Abriss sorgt für Ärger und Beifall

Für zwei Häuser am Zöllnerplatz hat die letzte Stunde geschlagen. Stadtbild-Hüter bedauern das. Anwohner begrüßen indes die Entscheidung.

44Kommentare
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    Interessierte
    31.05.2015

    Abriss sorgt für Ärger .....
    Die Frau , die das zu verantworten hatte , die ist doch wohl befördert worden .....?

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    f1234
    14.04.2014

    Mensch, KarlChemnitz, melden Sie sich einfach hier ab und im Forum des "Neuen Deutschland" an. Und schon werden Sie von meinen Ergüssen verschont....

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    KarlChemnitz
    14.04.2014

    Könnte mal jemand zu "Interessierte" und zu meinem Busenfreund "f1234" gehen, und ihre Tastaturen konfiszieren ??

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    Interessierte
    14.04.2014

    Laut @f1234 , Beitrag 08.04.14 / 16.04
    In 40 Jahren habt ihr zugeschaut, wie alles runter gewirtschaftet wurde und heute erwartet ihr, dass euch jemand eine sanierte Villa auf dem Kaßberg schenkt. Nur eines habt ihr ´früher` nicht gekonnt und heute nicht gelernt: selbst was auf die Beine zu stellen!

    Dazu sollte man mal ´Altes Chemnitz Zeittafel` aufrufen
    Und man sollte sich auf > nach 1945 konzentrieren
    Da wird jedes Jahre etwas ( mehreres ) Neues aufgeführt
    Es ist aber nicht alles aufgeführt , was in Kmst. gebaut wurde
    Und die neu Chemnitzer Geschichte ist 2002 zu Ende
    Mit der Galerie Roter Turm , Galeria Kaufhof und dem Bau der Synagoge ist ´unsere` Geschichte zu Ende ( Abriß und Vernichtung werden wohl für die Nachwelt nicht aufgeführt )

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    Interessierte
    14.04.2014

    Übrigens das City-Journal war vom November 2011
    Und am 04.Januar 2012 war der ´taz`-Artikel
    Hat das vielleicht etwas miteinander zu tun ?

    "...Die Welt wird langsam blass und immer grauer, Chemnitz kann nicht mehr weit sein. Eine Stadt mit einer Aura, wie sie nur wenige Orte auf der Welt ausstrahlen - Tschernobyl vielleicht, manche Teile Nordkoreas oder Stalingrad im Winter 43..."

    http://www.taz.de/!84727/

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    kartracer
    12.04.2014

    Interessierte, in diesen Köpfen war zumindest hohes geistiges Gut vorhanden, was man Ihren Kommentaren leider in keiner Weise bescheinigen kann !!!

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    Interessierte
    12.04.2014

    Normalerweise ist das ja ein Monument oder eine Büste
    Büste siehe Wiki :
    Marx mit Aufklebern
    Lenin ohne Aufkleber

    Wer ist denn das , der so abfällig `Nischel Kalle` im City-Journal schreibt unter : MR

    Laut diesem Jargon >
    geht man dann zum Nischel Kalle auf der Nischelgasse

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    Interessierte
    12.04.2014

    Jetz wäre mal interessant zu wissen , warum man nicht schreibt : Lenin-Nischel

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    Interessierte
    12.04.2014

    Übrigens KarlChemnitz ...
    Da kam mir kürzlich ein altes City-Journal in die Hände und da ging es um : Neuer Sockel für den ´Nischel`

    Da geht es ja nun um den Karl-Marx-Kopf = Kopf
    Oder sächsisch = Kopp
    Und manche sprechen auch von der Nischelstraße
    Und darin steht noch :
    Zu seiner Einweihung noch größte Porträtbüste der Welt muß der Nischel ´Kalle` heute dem 60 cm höheren Lenin-Kopf in Ulan-Ude ( Rußland) den Vortritt lassen .

