Busfahrer scheuen Ausstieg an der Zenti

Die größte und wichtigste Haltestelle der Stadt ist sogar dem Personal des Verkehrsbetriebes CVAG zu unsicher geworden. Doch jetzt gibt es Hoffnung auf Besserung.

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    weibel72
    10.03.2017

    Selbst wenn es an der Zenti wieder sicherer sein sollte, wird das eigentliche Problem nur an einen anderen Ort verlagert.
    Gelangweilte Jugendliche müssen beschäftigt werden, dann kommen die auch nicht auf dumme Gedanken.

  • 6
    0
    Steuerzahler
    10.03.2017

    @Pedaleur: Vorsicht! Ich habe nicht von Schnellverfahren gesprochen. Diese sind aus der unseligen deutschen Vergangenheit mehr als negativ behaftet. Ich habe von "beschleunigten Verfahren" gesprochen, die seit Jahren ein Instrument der Strafverfolgung des deutschen Rechtsstaates sind, ohne dass Abstriche an der Beweisführung gemacht werden. Nicht zuletzt dadurch ist ihre Anwendung nicht immer möglich, erst Recht nicht bei Personen, deren Identität verschleiert oder nicht sicher ist.

  • 8
    2
    612115
    10.03.2017

    Auch wenn das eigentliche Problem damit nicht gelöst, sondern nur verlagert wird, wäre es doch naheliegend, an der Zentralhaltestelle kein kostenloses WLAN mehr bereitzustellen. Dann würden wie schon im Tietz deutlich weniger Personen dort herumlungern. Wer stellt das denn dort überhaupt bereit?

  • 7
    3
    Pedaleur
    10.03.2017

    @Steuerzahler: Da muss ich Sie enttäuschen. Mein Nick geht auf mein Hobby zurück. Mir ging es um die gesamten Beschlüsse dieser -derzeitgen- Koalition. Falls Sie aber auf die Straßenradsport- Meisterschaften anspielen- das finde ich natürlich super, dass diese in Chemnitz stattfinden.
    Ich stimme Ihnen zu und hatte ja auch geschrieben: "...leider mit mehr Überwachung und besser mit verstärkten Kontrollen und Streetwork." Wenn Sie Schnellverfahren meinen, dann finde ich, sind diese mit Vorsicht zu genießen. Ein saubere Beweisführung ist zwingend. Was die Konsequenz der Rechtsprechung betrifft, da ist sicher Luft nach oben.

  • 6
    7
    Steuerzahler
    10.03.2017

    @Pedaleur: "die Sicherheit an der Zenti im wahrsten Sinne in den Blick zu nehmen. "
    Ich nehme auf Grund Ihres Alias mal an, dass Sie den R2G von Haus aus sehr nahe stehen. Trotzdem muss es Ihnen doch einleuchtend sein, dass es genau das ist, was bisher gemacht wird: in den Blick nehmen-also zuschauen. Besser wäre eine sofortige Reaktion mit Zugriff, beschleunigtem Verfahren und schnellem Urteil, welches nicht zur Erheiterung bei den Tätern führt.

