3G-Regel in Chemnitz: Mehr Andrang an Teststellen

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Ein eigenes Testzentrum will die Stadt aber nicht einrichten.

Chemnitz.

Seit Mittwoch gilt in Chemnitz nach Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 35 die 3-G-Regel. Geimpfte, Genesene und Getestete erhalten Zutritt zu Innenräumen, etwa bei Veranstaltungen und in Lokalen. Die Folge: Testzentren haben mehr zu tun.

So wie die Mitarbeiter der Easy-Apotheke im Zentrum. Sie könne bestätigen, dass wieder mehr Menschen einen Coronatest benötigen, sagte Inhaberin Manon Knaak. Das habe mit der 3G-Regel zu tun und damit, dass es weniger Teststellen gebe. Zudem sei die Schlange am Testcontainer vor ihrer Apotheke länger, weil das Geschäft PCR-Tests vornehme. Seitdem die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen das Testzentrum in Bernsdorf Ende September geschlossen hat, habe sich bei ihr die Nachfrage nach PCR-Tests verzehnfacht, so Knaak.

Die Stadt werde keine eigene PCR-Teststelle aufbauen, sagte Rathaussprecher Matthias Nowak. Keine verstärkte Nachfrage nach Schnelltests registrierte Anja Schiffler von der Albert-Schweitzer-Apotheke an der Flemmingstraße. Die meisten Personen, die sich bei ihr testen ließen, hätten im Klinikum zu tun, dort gelte die 3G-Regel generell, so die Apothekerin. Etwa 20 Tests führe sie täglich durch.

Nach der Registrierung von 44 neuen Coronafällen stieg die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch auf 52. Zwei weitere Erkrankte wurden in eine Klinik eingeliefert, dort werden 29 Personen behandelt. (hfn)

Zur Übersicht der Testanbieter in Chemnitz (Quelle: Stadtverwaltung)

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