    ( nun frage ich mich immer wieder , wer sich das einfallen läßt und den Kopf derart verhunebiebelt und unsere Stadt und den Kopf damit in den Dreck zieht )

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    Interessierte
    12.04.2014

    Ja , KarlChemnitz: Ich wollte damit ausdrücken :
    In der drittgrößten Großstadt von Ostdeutschland mit 242 TEW kann man am Wochenende eine kleine und eine große Runde drehn ( auf der großen kann man nur nicht viel sehn ) ; und dann kann man nach einer Stunde wieder nachhause gehn …

    Ich hatte mal geschrieben : Wir sind schon ein sehr geduldiges und bescheidenes Völkchen und man wartet und wartet , es könnte ja noch etwas geschehn ; und entsprechend dem , was man geboten bekommt , wird man dann auch ein gleichgültiges und anspruchsloses und letztendlich sogar noch ein ( vielleicht gewollt ) herangezogenes verdummtes Völkchen …

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    Interessierte
    12.04.2014

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor > "copy+paste" ( wo war denn das gleich ? )

    Schlüsselzuweisungen , Einzahler im Länderfinanzausgleich Bayern, Baden-Württemberg und Hessen
    Nö , da stauen ich nicht , da bin ich regelrecht ´platt` ; ich wußte gar nicht , das die drittgrößte Stadt im Osten von Almosen lebt ( sollen wir sooo runter gekommen sein / oder sooo runter gewirtschaftet worden sein ? )

    Mein Bogenschlag :
    Ich kann mich noch an Zeiten entsinnen , da war früher Chemnitz und dann Kmst. eine der reichsten Städte und der ´zweitgrößte` Industriebezirk der DDR und uns ging es gut , sehr gut , wir hatten nach der totalen Bombardierung eine schöne helle neue moderne und grüne Innenstadt ( bis auf die Ecken , die zurückgestellt wurden ) mit einem Stadthallenpark und einem Roten-Turm-Café und einem Rosen-Hof und viele Neubaugebiete mit hellen und warmen Wohnungen und die Industriestadt Kmst. wurde mit Kontingenten bevorzugt , deshalb ging es uns auch gut oder besser im Verhältnis zu anderen kleinere Städten ( und das alles haben wir ´wohl` den damaligen Bürgermeistern von 1945 – 1990 zu verdanken )
    Und heißt es nicht , Chemnitz steht wirtschaftlich wieder ´sehr gut` da ?
    Was macht denn ein Herr OB Brehm etc. dann heute mit unserem Geld ?

    UND : Der ´größte` Industriebezirk war Halle , da war wohl nicht viel zerstört , dort wurde aber nichts in der Innenstadt gemacht ( warum auch immer ) , die hatten leider nur helle und warme Neubau-Gebiete und die Innenstadt verfiel zusehend
    Siehe : Halle / Saale Frühjahr 1990 noch "DDR" Zeitgeschichte live

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    gelöschter Nutzer
    11.04.2014

    Man kann durchaus in Erfahrung bringen, dass Chemnitz 2013 Steuereinnahmen in Höhe von 221,8 Millionen Euro hatte. Der Gesamtetat belief sich auf 574,9 Millionen Euro. Es kommt also reichlich die Hälfte von außen und da dann auch anteilig aus Steuern (und dem Soli). Hier ist also bei weitem nicht alles mit Geld aus Bayern und BW, wie sie behaupten. Ihre Aussage Chemnitz sei von Wessis finanziert, stimmt so also nicht. Außerdem finanzieren Bayern und BW auch viele westdeutsche Länder - ist da auch die DDR Misswirtschaft schuld?

    Wenn Sie den Länderfinanzausgleich kritisieren wollen, sollten sie nicht derart lächerliche Bauten wie das CFC-Stadion (23 Mio.) ins Feld führen und Kulturausgaben, die deutlich kleiner sind als in mancher westdeutschen Stadt, die auch vom Finanzausgleich profitiert. Da würde ich eher auf gewisse Flughäfen verweisen, in ebenfalls geförderten Städten. Chemnitz hat einen ausgeglichenen Haushalt und verpulvert kaum Geld - ist ja eh kaum was da.

