Aus für "Grüne Tanne" - Bagger macht alten Vierseithof platt

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Die Bauaufsicht greift durch: Der markante Komplex an der vielbefahrenen B 175 in Mutzscheroda wird abgerissen. Das Ende eines einst beliebten Gasthofs lässt einen Heimatforscher in Erinnerungen schwelgen.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Deluxe
    15.05.2020

    Die Dächer waren leider schon sehr lange alles andere als intakt. Das Gehöft drohte einzustürzen, daran gibt es keinen Zweifel.

    Aber wäre in der Vergangenheit anders damit umgegangen worden, hätte man es retten können.

  • 4
    2
    612115
    14.05.2020

    Da kann ich Deluxe nur zustimmen. Wenn sich Frau Naumann mit 75 Jahren immer noch an ihren Stuhl klammert, dann kann man den Abriss solcher Fixpunkte des Ortes schon mal als tolle Sache missverstehen. Anderswo hätte man sich vielleicht bemüht, die jetzt für den Abriss ausgegeben 125.000 Euro - die man garantiert nicht wiedersieht - für eine Sicherung des Denkmals oder als Zuschuss für eine Sanierung bereitszustellen. Ob von den Gebäuden wirklich eine Gefahr aausging, wage ich bei den Bildern auch zu bezweifeln. Die Dächer sind intakt und die Giebel stabil.

  • 9
    2
    Deluxe
    14.05.2020

    Es ist traurig, daß über den Verlust dieses phantastischen Gebäudekomplexes auch noch Freude empfunden wird. Die Region büßt damit wieder ein großartiges historisches Bauwerk ein.

    Was hätte dieser Komplex für Potential gehabt. Aber leider scheitern solche Bauten heutzutage an den Banken, die bei Vierseithöfen sofort rot sehen und sich sperren.

    Finanziert werden fast nur noch normierte Einheitsbauten, Eigenheime usw. Ländliche tolle Bausubstanz läßt man lieber verkommen. Gleichzeitig gibts dann EU-Förderprogramme für die Erhaltung ländlicher Bausubstanz, die absolut nutzlos sind, weil die Bankenfinanzierung Voraussetzung dafür ist. Ein Trauerspiel...