Warum wir uns kein Verbot von Utopien leisten können

Der Arzt und Autor Klaus-Gregor Eichhorn findet, dass der politische Diskurs in den letzten Jahren so amputiert wurde. Die gesellschaftliche Weiterentwicklung wurde dadurch erschwert und dem Rückfall in finstere Zeiten Vorschub geleistet. Ein Gastbeitrag.

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28Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Interessierte
    19.11.2019

    @Hirtensang , mein vorangegangener Beitrag bezog sich auch gerade auf die Zukunft .. ;-)

  • 1
    2
    Haju
    17.11.2019

    @Echo1:
    Ihre Entschuldigung betreffs Bier gegenüber @Malleo war geheuchelt.

  • 2
    2
    Echo1
    17.11.2019

    Gute Ideen, die die Menschheit weiterbringen zu einem freundlicheren und friedlichen Miteinander. Wer kann da etwas dagegen haben?
    Da muss man schon erzkonservativ sein
    und weit weg, auch emotional, von Humanität.

  • 2
    1
    OlafF
    17.11.2019

    @Haju: Ehrlich gesagt bin ich nicht gegen Philosophen, im Gegenteil, weder gegen die "Bilderberger“ noch die "Freimaurer“ oder andere Zirkel. Nur sollte man Ihnen keine Macht in die Hände geben. Der eingebaute Hebel funktioniert auch, wenn das Phantasiegebäude, welches z.B. ohne Fundament gebaut wurde zusammenbricht. Die R E A L I S T E N brauchen nur abzuwarten und zuschauen wenn es zusammenbricht. Philosophen können dann gern neue Dinge vorschlagen, aber sie werden dann nur schwer überzeugen können. Entscheiden müssen es die Politiker*innen, in der Demokratie legitimiert durch das Volk. Beim nächsten Versuch sollte ein stabileres Gebäude entstehen. Genau, wie diese Fehlentscheidungen korrigieren müssen. Wenn wir an der Schwelle angekommen sein sollten, wo immer mehr Menschen merken, dass zwischen Utopie und Wirklichkeit die Diskrepanz unüberwindbar geworden ist, dann schwindet die Herrschaft der Ideologen wieder.

  • 1
    2
    Haju
    17.11.2019

    @Echo1:
    Sie erinnern mich an Karl Marx ff. Der Rest ist bekannt (ideologisch).

  • 2
    1
    Echo1
    17.11.2019

    Wenn die Realität weltweit ständig Ungerechtigkeiten, Kriege, Flucht, Terrorismus, extrem ungleich verteilter
    Reichtum, mehr Verlierer als Gewinner
    hervorbringt. Die Lebensbedingungen für die Lebewesen auf unserer Erde verschlechtern (Klimawandel).
    Da muss man die Ursachen dieser Realität
    anschauen, um etwas zu verändern. Und da
    sind Visionen angesagt. Ist das ideologisch? Und wenn dann logisch gleich
    ideologisch. Bitte das Thema nicht verkomplizieren. Eine Umsetzung, eine Änderung ist schwer genug.

  • 1
    1
    Haju
    17.11.2019

    @OlafF:
    Ehrlich gesagt, könnte es der ewige Mechanismus von Zirkeln sein:
    Man hat Utopien und Visionen und die wollen doch schließlich alle guten Menschen, nicht wahr?! Wer nicht, und zwar auf Grund von REALITÄTEN ist dann immer wieder was...?! -
    Die Zirkel fordern schon wieder eine "epistokratische Herrschaft", eine Philosophenherrschaft" also, welche dann die Betrachtung von unerwünschten Realitäten unterbinden könnte, so wie jetzt schon. Die philosophischen "Qualitäten" eines Staatskünstlers zählen dann wieder mehr als die realitätsnahen Einwürfe von Ökonomen und Naturwissenschaftlern.
    Das Jahrtausende alte philosophische Prinzip von Hypothese, Antithese -> Synthese wurde bereits ausgehebelt. Tatsächlich soll es die Herrschaft von Ideologen mit ihren Visionen werden.

