Aktivisten fordern Verhängung von Klimanotstand

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Die Ortsgruppe von "Parents for Future" macht sich für diesen Schritt stark. Sie beklagt zudem einen "Bauminfarkt" in der Stadt. Was ist gemeint?

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1313 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 5
    1
    Progress
    29.01.2020

    Wie wäre es denn mit Altersarmut-Notstand, Bildungsnotstand, Radwege Notstand, Arzneimittelnotstand.... Es gäbe viele Dinge, wie man mit diesen Begriff fahrlässig und mit nur dem einen Ziel "Publicity" umgehen könnte. Lassen wir uns überraschen.

  • 5
    0
    Steuerzahler
    29.01.2020

    @Nixnutz: Es war und ist so, wie Sie es beschreiben. Und die Konsequenzen daraus? Fachkräftemangel bei jeder Menge Arbeitslosen, Diskussionen über ein bedingungsloses Grundeinkommen, eine Mentalität wie im Kommunismus nach dem Motto, dass der Staat für einen zu sorgen hat, auch wenn man nichts tut. Und die, die regelmäßig arbeiten dürfen alles bezahlen, dürfen Bäume pflanzen und Ämter bezahlen, wenn sie einen Baum fällen möchten. Von Ärger und Lauferei ganz zu schweigen. Da läuft wohl einiges falsch mit dieser Ideologie!

  • 5
    1
    Nixnuzz
    29.01.2020

    @franzudo2013: "Wie wäre es denn, wenn all Jene, die Transferleistungen des Staates beziehen, etwas für das Geld tun und Bäume pflanzen und pflegen ?" Diese "Massnahme" dürfte wohl "out" sein. In den alten Bundesländern gab es vor Jahren diese Diskussion z.B. für die 1€-Jobber. In Null-komma-nix standen die Gartenbaubetriebe auf der Matte und gingen gegen anordnenden Ämter vor - wegen Lohndumping. Und wenn man sich arrangierte, waren die neuen Mitarbeiter absolute Linkshänder, Fremdsprachen-Experten (Nix verstehen!) oder unterlagen der Verdunstungskrankeit...Vom produzierten Schaden ganz zu schweigen...

  • 3
    2
    j35r99
    28.01.2020

    Schon die Überschrift ist irreführend.
    MuellerF und Ralf 66 kann ich nur recht geben.
    Natürlich brauchen wir zur"Umweltauffrischung" Bäume, aber keine Straßenbäume.
    Ich habe in meiner langen Berufstätigkeit sehr viele Motorradfahrer, Autofahrer und auch Radfahrer an Straßenbäumen mit "auflesen" müssen. Und die sahen nicht immer noch gut aus.
    Die neuen Straßenbäume an der Annaberger Str. in Chemnitz wurden zur Fahrbahn mit Stahlrohrrahmen "abgesichert". Da gab es dann bei Unfällen weniger "obere Verletzungen" aber mehr, die im Rollstuhl gelandet sind.
    Und Herrn Olescher rate ich mit dem Verkehr zu fahren und nicht entgegengesetzt. Dann gibt es auch weniger negative Begegnungen mit Autos.
    Und Herr Olescher,schauen Sie sich z.B.mal die Annaberger Str.,Stollberger Str. und Zwickauer Str. an. Da wurden schon Autospuren geopfert.

    Das Radwegsysthem in Chemnitz ist schon eine Zumutung für Radfahrer.
    Es hat aber ein Verkehrsplaner aus Ungarn, der in der Stadt nach der Wende tätig war, maßgebend mit entworfen.

    Vielleicht gibt es in der Stadt nochmal einen Aufruf: "zur Gestaltung von sicheren Radwegen".
    Ich würde mich bei der Lösung gern mit beteiligen

  • 12
    3
    ralf66
    28.01.2020

    Die ganzen grünen Ideologen und Klimahysteriker wissen wahrscheinlich gar nicht was ein Notstand ein Notfall ist, um sich solcher Wörter zu bedienen denke ich müssten ganz andere Luftbedingungen in den Städten vorherrschen, in China z.B. könnten das einige Städte durchaus erfüllen, den Klimanotstand auszurufen. Völliger Unfug hier in Deutschland so ein Theater zu machen, können denn diese sogenannten Klima-Aktivisten gar nicht ohne maßlos zu übertreiben existieren.

