Brühl-Aufbruch: "Endlich passiert hier was"

Es tut sich was auf der einstigen Flaniermeile: Häuser werden saniert, das Rathaus bereitet die Erneuerung der öffentlichen Flächen vor. Brühl-Veteranen sind optimistisch - und äußern dennoch Zweifel.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    11.11.2015

    @Pixelghost, meine Aussage 15:06 wird durch Ihre auf die Wrtschaft bezogene Argumentation nicht falscher.

  • 1
    4
    Pixelghost
    09.11.2015

    @Peka, Sie sollten nicht die Menschen vergessen die, in der Autoindustrie arbeitend und Kirchensteuer zahlend, zu dem erklecklichen Reichtum der Kirchen beigetragen haben.

    Deshalb sind neu gekaufte Autos auch immer ein bisschen gut für die Kirche. Der Keks hat immer zwei Seiten.

    Nur sollte man in diesem Fall die Blechkarossen an anderer Stelle unterbringen.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    09.11.2015

    Wenn einem Deutschen nichts mehr einfällt, dann kauft er sich ein neues Auto.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    09.11.2015

    @chemnitz2000: Viele Mitbürger scheinen leider kein Problem mit der Allgegenwart der Blechkisten zu haben. Vor diesem Hintergrund erscheint das Budget für das Chemnitzer Radwegekonzept in einem ganz neuen Licht :-(
    http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/2013/391.html

  • 3
    0
    Pedroleum
    09.11.2015

    Warum soll die verkehrsberuhigte Zone bis zur Unteren Aktienstraße gehen? Würde es nicht reichen, wenn sie bis zur Hermannstraße ginge? Der Bereich zwischen Georg- und Hermannstraße (einschließlich dem Vorplatz beim Edeka-Markt) ist ja noch relativ intakt. Die gähnende Leere geht ja erst ab Hermannstraße landauswärts los. Da wäre eine verkehrsberuhigte Zone auch kein großer Verlust.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    09.11.2015

    Die Idee von @chemnitz2000 mit den Fahrrädern finde ich sehr gut und kann sie nur unterstützen.

  • 6
    1
    gelöschter Nutzer
    09.11.2015

    Es ist erfreulich, wenn bestehende Kunstwerke aufwendig gepflegt oder neue Installationen auf dem Brühl aufgestellt werden. Warum die Fußgängerzone des Brühls jedoch demontiert werden soll, verstehe ich nicht. Ist das die Lösung? Der Brühl als verkehrsberuhigten Bereich, parkende Autos, keine alten 'Stufenanlagen' mehr. Was ist der Brühl dann noch? Wird das Problem des Brühls dadurch beseitigt, dass er dann keiner mehr ist, sondern nur noch eine der vielen Straßen in der Gegend, auf der die Häuser allerdings etwas weiter aus­ei­n­an­der­ste­hen, die Autos noch nicht so schnell fahren, und ein paar ältere Lampen an vergangene Zeiten erinnern?

    650.000 Euro sind ein solch große Summe, dass mit ihr viel bessere Maßnahmen getroffen werden könnten, um den Brühl zu einem Anziehungspunkt junger Menschen zu machen.

    Wichtig dafür wären kulturelle Treffpunkte, keine weiteren Autos. Die Stadt sollte mithilfe finanzieller Anreize Bars, Studenten oder Atelier- und Projekträume anlocken. Natürlich fraglich, ob das langfristig helfen wird. Der Club 'Atomino' musste wegen Lärmbeschwerden wegziehen, kurzlebige Bars mussten schließen, Off-Spaces scheinen tot zu sein.

    Woran der Brühl anscheinend scheitert? Dem Wunsch nach noch mehr Parkmöglichkeiten und Anwohnern mit einer Sehnsucht nach dörflicher Ruhe.

    Man könnte auch alle 650.000 Euro in einen Fahrradladen stecken. Jeder Anwohner bekommt dann ein Fahrrad geschenkt. Es wären vielleicht mehr Menschen auf dem Brühl unterwegs, die dann ohne viel Krach in die Innenstadt oder gleich zum Bahnhof und dann nach Leipzig oder weiter nach Berlin fahren können.

  • 2
    2
    Pixelghost
    09.11.2015

    Zwischen Unterer Aktienstraße und Elisenstraße sollen Anwohner den Bereich mit dem Auto befahren können.
    Und es soll Parkmöglichkeiten geben. Na klar. Dann wird der Brühl mit Blechkisten zugestellt. Was für ein Niveau.
    Und warum?

    Damit der lauffaule Deutsche seine Kinder von der Tür der Kita zur Haustür kutschieren kann?