16 kleine Störche in sieben Nestern

Nachwuchs in Rußdorf - Kein Brutpaar in Kändler

Limbach-O./Zwickau.

Im Landkreis Zwickau wachsen derzeit 16 kleine Adebare in sieben Horsten, wie die Nester der Störche genannt werden, heran. Jens Hering von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises spricht von einem beachtlichen Storchenjahr. "Jetzt bleibt zu hoffen, dass Unwetter ausbleiben, die für Verluste sorgen könnten", sagt der Ornithologe. Im vergangenen Jahr waren lediglich elf Jungstörche in insgesamt vier Nestern flügge geworden. 2017 sind im Kreis sogar nur acht Junge herangewachsen. 2016 steht in der Statistik als bisheriges Rekordjahr. Damals gab es 18kleine Adebare.

Aktuell gibt es auf einer Esse an der Waldenburger Straße in Rußdorf und auf dem Schornstein des ehemaligen Textilwerkes Mülsen in Mosel je drei Jungvögel. Jeweils zwei wachsen auf der Esse am Glauchauer Gründelpark, dem Schornstein in Cunersdorf und auf dem in der Neukirchner Hauptstraße heran. Auf dem Schornstein der früheren LPG-Gärtnerei in Zschocken gab es drei Junge, so das Landratsamt. Aber eins sei verschwunden. In Saupersdorf wachsen wahrscheinlich zwei kleine Störche heran. Auf einer Esse der alten Töpferei in Waldenburg hat sich ebenfalls ein Storchenpaar angesiedelt. Geschlüpft sind dort aber bisher keine Küken. Auf einem Schornstein an der Ringstraße in Kändler, den Störche in der Vergangenheit als Brutplatz nutzten, hat sich dieses Jahr hingegen kein Paar angesiedelt. (vim)

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