Oberbürgermeister Rolf Schmidt

Mit Beginn meiner Tätigkeit als Oberbürgermeister, aber auch teilweise schon vorher als Mitglied des Stadtrates Annaberg-Buchholz, habe ich mich immer wieder mit dem für das Welterbe nominierten Gut in unserer Stadt befasst. Darüber hinaus gab es viele Kontakte und Gespräche mit dem Welterbe-Verein und mit der Wirtschaftsförderung Erzgebirge. Mit der Aufnahme ins Unesco-Welterbe steigt das Erzgebirge in die "höchste Liga" des Tourismus auf. Weltweit wird die Aufmerksamkeit auf unsere Region mit ihren zahlreichen bergbaulichen und kulturhistorischen Schätzen gelenkt. Das wird ohne Zweifel vielfältige positive Wirkungen entfalten. Annaberg-Buchholz ist schon aufgrund seiner geografischen Lage gut als Ausgangspunkt geeignet, um von hier aus das Welterbe zu entdecken. Es gilt, die 22 Einzelobjekte gemeinsam mit allen Partnern gut zu vernetzen und sich "die Bälle" gegenseitig vernünftig zuzuspielen. Im Interesse unserer künftigen Gäste sind dazu jedoch zentrale Anlaufpunkte bzw. Informationszentren unerlässlich, wo sich Touristen zunächst umfassend informieren und beraten lassen, um dann in das Unesco-Welterbe Montanregion Erzgebirge zu starten. Natürlich haben wir mit der St. Annenkirche, unserer Altstadt, dem Frohnauer Hammer, dem Markus-Röhling-Stolln und unseren drei historischen Bergbaulandschaften Annaberg/ Pöhlberg, Frohnau und Buchholz auch in unserer Stadt herausragende Welterbe-Objekte. Diese gilt es, sinnvoll zu vernetzen, attraktive Pakete für Unesco-Touristen zu schnüren und natürlich auch entsprechende Führungen und Wegweisungssysteme anzubieten. Darüber hinaus ist für den Erhalt der Welterbe-Objekte der konkrete Investitions- und Erhaltungsaufwand zu planen, was wir gemeinsam mit den Stadtrat und Förderstellen abstimmen werden.

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