In Zwickau liefen 2017 mehr Autos vom Band

VW steigert Produktion in Sachsen - Werk wird für E-Auto-Reihe vorbereitet

Zwickau.

Positive Bilanz für Volkswagen im Freistaat: Die Konzerntochter VW Sachsen hat im vorigen Jahr mehr Autos und Motoren produziert. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, liefen im Zwickauer Werk rund 290.000 Golf, Golf Variant und Passat Variant vom Band - rund drei Prozent mehr als 2016. Der Passat hatte mit gut sieben Prozent nur einen geringen Anteil. Trotz der Steigerung bleibt VW Sachsen damit aber noch unter der bisherigen Rekordmarke von 301.301 Autos aus dem Jahr 2015. Für das laufende Jahr sei ein ähnlich hohes Fahrzeugvolumen wie 2017 geplant. Gesteigert wurde im vorigen Jahr zudem der Sonderfahrzeugbau und die Gasrack-Fertigung. Mit der Umrüstung über 1000 Autos und 24.000 Racks für Erdgasfahrzeuge der Marken VW, Skoda und Audi habe man neue Bestmarken gesetzt. Ein Plus gab es auch in der Karosseriefertigung für Bentley und Lamborghini. Mit knapp 10.000 Karosserien wurden 2085 mehr gebaut als 2016.

Im Chemnitzer Motorenwerk stieg das Fertigungsvolumen demnach um drei Prozent auf rund 792.000 Motoren. In der Gläsernen Manufaktur in Dresden wurden bis Jahresende 5350 E-Golf montiert. Dies solle im laufenden Jahr deutlich gesteigert werden, hieß es. Ab April werde wegen der hohen Nachfrage eine zweite Schicht gestartet.

153 Millionen Euro wurden in Sachsen investiert. Die Mitarbeiterzahl lag am Jahresende mit 9850 leicht unter dem Vorjahr. In Zwickau sind 7700 Mitarbeiter tätig, in Chemnitz 1650. Der Rest entfällt auf die Manufaktur und das Bildungsinstitut. In Zwickau habe man bereits zum Jahreswechsel einzelne Anlagen auf die Fertigung der E-Auto-Familie I.D. vorbereitet, hieß es. Im Sommer 2019 werde dann eine der beiden Fertigungslinien komplett umgebaut, die zweite folge 2020.

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