Auerbach will Erlebnisinsel im Zentrum platzieren

Städteverbund-Projekt soll an Breitscheidstraße umgesetzt werden

Auerbach.

Der Bau von vier sogenannten Erlebnisinseln, die nahezu identisch gestaltet werden sollen, gehört zu den Projekten, die der Mittelzentrale Städteverbund in diesem Jahr umsetzen möchte. Falkenstein will seine Erlebnisinsel mit internetfähiger Infosäule, Spielgerät und Sitzgelegenheiten im Stadtpark errichten, Ellefeld auf dem Marktplatz, auch Rodewisch plant die Platzierung im Stadtzentrum. Auerbach möchte mit dem Info- und Erlebnispunkt die Grünfläche an der Breitscheidstraße aufwerten, auf der bis Anfang der 1990er-Jahre eine provisorische Gemüseverkaufsstelle in einer Baracke stand.

"Die Erlebnisinsel soll ein Treffpunkt für Innenstadtbesucher sein, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und eine attraktive Verweilzone zu schaffen", warb die Verwaltung am Dienstag im Technischen Ausschuss für das Städteverbunds-Projekt. Der nun gewählte Standort - anfangs war auch der Hofaupark im Gespräch - werde bei den Besuchern die Neugier auf Neumarkt und Nicolaistraße wecken, zeigte sich Patrick Zschiesche, Fachbereichsleiter Bau im Rathaus, zuversichtlich. Die Kosten für die Erlebnisinsel werden auf 68.000 Euro geschätzt, bei 75-prozentiger Förderung muss Auerbach 17.000 Euro aufbringen.

Das Vorhaben wurde im Technischen Ausschuss gebilligt, allerdings gibt es auch Bedenken und Wünsche. Bettina Groth (CDU) mahnte an, beim Bespielen der Infostelen auch Auerbachs Erholungsorte zu berücksichtigen. Laut Ziesche sei das gewährleistet, da die Inhalte von den Internetauftritten der Kommunen übernommen werden. Auch bei den für die Ausstattung gewählten Sitzmöbeln war Groth skeptisch. "Sonnenliegen im Zentrum - das erscheint mir wenig sinnvoll und ist zudem nichts für die ältere Generation", sekundierte Franz Hornung (SPD). Eine Änderung allein für Auerbach ist jedoch nicht möglich, da die Ausstattung der Erlebnisinseln im Städteverbund abgestimmt ist und überall gleich ausfallen soll, so Zschiesche. Er riet dazu, erstmal abzuwarten, wie alles angenommen wird. Zudem biete die Grünfläche ausreichend Platz, um später weitere, altersgerechte Sitzgelegenheiten aufzustellen.

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