AKK hatte ihren Laden nicht im Griff

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt ihren Rückzug an

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Nixnuzz
    11.02.2020

    @Malleo: Dito.Besser als diese Anordnung: Berlin sagt - Erfurt folge!" konnte die Trennung zwischen Staat und Kirche - ne Parteizentrale nicht aufgezeigt werden. Es ist doch erbärmlich, das diese Parteiführer nicht registriert hatten, was draussen beim Wahlvolk und damit Bürger wirklich zählt. Da ist ein Westimport aus der Arbeiterführung musterhaft durch die demokratische Parlamentsarbeit gegangen und wird mit einer wohl mehr oder weniger toten Parteihistorie gleichgesetzt. Haben diese Parteivertreter in den letzten 40 Jahren nix dazu gelernt? Stehen die immer noch in Rammstein vor der Laterne - ne Tor - und warten auf die neuesten Stellungnahmen aus London oder Washington? Der Jammerossi ist wohl seit einiger Zeit ein Auslaufmodell und die Handschlag-Ossies beim Lebensaufbau bereits ziemlich weit gekommen und dürften die Mehrheit sein. Zumindest hat die Grundausbildung: "40 Jahre DDR" zur Persönlichkeitsstruktur kräftig beigetragen - und bringt jetzt die Berliner Anordnungs-Politiker in Schwierigkeiten. Ich - Subjekt vom Dorfe - wünsche der verkappten Wuppertaler Aspirin-Tablette in Erfurt eine Aufbrausende und Parteiblut-verdünnende Wirkung...und schäme mich für den alt-wesrtdeutschen parteipolitischen Mummpitz. Das hat Thüringen nicht verdient! (Geht das bis zur Daumenprüfung durch??)

  • 6
    0
    Lesemuffel
    11.02.2020

    Wie kurzlebig Nachrichten sind. Vor 14 Monaten verkündete die "Süddeutsche"-"mit AKK hat sich die CDU für die sichere Variante entschieden" ; Die FAZ tönte begeistert von der "neuen Dirigenten" und BILD fehlte nicht mit "Kramp-KarrenPower". Und nun? Hat es Sinn, daß Gesülze zu lesen, denn zu kaufen? Man denke an die laufenden Prophezeiungen von der Abwahl Trumps oder der Vorhersage der Wahl Niederlage Trumps 2016 und wurde uns nicht 2017 M. Schulz als Retter der Sozialdemokratie präsentiert? Was soll man nun noch vom Machtkampf(?) Dieser neuen großen Drei halten? Farblos, erfolglos, ohne Charisma - das reicht heute in D, um als Kanzler prädestiniert zu sein. Wieder sind die großen Zeitungen und Magazine begeistert.........

  • 6
    1
    Malleo
    11.02.2020

    Auf dem Parteitag der CDU verteilte man Globuli unter den Delegierten, um die K- Frage oder die Urwahl zu umschiffen.
    So blieben Überraschungen oder Streit über Sachfragen aus, die Huldigung der Vorsitzenden und Geschlossenheit der CDU wurde an der Dauer des Beifalls gemessen, beim Blick in die Zukunft verwendete man den Konjunktiv und viel rosa Farbe.
    Die Absichtserklärung zu arbeiten(!) wurde als etwas Außergewöhnliches hingestellt.
    Bravo!
    Als Herr Brinkhaus betonte, dass diese Partei das Land zusammenhält, klingt das wie ein schlechter Treppenwitz.
    Um das zu tun, bedarf es einer Führung!
    Führung heißt in der marginalen Beschreibung: einen Eisberg vor der Titanic sehen.
    Wie groß muss dieser Eisberg eigentlich noch werden, wenn diese Partei- und nicht nur diese- längst „keine intellektuellen Kraftzentren mehr sind, sondern nur noch erschöpfte Vehikel der Mehrheitsbeschaffung.“ (NZZ)
    LTW in Thüringen passt dazu hervorragend.
    So war der Parteitag nichts anderes als die Bestätigung für ein "Weiter so" und beste Werbung für eine Partei, in der die Mitglieder durchaus Werte vertreten, die nach einem FP -Journalisten durch die „erzkonservative“ WerteUnion („Flügel“ der CDU?) propagiert werden.
    Was danach kam ist für jedermann sichtbar. Die Stationen des Leidensweges einer AKK reihen sich wie eine Perlenschnur in der kurzen Amtszeit- selbstverschuldet aber auch durch ausgelegte Stolperstein ihrer Parteifreunde.
    Der Rücktritt unterstreicht, die CDU liegt auf dem Seziertisch und der Pathologe stellt fest, die Mitte gibt es nicht mehr!
    Was die LTW in Thüringen bewirkt hat, das ist wie Aufräumen nach „Sabine.“
    Das Ende dieses Bebens werden (hoffentlich) der Rücktritt Merkels und vorgezogene Neuwahlen sein.
    Sonst versinkt das Land in Agonie.

  • 5
    1
    Dickkopf100
    11.02.2020

    Feingefühl, Sachkenntnis und ein Wenig Charisma, drei Dinge die für ein Führungsamt sehr wichtig sind. Drei Dinge, die AKK leider nie besaß. Nur wer kommt nach ihr? Habe da eine ganz böse Vorahnung, da ja so viele vom Blackrock Millionär F. Merz schwärmen. Der kennt die Wirtschaft, weiß genau wie man sich skrupellos auf Kosten anderer bereichert, also fast ein Aushängeschild der deutschen Lobbypolitik. Alles zum Wohle der Wirtschaft und Konzerne... Den meisten Leuten ist das sowieso egal, denn die habe andere Sorgen, Sorgen, die der großen Politik ebenso egal sind...

  • 14
    1
    cn3boj00
    10.02.2020

    Lieber frankjac, das hat meines Erachtens nichts mit dem Kurs zu tun, sondern mit Persönlichkeit, Ausstrahlung, Führungsstil und Charisma. In den "Volksparteien" hat man solche Leute ausgerottet, weil sie den Amtsinhabern wohl zu gefährlich waren. Egal ob rechte, linke, bunte. Die Politik ist wie ein Fluss geworden: wer sich da hinein begibt wird rund geschliffen, ob man will oder nicht - oder man kommt eben nicht vorwärts. Übrig bleiben die, die nichts zu sagen haben, aber das sehr laut.

  • 6
    0
    Tauchsieder
    10.02.2020

    Ja Hr. Lorenz, im Nachhinein sind alle schlauer.

  • 17
    2
    frankjac
    10.02.2020

    Das war vorherzusehen! Frau AKK war von vornherein nicht für diesen Job geeignet. Wenn die CDU wieder an Boden gewinnen will, muss sie genau den entgegengesetzten Weg einschlagen und ihren links-grünen Kurs verlassen.