Arbeitsmarkt gerät unter Druck

Freiberg.

Der negative Trend auf dem regionalen Arbeitsmarkt hat sich aufgrund der Coronakrise im Mai fortgesetzt. Durch Kurzarbeit halten sich Kündigungen jedoch in Grenzen. "Dies zeigt, dass die Firmen an der Weiterbeschäftigung ihrer Mitarbeiter interessiert sind und diese halten wollen", konstatiert Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg. Der Bestand an Arbeitslosen ist in Mittelsachsen gegenüber dem Vormonat um 220 Personen auf insgesamt 8585 gestiegen. Zum Vergleich: Im Vorjahr um diese Zeit gab es 1176 weniger Arbeitslose im Landkreis. Bis auf Flöha (minus 0,5 Prozent) ist in allen Regionen Mittelsachsens ein Anstieg zu verzeichnen. Im Raum Freiberg sind aktuell 2615 Personen arbeitslos gemeldet; 84 mehr als im April. Im Vergleich zum Mai vorigen Jahres gibt es 178 mehr Arbeitslose. (bk)

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