  • 1
    1
    OlafF
    17.11.2019

    @Haju: D e r z e i t . In jedem Elend steckt auch immer der Hebel zur Überwindung mit drin. Die Irrationalitäten zu vermindern und den Virus der Dekadenz loszuwerden, bedarf es jedoch gewisser Spielregeln. Den heutige Umgang zu verändern und jegliche Art Probleme zu lösen anstatt sie zu ignorieren, birgt die Chance die Zukunft zu prägen, in der wir künftig gemeinsam leben werden.

  • 4
    0
    Malleo
    15.11.2019

    Echo
    o.k.

  • 4
    2
    Echo1
    15.11.2019

    @Malleo ja war nicht in Ordnung mit dem
    Bier. Wahrscheinlich hatte ich eins getrunken, dann ist man manchmal genervt.
    Sie meinen Flügel von Windräder, die schwer nach Abbau zu verwerten sind.
    Ja das hat auch etwas mit Umwelt und
    Klimawandel zu tun. Sie meinten es ist wichtig Produkte herzustellen, die wieder
    verwertbar sind. Vollkommen richtig.
    Spart Ressourcen. Trotzdem bin ich für weiteren Ausbau der erneuerbaren Energie.
    Das ist die technische Seite einer Zukunftsaussicht, einer Vision um den
    Klimawandel aufzuhalten. Und im Zusammenhang müssen stehen gesellschaftliche Utopien/ Visionen/ wichtige Änderungen. Und das wäre hier die Vision nicht alles den Konzernen zu überlassen, was zur Daseinsfürsorge aller
    Menschen gehört. Profitstreben stört da.
    Der Staat muss garantieren Dach über den Kopf, Wasser, Strom, Gesundheitsvorsorge,
    Grundnahrungsmittel. Und das weltweit.

  • 2
    3
    ralf66
    15.11.2019

    @Echo1, na klar nennt Malleo Istzustände, was soll er denn sonst tun, die zu beseitigen ist seine Vision und er hat völlig Recht. Was Sie als Ihre Visionen ansehen ist die Makulatur die wir schon oft und vor allem sehr lange genug gehört haben, was aber aus verschiedenen Gründen gar nicht wirklich umsetzbar ist und das wissen Sie auch, deswegen könnten Ihre Visionen eher in den Bereich der Utopien gehören als wie die von Malleo.

  • 4
    1
    Malleo
    15.11.2019

    Echo..
    Gern, allerdings sollten Sie unterlassen, mir zu unterstellen zuviel getrunken zu haben.(wegen eines Schreibfehlers)
    GFK und CFK sind Werkstoffe für die Flügel der Anlagen.
    Glasfaser- bzw. Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe.
    Schlecht aufbereitbar zu einer Wiederverwendung.

  • 3
    2
    Echo1
    15.11.2019

    @Malleo können Sie nicht mal so formulieren, dass man Sie versteht. Diesen
    umfangreichen Wortschatz habe ich nicht wie Sie. Abkürzungen kennt auch nicht jeder. Nirwana ist auch kein gewöhnliches Wort und mehrdeutig. Da musste ich auch erst nachschauen. Deutsche Sprache kann
    verständlich sein. Bitte verwenden. Sonst
    reden wir aneinander vorbei.

  • 3
    1
    Malleo
    15.11.2019

    Echo.
    Nochmal, erst lesen und dann unter der Gürtellinie schreiben.
    Wer es braucht?
    Ressourcengebrauch muss dominieren gegenüber Wertstoffverbrauch.
    Kreislauf der Wertstoffe muss das Ziel sein- schon bei Entwicklung eines Produktes.
    Wie man es nicht machen sollte, siehe GFK und CFK bei Windkraft.
    Nirwana, nun ich kenne Ihren Wortschatz nicht- nennen Sie die verschwundenen Kommentare einfach im " Meinungsfilter".

