Abora-Mission belegt möglichen Handelsweg in der Bronzezeit

Am Ende geht alles gut: Der als Steinzeitsegler bekannt gewordene Archäologe Dominique Görlitz meistert mit einem Schilfboot die Mission «Abora IV» durch drei Meere. Zwischendurch steht die Expedition vor dem Abbruch.

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1Kommentare

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  • 2
    1
    Maresch
    09.12.2019

    "Abora-Mission belegt möglichen Handelsweg in der Bronzezeit".

    Mit Verlaub, das ist absurd! Damit wird rein gar nichts belegt, außer, dass man mit einem Boot, das es so in der Bronzezeit gar nicht gab, im Wasser fahren kann. Tolle Erkenntnis!

    Gibt es überhaupt einen Beweis, dass dieses Schilfboot tatsächlich 1500 Kilometer völlig allein gesegelt ist? In einem Video wird das Boot von einem motorisierten Kleinboot gezogen bzw. geschleppt. Geschleppt wurde das Boot aber anscheinend öfters, wie verschiedene Fotos zeigen. Des Weiteren gab es umfangfreiche Umbauten in Istanbul.

    Mit diesem Schilfboot hätte ohne fremde Hilfe usw. nie die Strecke von 1500 km absolviert werden können. Von daher ist dieses Boot völlig ungeeignet für einen bronzezeitlichen Schiffsverkehr über das offene Meer!

    Bronzezeitlicher Schiffsverkehr mit echten und stabilen Segelbooten aus Holzplanken von Ägypten über die Levante bis nach Kreta und in die Ägäis ist schon seit Jahrzehnten archäologisch nachgewiesen.

    Die Schiffswracks von Uluburun (1400 v. Chr) und Kap Gelidonya (1200 v. Chr.) mit ihren Ladungen beweisen das eindeutig.

    Literatur:

    Ü. Yalç?n - C. Pulak - R. Slotta, Das Schiff von Uluburun. Welthandel vor 3000 Jahren, Katalog der Ausstellung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum vom 15. Juli 2005 bis 16. Juli 2006 (Bochum 2005).