  • 6
    0
    Haecker
    28.01.2020

    Dass große Straßenbäume das Mikroklima verbessern, wird sicher jeder bestätigen, der an solchen Straßen wohnt (z.B. auf dem Kaßberg oder in Altendorf). Aber zugleich kann man überall feststellen, dass deren zumeist flache Wurzeln die Fußwegplatten ausheben und die Fußwege zu Stolperfallen machen. Etliche dieser alten Bäume sind in den letzten beiden Jahren auch Stürmen zum Opfer gefallen. Nachpflanzungen sind natürlich notwendig, aber klimawirksam werden diese erst in vielen Jahren.
    Es stimmt, dass schon viele Städte den "Klimanotstand" erklärt haben. Aber ich kenne keine Stadt, in der das mehr als eine Plakataktion war. Verbilligter ÖPNV gibt zwar medial etwas her (siehe Augsburg), wird es aber nicht richten. Solange die Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeiten auch für Schienen- und Radverkehr überall in Deutschland so lange dauern, wie gegenwärtig, kann von "Verkehrswende" keine Rede sein. "Friday for future", "Parents for future" und "Scientists for future" sollten sich darum kümmern, warum alles so lange dauert und was für eine deutliche Beschleunigung getan werden muss. Dabei spielt Geld sicher einer Rolle, ist aber längst nicht das einzigste Problem.

  • 12
    7
    MuellerF
    28.01.2020

    Bäume pflanzen ist schön & gut, aber warum sollen es ausgerechnet "Straßenbäume" sein? Deren Wachstumsbedingungen sind in den meisten Fällen sowieso nicht gut: ringsherum alle Böden versiegelt, der Untergrund besteht nur sehr begrenzt aus Erde, vielmehr aus Schotter, Kies & Sand vom Straßenbau- diese Kombination nimmt Wasser nur sehr schlecht auf, bzw. lässt das aufgenomme Wasser schnell versickern.Ein Fass ohne Boden sozusagen, besonders in "Dürrejahren".

  • 6
    15
    gelöschter Nutzer
    28.01.2020

    @Franz Udo: Sie meinen, HartzIV-Empfänger und andere Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, sollen davon Neupflanzungen und deren spätere Pflege übernehmen? Interessanter sozialpolitischer Ansatz.

  • 24
    7
    ArndtBremen
    28.01.2020

    Wenn in Chemnitz der Klimanotstand ausgerufen wird, ist ja dann jeder der aus Chemnitz weg geht ein Klimaflüchtling. Dürfen denn dann andersrum Klimaflüchtlinge in Chemnitz, wo ja der Klimanotstand ausgerufen wurde, Asyl beantragen? Das muss ja zur Eiszeit ein Chaos auf der Erde gewesen sein.

  • 18
    3
    gelöschter Nutzer
    28.01.2020

    Das Grünflächenamt hat noch nicht mal das Budget, um seine Flächen zu unterhalten, geschweige denn neue Bäume zu pflanzen.
    Wie wäre es denn, wenn all Jene, die Transferleistungen des Staates beziehen, etwas für das Geld tun und Bäume pflanzen und pflegen ?

  • 19
    4
    701726
    28.01.2020

    Es muß ja auch jeder mit dem Auto fahren, wir haben 42 Stunden in der Woch gearbeitet haben unsere Kinder in den Kindergarten geschafft und sind mit Bus, Bahn und dem Zug auf Arbeit gefahren. Wie haben wir das nur geschafft ?
    Die Diskussion über den Klimanotstand ist nicht mehr zum aushalten.

  • 7
    6
    acals
    28.01.2020

    Das Anliegen in punkto Baeume ist doch iO, durchaus auch die Massnahme "Klimanotstand".
    In der aeltesten Stadt Dt. fahren aber durchaus nicht nur Rentner, Schueler, Azubis oa Singles herum - neben vielen Einpendlern soll es auch durchaus Familien geben die (mehr als) 1 Kind haben und diese bei Betreuungseinrichtungen abgeben wollen. Das geht nicht mit dem Fahrrad, und das geht auch nicht mit ONV.

    Weiteres Thema heute in der FP sind die Buslinien bzw. deren Fuehrung.
    Es hat sich als kontraproduktiv herausgestellt Buslinien ueber solche Strassen zu fuehren, die noch keine Bustaschen haben. Nimmt man weitere Spuren weg - dann staut es sich halt noch laenger - und der Schadstoffaustoss innerstaedtisch wird noch groesser.

    Ich finde es dann bedenklich, wenn alle Verkehrsteilnehmer wie StraBa, Bus und Fussgaenger ihre Moeglichkeit haben den Verkehrsfluss zu manipulieren - den Autofahren aber diese Moeglichkeit nicht gegeben wird (zB Magnetspule an Ampel).

    In diesem Sinne kann ich dann nur Joachim Witt zitieren: Auf meiner Fahrt in die Klinik sah ich noch einmal die Lichter der Stadt ...

  • 13
    5
    Hinterfragt
    28.01.2020

    Nun Kundgebung?
    3 Leute oder ist dem Fotograf der Apparat verrutscht???