  • 2
    0
    Haju
    15.11.2019

    @OlafF
    Eine sehr schöne Utopie gerade in Ihrem letzten Satz. Ich halte diese aber auf Grund von zunehmenden Irrationalitäten derzeit für völlig unmöglich.

  • 3
    0
    OlafF
    14.11.2019

    Das Utopia sich niemals verbieten lässt, verhindert mit Verlaub nicht die Existenz der Wirklichkeit. Das Gefühl von "Schmerzfreiheit" und der Gebrauch von "Ersatzdrogen" schließt das Erkennen nicht völlig aus, dass auch unterschiedliche Auffassungen belebend wirken und nicht spalten. Der eine ist dafür und der andere dagegen. Die eine erreicht ihre Ziele und die andere unterliegt. Engstirnigkeit und Einseitigkeit führten zur Stagnation, auch eine Erfahrung der "Elterngeneration", obwohl von den Regierenden immer behauptet wurde, es gänge voran.
    Ideale sind schnell gefunden und hinausposaunt. Aber sie zu erfüllen, bedarf es manchmal unterschiedlicher Lösungen. Diese müssen gefunden, erprobt, korrigiert und analysiert werden. Humanismus, Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit sind Ziele mit denen sich jeder gern schmückt. Sie zu erreichen braucht es Wettbewerb u n d Zusammenarbeit, Zielstrebigkeit u n d Fairness.

  • 2
    6
    Echo1
    14.11.2019

    @Malleo Sie zeigen Ist-Zustände auf, die zu
    kritisieren sind. Sagen aber nicht, was zu ändern ist. Echte Analyse Fehlanzeige. Utopie Fehlanzeige. Ihre Kritik kommt mir
    ohnehin nicht echt vor, nicht ehrlich.
    Nirwana? Was soll dieser religiöse Begriff?
    Wir brauchen einen Wertstoffverbrauch?
    Sehr nebulöse Darstellung. Oder ein Bier zu
    viel getrunken.

  • 7
    3
    Malleo
    14.11.2019

    Echo
    Erste Antwort im Nirwana.
    Fairer Handel:
    Beispiel Afrika. Was wollen Sie da fair handeln, wenn dieser Kontinent zu 80% auf Lebensmittelimporte und somit dauerhafte Alimentierung angewiesen ist?
    Die korrupten Eliten können nicht einmal Bildung, die beste Verhütungsmethode und Ressourcenschonung.
    Darf man das so ungeschminkt sagen?
    Weiter mit Natur.
    In der Gegenwart überwiegt der Ressourcenverbrauch, wir brauen einen WertstoffGEBRAUCH!
    Man nennt das Kreislaufwirtschaft!
    Rüstungsstopp:
    Aber gern. Möge doch die Kanzlerin mit ihren GroKo Ministern per Dekret den Rüstungsexport verbieten!
    Bei Atom, Kohle und Verbrennungsmotor ging es doch auch, von Dublin III ganz zu schweigen!
    Das nennt man Doppelmoral!
    Nun und weitere Visionen sind angezeigt, wenn Sie die selbst generierten Gesetzte erst einmal konsequent umgesetzt werden.

  • 5
    4
    Echo1
    14.11.2019

    @Malleo auf meine Visionen angesprochen. Die habe ich schon oft hier kundgetan. Wiederhole mich, in Zukunft
    muss der Reichtum dieser Erde gerechter
    verteilt werden. Fairer Handel. Rüstungsstopp. Diplomatie. Einhaltung des
    Grundgesetzes. Auch die aktuelle parlamentarische Demokratie muss erhalten bleiben. Das ungehinderte Profitstreben zu Lasten der Natur und Allgemeinheit muss gezügelt werden.
    Und jetzt Sie @Malleo? Ihre Zukunftsideen?

