Bekommt Sachsen nach der Wahl 2019 einen Mega-Landtag?

Modellrechnungen lassen eine Vergrößerung des Parlaments erwarten. Dazu kommt noch ein ganz anderes Problem.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Zeitungss
    16.02.2019

    Immer ran mit noch mehr dieser Volksvertreter, Sachsen sollte wenigstens hier glänzen, auch wenn gespart werden muss. Für ein größeres Gebäude sollte es auch noch reichen. Eng wird es lediglich, wenn jeder seine Berater noch mitbringt, was aber regelbar ist. Der Steuerzahler stellt sich auf die Finanzierung der geringfügig größeren Flotte und deren Zukunftskosten schon einmal ein.
    @cn3.....: hat eigentlich alles schön auf den Punkt gebracht, auch wenn unsere Volksvertreter das gerade nicht verstehen, Berater könnten hier auch nicht weiterhelfen. Diese Politblase wird langsam aber sicher zur Last für die Untergebenen, die merken es nur nicht, jedenfalls was den größten Teil betrifft. Wer weiß, wenn auch diese einmal aufwachen. Die Sache hat sich zum SB-Laden entwickelt, ist deshalb sehr begehrt, dafür haben die Finanzierer einen gesunden Schlaf, was nicht gerade zur Eindämmung dieser Auswüchse führt.
    Für den Sachsen bringt es unter dem Strich NICHTS, außer "etwas" höhere KOSTEN, was nun wirklich keine Neuigkeiten sind. da ist der Sachse eisern.

  • 6
    1
    Hinterfragt
    16.02.2019

    Sind doch nur Steuergelder, da kann man sich doch auf "Teufel komm raus" bedienen ...

  • 7
    1
    cn3boj00
    16.02.2019

    Das Wahlrecht in Deutschland, welches auch in Sachsen zur Anwendung kommt, ist eines der Fragwürdigsten auf der Welt. Kein Land leistet sich so eine Politblase. Niederösterreich, etwa so groß wie Sachsen, hat 56 Abgeordnete. Von 169 Abgeordneten wird ganz Norwegen regiert. Der Staat Tennessee, 6 mal größer und 1,5 mal mehr Einwohner hat 99. Die Stadt LA wrd von 15 Stadträten regiert, LO von 26.
    Ach ja, die Sächsischen Abgeordneten haben die zweithöchsten Bezüge, die nach Steuern direkt zufließen, aller deutschen Landtage, nur in Bayern hat man noch etwas mehr. Es klingeln über 8000 Euro im Beutel, nicht mitgerechnet die weiteren Bezüge für die Wahlkreisarbeit. Der "Rentenanspruch", für den man nichts einzahlen muss, einzahlen muss, beginnt nach 10 Jahren bei 1920 Euro und steigt für langjähriges Aussitzen auf bis über 3800 Euro. Kein Wunder, dass teilweise bis aufs Messer um die begehrten Listenplätze gekämpft wird, gerade auch bei der AfD.