Absagen und Verschiebungen - Theater plant Spielbetrieb neu

Die Spielstätten sind wegen der Coronapandemie geschlossen. Viele Premieren finden deswegen später statt - zum Teil erst übernächste Saison.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    5
    1005
    02.04.2020

    @Pixelghost,wenn Sie es als Neid auslegen ist das ihre Sache,aber schließlich sollten die Regeln für alle gelten.Theater braucht jetzt keiner.Es ist ja einfach, sich an Steuermitteln zu bedienen.Die von ihnen gepriesenen Musiker als Spitzensportler zu bezeichnen ist fehl am Platz.Die Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen des täglichen Bedarfs das sind unsere Spitzensportler.Musik kann man auch zu Hause ausüben solange es den Nachbarn nicht stört.

  • 3
    4
    Pixelghost
    02.04.2020

    @d0m1ng024, einen roten Daumen zu drücken ist einfacher, als seine Meinung zu schreiben. Man könnte ja rote Daumen bekommen.

  • 5
    4
    Pixelghost
    02.04.2020

    Ich gehe mal davon aus, dass die angestellten Hausmitarbeiter genug Arbeit haben und jetzt all das erledigen können, wofür in den Spielzeiten kaum Zeit bleibt: notwendige Reparaturen, Ordnung schaffen usw.

    Wer ein Instrument spielt oder lernt - wie ich - weiß und kann nachvollziehen, dass man als Berufsmusiker oder Sänger mal eben nicht zur Ernte gehen oder als „Anrufbeantworter“ in einer Behörde aushelfen kann.
    Was sollten die dort, ohne Fachkenntnisse? Das ist ja nun totaler Pfeffer.

    Die müssen täglich mehrere Stunden üben, wie Spitzensportler.

    Aber Hauptsache man kann seinen Neid auf 100% Lohn streicheln.

  • 1
    6
    d0m1ng024
    02.04.2020

    Auf jeden Fall haben die Theaterleute Zeit hier mitzulesen... Von wem sonst kommen die vielen roten Daumen?

  • 5
    2
    mops0106
    01.04.2020

    @1005:
    "Soviel Näher/innen wird es bei Ihnen gar nicht geben...".
    Wieso bei mir? Ich arbeite nicht am oder für die Theater. Ich habe meine Meinung geschrieben und mir erschließt sich nicht, wieso das scheinheilig sein soll.

  • 1
    5
    Maschinenbauer
    01.04.2020

    Handschuhe?

  • 2
    8
    1005
    01.04.2020

    @mops0106,Sie wollen doch nicht behaupten, daß beim nähen vieleTheaterschaffende eingesetzt werden.Soviel Näher/innen wird es bei Ihnen gar nicht geben und sind auch nicht nötig. Ihre Berufskünstler sollen ja nicht auf dem Acker arbeiten.Für zarte Hände gibt es auch schonende und wichtige Arbeiten,man muß bloß wollen(kommt von Wille).Klar ist Kunst wichtig,aber sie kann
    nur erfolgreich sein bei einer florierenden Wirtschaft und da liegt es derzeit im argen.Verstecken Sie sich nicht hinter Scheinheiligkeit.

  • 9
    3
    mops0106
    01.04.2020

    @d0m1ng024/Maschinenbauer/1005:
    Erst im Herbst 2018 sind die Städtischen Theater zum Flächentarifvertrag zurückgekehrt. Vorher galten 20 Jahre Haustarifverträge mit rund 14% weniger Gehalt.
    Wie im Artikel geschrieben, haben die Mitarbeiter ja noch zu tun. Es werden Wartungsarbeiten vorgezogen, Proben etc. finden in einem kleinen geschützten Rahmen statt. Tänzer, Musiker etc. müssen weiter proben, damit dann nicht so viel aufzuholen ist und sie in Übung bleiben. Sie können Berufsmusiker, die z.B. ihre Hände schützen müssen, nicht zur Feldarbeit verdonnern. (Ohne dass ich die existentielle Wichtigkeit der Bauern verkenne oder geringschätze.) Zum Glück haben wir noch keine Dienstverpflichtung!
    Schutzanzüge und -masken sollen ja auch genäht werden.
    Im Übrigen ist auch Kunst wichtig für eine Gesellschaft, da das Leben nicht nur aus Essen, Arbeiten, Schlafen etc. bestehen kann.

  • 3
    10
    1005
    01.04.2020

    @Maschinenbauer und d0m1g024,völlig richtig ,entweder Kurzarbeit oder wie von
    ihnen erwähnt in lebensnotwendigen Bereichen arbeiten.Theater gibt es in Deutschland z.Zt.genug.Schließlich sind die 100% Lohn der Theaterleute unsere Steuergelder. Hier müßte auch der zuständige Bürgermeister reagieren oder ist dieser in Lethargie verfallen.

  • 3
    10
    Maschinenbauer
    01.04.2020

    Es wäre aus meiner Sicht angemessen und überfällig, wenn die Kollegen aus dem Theater, jetzt für andere nützliche Arbeiten eingesetzt werden. Ob als Erntehelfer oder als Mitarbeiter in der Telefonauskunft für überlastete kommunale Behörden, könnte die Zeit nützlich überbrückt werden. Das wäre nur fair, denn sonst laufen die Steuergelder größtenteils ins Leere.

  • 5
    12
    d0m1ng024
    01.04.2020

    Solange die 100% Lohn bekommen, werden die sicher nicht irgendwelche Aushilfsarbeiten machen.

    Ich in der freien Wirtschaft musste 2 Wochen von meinem Jahresurlaub nehmen, damit ich trotz Betriebsschließung, 100% Lohn bekomme. Sowas wäre auch für den öffentlichen Dienst sinnvoll.

    Zur Zeit bekommen die 100% Gehalt, obwohl die auch nicht arbeiten. Und müssen dafür noch nichtmal Urlaub nehmen oder Überstunden absetzen. Das ist das falsche Zeichen, an die Öffentlichkeit.