LAGA: Was bleibt und was kommt?

Wie nachhaltig die blumigen Ausstellungen für die Gastgeber sind und wo die nächste stattfindet

In Oelsnitz vergehe kein Tag, an dem das Gradierwerk nicht genutzt werde. Manche Einwohner und Besucher gehe mehrmals am Tag dorthin. Das sagte Bernd Birkigt vor einigen Wochen gegenüber "Freie Presse". Bis 2015 war der 52-Jährige einer der Geschäftsführer der Landesgartenschau in Oelsnitz im Erzgebirge. Seit deren Ende ist er Bürgermeister der einstigen Steinkohlestadt. Im Zuge der LAGA in Oelsnitz wurde dort der Bau eines Gradierwerkes beschlossen und umgesetzt. Nun werden stündlich 5000 Liter Sole durch das elf Meter hohe und 42 Meter lange hölzerne Werk gepumpt, um die Luft damit anzureichern.

In Lichtenstein, wo 1996 die erste sächsische Landesgartenschau durchgeführt wurde, entstanden unter anderem ein neu angelegter und neubarock-gestalteter Französischer Palaisgarten und ein Englischer Park, die nun zu jeder Jahreszeit zum Spaziergang einladen.

In Zittau entwickelte sich nach deren Landesgartenschau im Jahre 1999 aus einem alten Tagebaugebiet ein richtiges Bade- und Wassersportparadies: der Olbersdorfer See mit seiner Strand- und Parkumgebung.

In Reichenbach steht die vor zehn Jahren entstandene Parkanlage in diesem Jahr wieder als "Kleine Gartenschau" mit Sonderveranstaltungen offen (29. Juni bis 7. Juli).

In Torgau wird dann im Jahr 2022 die nächste sächsische LAGA stattfinden. Dort sollen derzeitige Brachflächen einer blühenden Landschaft weichen.

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