  • 2
    5
    gelöschter Nutzer
    14.11.2019

    @gura4: Vielleicht lässt sich dieser Problemberg aber nur durch Utopien und gewagte Ideen lösen?

  • 4
    3
    gura4
    14.11.2019

    Wie soll sich denn neben dem von @Malleo treffend geschilderten Problemberg der sich schleichenden radikalen Veränderungen durch neu entstandenen Lebensgewohnheiten, Zugehörigkeitsempfindungen und Wertevorstellungen noch Zeit, Kraft und Motivation finden lassen, um an Visionen - für wen eigentlich? - zu basteln.

  • 4
    3
    Hankman
    13.11.2019

    Großartig. Vielen Dank für diesen Text.

  • 5
    4
    Malleo
    13.11.2019

    Echo.
    -Ihr Versuch ging in die Hose.
    -Ihre Welt nicht!
    -Wer Überschriften mag wie Sie, braucht auch keine Zwischentöne.
    -Wo sind Ihre Visionen?

  • 5
    5
    Echo1
    13.11.2019

    @Malleo versuche zu übersetzen:
    Die Ausstieg aus Kohle, Atom ....ist
    falsch.
    Merkel mit ihrer Kompetenz macht, was sie
    will. Ist nicht demokratisch legitimiert.
    Wir schieben nicht ab. 2015 wiederholt sich. Was wollen Sie für eine Welt?
    Sie breiten hier keine Utopie aus.
    Zu lang und schwülstig Ihr Beitrag. Haben
    Sie alles schon gesagt.