    Dass in Chemnitz die Steuern so niedrig sind, könnte übrigens tatsächlich etwas damit zu tun haben, dass in Deutschland die Industrie im Wesentlichen auf den Westen beschränkt ist (sehr schön am BIP zu sehen) - vor allem die Firmenzentralen.

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    f1234
    11.04.2014

    Sehen Sie "Interessierte", wenn Sie sich die Mühe machen würden, zu recherchieren und nicht nur mit "copy+paste" zu arbeiten, dann könnten Sie feststellen, dass ein großer Teil der Einnahmen der Stadt Chemnitz aus Schlüsselzuweisungen besteht. Woher die kommen, wissen Sie natürlich nicht und deswegen sage ich es Ihnen: die kommen aus den Bundesländern, die die Einzahler im Länderfinanzausgleich sind. Und da Sie auch nicht wissen, welche Länder das sind, sage ich Ihnen auch das: Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.

    Ja, da staunen Sie, oder? Die "Wessis", die für Sie nur Betrüger und Abzocker sind, finanzieren der Stadt Chemnitz z.B. eine überdimensionierte Kulturlandschaft oder Luftschlösser wie das neue Stadion des CFC.

    Aber ich bin mir sicher, Sie werden schon den argumentativen Bogen dahin schlagen, dass die das nur deswegen können, weil Sie den Osten ausbeuten und kleinhalten. Oder weil sie dreißig Jahre lang billige High-End-Produkte aus der DDR bezogen haben...

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    Interessierte
    11.04.2014

    Und dann kann man noch einen Stadtbummel machen
    Runde groß :
    Von der StraNa über die Brückenstraße/ Bahnhofstraße / Theaterstraße/ Mühlenstraße / Brückenstraße
    Runde klein :
    Von der StraNa vorbei am Johannisplatz über den Rosenhof / Handwerkerhof / Klosterstraße / Wall / Stadthallenpark / Brückenstraße ( das Schmidt-Bank-Areal kann man auslassen , das ist tot )
    Jeweils ist man nach einer Stunde wieder zuhause !

    Aber zu DDR-Zeiten und noch vor vielen !!! Jahren konnte man am Zick-Zack-Park noch bißchen in der Abendsonne verweilen , da war ein Springbrunnen mit vielen Blumen im angelegten Steingarten ...
    Der Brunnen ist seit Jahren tot und die Blumen verkümmert und das gesamte Areal verkümmert !!!!
    Alternativ dazu konnte man bis Mitte der 90-er auch noch einen Abendspaziergang über den Brühl machen

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    KarlChemnitz
    11.04.2014

    Was wären meine Mittagspausen ohne das Schmökern in den Kommentaren von Kollegin "Interessierte". Wann schreiben Sie endlich ein Buch ?

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    Interessierte
    11.04.2014

    Und dann kann man am Wochenende noch im Stadtpark und am Schloßteich spazieren gehen und den Enten beim Schwimmen zusehen ...
    Und man kann sich auf die vergammelten Bänke im Stadthallenpark setzen und sich sonnen lassen , wenn die Sonne scheint ...
    Vielleicht sollte man mal die Bank von den Kunstgalerien zum Springbrunnen holen , denn am Theaterplatz sitzt nie jemand und dort gibt ja auch nichts zu sehen ...

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    Interessierte
    11.04.2014

    Ich weiß es auch nicht , woher eine Stadt Geld bekommt , sonst hätte ich dem Herrn Brehm seinen Posten ! ;-)
    Ich sehe nur , wie in anderen Städten etwas für das Wohl der Bevölkerung bzgl. Freizeitgestaltung in der Innenstadt getan wird und man hier in der ´drittgrößten` Stadt mit 242 TEW nur 28 Restaurants zum Essen gehen hat und man sich noch ein paar Gemälde ansehen kann .

