgabe oder einen bestimmten Artikel nicht nur später lesen, sondern sich auf dem eigenen Rechner oder im "FP E-Paper"-Archiv der App ablegen. Das Ausschneiden von Artikeln aus der Zeitung, das Bestücken von Ordnern, die Regalmeter und Regalmeter füllten, fällt damit weg. Bequemer geht Archivieren nicht.

"Das E-Paper ist die moderne Form des Zeitunglesens für zu Hause und unterwegs", sagt Thomas Boy. Und das mit umfassendem Service. Dazu gehört zum Beispiel der Themen-Monitor, in dem alle neuen Texte zu einem gesuchten Schlagwort angezeigt werden. "Ein Fußballfan kann sich dort zum Beispiel alle Berichte über seinen Lieblingsverein vorfiltern lassen oder Leser, die Sachsen verlassen haben, sämtliche Artikel über ihre ehemalige Heimat", sagt Thomas Boy. Ergänzend lassen sich E-Paper-Inhalte auch per E-Mail oder über die sozialen Netzwerke mit anderen Menschen teilen. Pro Monat werden die E-Paper-Ausgaben fast 500.000 Mal heruntergeladen.

Elektronische Versionen von Zeitschriften gibt es seit fast 40 Jahren. Ihren Durchbruch erlebten die E-Paper jedoch erst mit dem Siegeszug der Tablets. Mittlerweile bieten alle großen Zeitungen und Zeitschriften neben der gedruckten Ausgabe ein E-Paper an. "Wir gehörten mit unserem E-Paper seit 2004 zu den Vorreitern unter den ostdeutschen Verlagen. Das zahlt sich jetzt aus, denn die Nutzerzahlen steigen kontinuierlich", freut sich Thomas Boy.

Die Technologien entwickeln sich selbstverständlich ständig weiter. "Um unseren Lesern dauerhaft ein tolles Nutzungserlebnis zu bieten, werden die Funktionalitäten und Services der E-Paper-Anwendung kontinuierlich weiterentwickelt und die Angebotsformen auf die Bedürfnisse der Abonnenten abgestimmt. Falls die App einmal nicht das macht, was sie eigentlich soll, steht bei Fragen unser Support-Team per Mail gern zur Verfügung", sagt Thomas Boy. (cw)

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