2200 Teilnehmer bei Pro-Chemnitz-Demo

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    30.09.2018

    @SimpleMan, Sie haben Recht diese Forderung ist Schwachsinn. Und genau über soetwas muss geredet werden, nicht darüber ob man Rechts, Links oder sonstetwas ist.

  • 7
    4
    SimpleMan
    30.09.2018

    @Blachsheep Da gebe ich Ihnen Recht, lassen Sie uns doch über das reden, was Pro-Chemnitz fordert. Zum Beispiel den Austritt Sachsens aus Deutschland und dann den Anschluss an die Visegrad-Staaten (gefordert von Martin Kohlmann). Ist das noch Politik oder schon Klamauk?

  • 2
    2
    Deluxe
    30.09.2018

    @Distelblüte
    Ja - und???

    Was hat das mit meinem Statement unten zu tun?

    Wenn man vor Pro Chemnitz, vor die Parteibezeichnung der AFD, vor Pegida usw. jedesmal das Attribut "rechtspopulistisch" setzt, dann müßte man nach der selben Logik doch vor alle anderen Parteien entweder "demokratisch" oder eben etwas anderes setzen.

    Niemand schreibt aber ununterbrochen von der demokratischen CDU, der demokratischen SPD, der linkspopulistischen Linkspartei, der neoliberalen FDP.
    Das macht kein Mensch.

    Aber vor die anderen wird grundsätzlich "rechtspopulistisch" gesetzt. Warum?
    Weil man es den Leuten durch ständige Wiederholung in die Gehirne hämmern will?
    Was soll das?

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    30.09.2018

    Bei Wikipediafindet sich folgende Einschätzung von Pro Chemnitz:
    "Politische Einordnung:
    Pro Chemnitz verfüge – nach einer „Situationsanalyse der 'rechten Szene' in Chemnitz“ im Auftrag des DGB Region Südwestsachsen[16] – in „Person Kohlmanns […] über gute Verbindungen zur NPD in Sachsen.“[17] Zwar nehme „Pro Chemnitz zum Nationalsozialismus eine distanzierte oder schweigende Haltung ein. Mit der Rede vom 'Volkstod' oder den 'Völkermassen fremder Ethnien, die ins Land geholt werden' […], schließt Pro Chemnitz indes an die völkisch nationalen Diskurs [sic] der NPD an“.[18] „In strategischer Hinsicht“[19] ähnele sie der Pro-Bewegung.

    Auch zur militanten Naziszene bestehen Kontakte. So kandidierte zur Stadtratswahl im Mai 2014 eine (laut Innenministerium) zum Kern der verbotenen Kameradschaft Nationale Sozialisten Chemnitz gehörende Person für Pro Chemnitz. Pro-Chemnitz-Fraktionsvorsitzender Kohlmann bestritt eine NSC-Mitgliedschaft des Kandidaten.[20]

    Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen sah 2011 bei der Bürgerbewegung Pro Chemnitz jedoch „keine tatsächlichen Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“.[21] "

    Der Meinung des letztgenannten LfV Sachsens kann ich mich nicht anschließen. Trotz finde ich das "Etikett" rechtspopulistisch geradezu moderat gewählt.

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    30.09.2018

    @Blacksheep: Nur zu, über Informationen aus erster Hand sollte man immer froh sein.

  • 5
    1
    gelöschter Nutzer
    30.09.2018

    @Distelblüte, fällt ihnen nicht selbst auf das es keinen Sinn hat über die Adjektive zu reden, sondern man lieber über das reden sollte was die jeweiligen Partein und Vereinigungen vertreten?

  • 5
    9
    gelöschter Nutzer
    30.09.2018

    @Deluxe: Ich halte die Bezeichnung "rechtspopulistisch" für sehr passend. Das Adjektiv "demokratisch" vor Pro Chemnitz zu setzen,haben Sie selbst in Ihrem Kommentar ausgeschlossen, wenn auch nur indirekt.

  • 12
    5
    Deluxe
    30.09.2018

    Ist das nun Berichterstattung oder doch nur Kommentar?

    Wann werden denn die Journalisten dieser Republik endlich lernen, daß sie wertende Attribute bei ihrer Berichterstattung weglassen sollten?

    Solange gebetsmühlenartig immer wieder subjektiv-bewertende Adjektive wie "rechtspopulistisch" vor die Bezeichnungen von Vereinigungen, Parteien usw. gestellt werden, kann ich diese Berichterstattung nicht ernstnehmen.

    Wäre man konsequent, sollte man dann nämlich auch allen anderen Vereinigungen und Parteien ein solches Attribut voranstellen.
    Die demokratische ***, müßte es dann heißen. Und das hunterte Male in jeder Ausgabe.
    Und spätestens wenn man sich das mal konsequent klarmacht, merkt man, wie unsinnig ein solcher Formulierungskodex ist, der sich seit einigen Jahren wie eine Seuche durch unsere Medien zieht.
    Und wie wenig das mit neutraler, objektiver Berichterstattung zu tun hat.

  • 5
    10
    ArndtBremen
    29.09.2018

    @mathausmike, @Hankman: ich habe Ihre Kommentare mal bei Facebook zum Besten gegeben. Die Reaktionen darauf sprechen eine deutliche Sprache, die ich hier allerdings nicht wiedergeben kann wegen der Zensur.

  • 9
    16
    mathausmike
    29.09.2018

    Vielleicht waren es sogar 3501 Hutbürger?
    Ich finde,dass es unschön ist,mit solchen "Aufläufen"das Stadtbild zu verschandeln und Chemnitz noch mehr in Verruf zu bringen!

  • 11
    11
    Hankman
    29.09.2018

    Wenn diese Leute durch die Stadt marschieren und rufen "Wir sind die Wende", dann fasse ich das als Drohung auf. Immerhin waren es deutlich weniger als noch vor ein, zwei Wochen. Die rund 2200 finde ich - zumindest für die Demo - etwas sehr hoch gegriffen.