  • 10
    2
    Pedaleur
    10.03.2017

    @fsaenge: Es ist natürlich schön einfach, auf Rot- Rot- Grün rumzuhacken, wenn man ein klares Feindbild hat. Nicht, dass ich ein Verfechter dieser Koalition wäre, aber vielleicht sollten Sie sich etwas in Objektivität üben und die soziale Handschrift des letztlich beschlossen Haushalts zur Kenntnis nehmen, der vielen (allen?) Bürgern zugute kommt. Ich weiß auch nicht, was das hier mit Unvermögen von R2G im Stadtrat zu tun hat, wie Steuerzahler kommentiert. Wie im Artikel erwähnt, hat Detlef Müller (SPD) die Situation klar benannt und nach meiner Kenntnis hat der Stadtrat mit allen Stimmen dafür votiert, die Sicherheit an der Zenti im wahrsten Sinne in den Blick zu nehmen. Diese Situation ist für alle nicht einfach. Aber es werden Maßnahmen ergriffen- leider mit mehr Überwachung und besser mit verstärkten Kontrollen und Streetwork. Im Übrigen geht die Sparpolitik bei der Polizei nicht auf die Kommunalpolitiker zurück. Das ist doch das Schlamassel. Also, was fordern Sie, was schlagen Sie vor, statt hier SPD und Grüne mit den Roten der DDR gleichzustellen? In anderen Beiträgen habe ich da Konkretes gelesen. Dass Hr. Runkel hier sein Gefühl über die Erfahrungen der Bürger stellt, ist natürlich stark zu kritisieren und macht ihn sehr zweifelhaft.

  • 19
    5
    Steuerzahler
    10.03.2017

    Einfach nur blamabel für die Stadt ist diese Situation an der Zenti! Aber wenn dann in Zukunft ein Bürgerpolizist dort Streife geht, wird sich die Lage schlagartig ändern!? Dieser Beamte kann einem schon heute leid tun! Wenn sich die Fahrgäste eine andere Haltestelle suchen und selbst die Fahrer ausweichen zeigt das doch, wie weit die Situation inzwischen fortgeschritten ist und welchen Einfluss vorwiegend unsere Gäste auf das normale Leben gewonnen haben. Andererseits aber auch das Unvermögen von rot-rot-grün, die Lage nachhaltig und ernsthaft zu beruhigen, zumal das Problem sich seit längerer Zeit kontinuierlich entwickelt hat. Vielleicht sollten sie wenigstens mal versuchen, sich in die Lage einer Frau zu versetzen, die nach der Spätschicht an der Zenti umsteigen muss. Aber offensichtlich hat das nicht den erforderlichen Stellenwert.

  • 19
    12
    fsaenge
    10.03.2017

    Folgendes zum Kommentar, da zu der Situation an der Zenti tatsächlich schon genug gesagt wurde: Was erwartet man von einem rot-rot-grün beherrschten Rathaus? Die Problematik an der Zenti passt eben nicht in deren ideologisch geprägtes Weltbild. Und wie von alle Ideologen vorher in der Geschichte, so wird eben auch hier eine Sache die nicht passt, passend gemacht und schön geredet. Wenn es nach der Führung in der DDR ging, ging es der DDR auch wirtschaftlich spitzenmäßig und alle Bürger waren frei. Dieses grundsätzliche Verhaltensmuster alles zu leugnen, was nicht ins eigene Weltbild passt, haben die Roten eben beibehalten. Und sollte jetzt jemand mit dem Argument kommen, Herr Runkel sei doch parteilos und kein Mitglied in einer linken oder grünen Partei, welche das Rathaus beherrschen, so mag das wohl stimmen. Aber es dürfte allgemein bekannt sein, dass er doch eher den linken Parteien wohlgesonnen gegenübersteht, um es einmal ganz vorsichtig auszudrücken.

  • 19
    10
    Hinterfragt
    10.03.2017

    "... Viele Fahrgäste steigen deswegen lieber an einer anderen Haltestelle aus oder ein, ...selbst die Busfahrer des Verkehrsbetriebes ...die größte Haltestelle der Stadt zu meiden - zumindest beim Schichtwechsel und in ihren Pausen..."

    Ja, das nennt man Migration/ Integration!
    Und die FdG und Merkelsche Politik merkt es immer noch nicht, dass sich unsere Staatsbürger immer mehr in die Gegebenheiten der "Willkommenskultur" integrieren...

    Statt der Lokal.- und Bundespolitik endlich richtig auf die Füße und in den Ar... zu treten, passt man halt einfach seine Gewohnheiten an. Und das nicht nur an der Zentralhaltestelle ...

    Armes Deutschland!