  • 8
    4
    Malleo
    13.11.2019

    Streit gehört zur Demokratie, auch über sie selbst zu streiten ist normal und kein Krisensymptom.
    „Es ist der Vorzug der Demokratie, dass sie vor den Mängeln anderer Herrschaftsformen schützt aber leider nicht vor den eigenen“ (K. Popper)
    Diktaturen und auch das wissen die Menschen in Mitteldeutschland sehr genau, sind braun, rot, grünlich, religiös oder man verpackt sie anfangs in revolutionären Eifer.
    Angesichts der epochalen Herausforderungen, denen sich dieses Land- nicht ganz unverschuldet- zu stellen hat, versteht sich diese Demokratie seit einigen Jahren (leider) nur noch als ausgesprochene Kompromisswirtschaft im Krisenmodus.
    Wenn Herr Eichhorn von demokratischer Anästhesie spricht, ist das eine hübsche Umschreibung von „Hirntod“. (Macron)
    Man hat sich mit einem „Weiter so“ eingerichtet, nicht einmal mehr das „Hört endlich zu“ fruchtet.
    Jegliche andere Gedanken verbreiten inzwischen so große Angst, dass diese ohne den Zwischenschritt des Nachdenkens zugunsten der automatischen Zurückweisung entfallen.
    Eine Debattengesellschaft darf sich aber nicht zu fein sein, unfeine, unappetitliche und (auch) angefaulte Ansichten anzuhören und Tacheles aushalten.
    Wenn keine oder unzulängliche Verfahren zur Verfügung stehen, die eine Entlassung aus dem Krisenmodus versprechen, wird der gesellschaftliche Konsens anfällig.
    Wir sind vielmehr zum Land der Aussteiger verkommen, Ausstieg aus Kohle, Kernkraft, Diesel, Flugverkehr, Bildung, Bundeswehr.
    Denkverbote ersetzen Visionen.
    Seit mehreren Jahren ist dieser Zustand – auch für die EU – eine Dauerkrise geworden, wobei insbesondere die Anforderungen aus der Globalisierung und den Migrationsströmen mit einhergehender Veränderung der Gesellschaft nicht auf die dafür notwendige stabile Ordnung politischer Herrschaft gestoßen sind.
    Die Bezeichnung Kontrollverlust bei hoheitlichen Aufgaben ist hierfür (immer noch) das Synonym.
    Der schwelende Konflikt in einer toleranten, offenen Gesellschaft, „Ansprüche“ von Gruppen zu dulden aber an Grenzen stoßen müssen, die von ihnen Anpassung verlangen, muss im Sinne auch anderer absoluter Geltungsansprüche, nämlich derer von Staatsstrukturen mit Verfassungsrang, zwingend gelöst werden.
    Die öffentliche Diskussion und auch Rechtsprechung dazu darf nicht tabuisiert werden, weil die Erosion allgemeingültiger Werte unübersehbar ist.
    Nicht nur der politisch interessierte Bürger stellt bei einer mit Richtlinienkompetenz ausgestatteten Kanzlerin eine Trivialisierung demokratischer Entscheidungsprozesse fest.
    Ein „Recht auf Narrenfreiheit“ gibt es allerdings weder in der Verfassung noch einem Gesetz dieses Landes.
    Die Zweifel an der Stabilität des demokratischen Rechtsstaates wachsen, wenn deutliche Signale ausbleiben, die sein Funktionieren gewährleisten.
    Für mich zählen dazu die Kernkompetenz in Form hoheitlicher Aufgaben(sichere Grenzen), Entschlossenheit bei der Durchsetzung von Regeln, Gewährleistung der Sicherheit der Menschen, auch wenn man akzeptierten muss, dass die 100% Utopie sind.
    Das Mögliche zu unterlassen, ist allerdings die ebenso falsche Antwort, wie z. B. das Unterlassen der Abschiebung von Ausreispflichtigen.
    Weil angemessene Reaktionen dazu wegen parteipolitischer Zwänge mit moralisierenden Bauchschmerzen ausbleiben oder nur halbherzig umgesetzt werden, wenden sich viele Menschen radikalen Entscheidungsformen zu.
    Die benannten Politikfelder werden deshalb auch in Zukunft Prüfsteine für die demokratischen Grundwerte bleiben.
    War das Jahr 2015 einer „einmaligen“ humanitären Situation geschuldet und sich nicht wiederholen sollte, folgte das Jahr 2016 in einer aufgehübschten Reflexion des Vorjahres.
    Letztlich zementierten die Folgejahre bis in die Gegenwart diesen Status quo.
    Weil das so ist, leidet dieses Land an einer(selbstgemachten) Lebenslüge, um die uns unsere Nachbarn wirklich nicht beneiden.
    Bewährte, andere Entscheidungsformen wie Plebiszite zu fundamentalen Entscheidungen zum Weg einer Gesellschaft, sollten auch für dieses Land kein Tabu mehr sein, weil bei wichtigen zurückliegenden (nicht einmal parlamentarisch legitimierten!!) Entscheidungen deren Befugnis mit Sicherheit nicht auf die Grundrechtsträger zurückgeführt werden konnte.
    So bleibt auch diese Demokratie eine Unvollendete!

  • 6
    3
    Echo1
    13.11.2019

    @Hirtensang ich bin auch der Meinung,
    dass der Artikel von Eichhorn lesenswert ist und zur Diskussion anregen sollte.
    Vielleicht bei Anne Will. Aber so weit ist
    ARD und ZDF noch nicht. 30 Jahre Wende
    war tatsächlich so etwas wie eine Propagandaschlacht nach dem Motto
    bitte keine aktuelle Gesellschaftskritik.

  • 6
    3
    FromtheWastelands
    13.11.2019

    In jeder Hinsicht richtig und zutreffend.
    Der Artikel sollte bei den großen, deutschlandweit erscheinenden Zeitungen veröffentlicht werden, 100mal lesenswerter als die meisten der dort veröffentlichten Texte zur deutschen Einheit.

  • 6
    4
    Hirtensang
    13.11.2019

    Dieser Artikel ist einer der besten, die in der Propagandaschlacht "30 Jahre Wende" geschrieben wurden. Er zeugt davon, dass sich der Verfasser mit unserer Gegenwart auseinandersetzt und selbst versucht und andere anregt, Wege in die Zukunft zu finden



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