    Zitat : Auch in Leipzig stehen verfallene Häuser ...
    Jaaa , die kenne ich auch , die hatte der Baulöwe Schneider nicht mehr geschafft !;-)

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    gelöschter Nutzer
    10.04.2014

    @ Interessierte: "Ich übe KRITK und heule über dieses Desinteresse und über deren Unfähigkeit" - Wer sind denn DIE? - Kritik bringt nur etwas, wenn man auch ab und zu einen konstruktiven Vorschlag beimengt. Alles andere ist völlig sinnloses Gejammer. Ich habe noch keinen einzigen Vorschlag gelesen. Es gibt mehrere Initiativen in der Stadt, die zur Rettung der alten Häuser gegründet wurden - arbeiten Sie da mit?

    Ich habe schon mehrfach auf Ihre Kommentare hin gefragt, wo den das ganze Geld herkommen soll um Ihre Forderungen zu erfüllen. Die Frage haben sie mir noch nie beantwortet. Einigen Äußerungen kann man aber entnehmen, dass die Stadt bzw. der Staat das ihrer Meinung nach tun soll. Letztlich soll das alles von Steuergeldern bezahlt werden - von meinen bitte nicht! Ich bin gern bereit Steuern zu zahlen, wenn davon Theater, Tierpark, Schwimmbäder, Straßen, Schulen usw. finanziert werden. Aber nicht um Leuten eine getreue Kulisse der Vergangenheit zu erhalten. Die DDR ist verschwunden, vor 25(!) Jahren, vom eigenen Volk(!) beseitigt. Die Gründerzeit ist seit 100 Jahren vorbei - machen Sie bitte aus Chemnitz kein Museum. Wichtige Gebäude (zB.: Kaßberg als Gründerzeitviertel) und Denkmale (zB.: Marx-Kopf) müssen erhalten bleiben, und dafür sollten auch Steuergelder verwendet werden, aber nicht jede alte Klitsche ist wertvoll.

    "Und den ´SCHERBENHAUFEN` können nicht ´wir` retten , sondern nur gescheite Leute an entsprechender Stelle" - Sie wollen also einen neuen Diktator, der Ihnen sagt, was sie denken sollen? Will ich nicht haben! Nie wieder! Schlaue Leute in der Politik sind schon nicht verkehrt nur haben auch "gescheite" Leute durchaus unterschiedliche Meinungen und Prioritäten.

    Im nächsten Abschnitt schreiben sie dann: "Und das diktatorische SYSTEM , das gibt es doch auch heute wieder , wenn nicht noch mehr !" - Ja was wollen Sie denn nun? Das passt alles nicht zusammen, was sie hier fordern! Auf der einen Seite wollen Sie Leute, die alles in die Hand nehmen, die angeblich heute fehlen und dann kommt, wir leben in einer Diktatur? Oder sind Leute nur "gescheit", wenn Sie so denken wie Sie? An den Kommentaren im Forum sehen Sie schon, dass ihre Meinung kaum jemand (vollständig) teilt. Sind das alles blöde Ignoranten und Wessis, die nichts verstehen? Wer legt also fest, wer bestimmen darf? Sie? Oder doch lieber alle per Wahl?

    "L+DD gibt es keine derartigen Scherbenhaufen" - Wann waren sie zuletzt dort? In Leipzig gibt es Straßen, die seit dem Ende der DDR nie gemacht wurden. Da kommen unterm Asphalt Pflastersteine zum Vorschein und die Stadt kann sie nicht erneuern. Auch in Leipzig stehen verfallene Häuser und dort kurven noch immer die uralt Tatra-Bahnen durch die Stadt, weil sich die LVB nichts neues leisten kann. Also sehr wohl auch problematische Zustände. In Dresden ist auch nur die Innenstadt auf Hochglanz poliert. Machen Sie die Augen auf und sehen Sie sich die Welt mal richtig an! Sie stimmt mit Ihrer Beschreibung - auch mit viel Wohlwollen - kaum überein.

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    Interessierte
    10.04.2014

    Nochmals zu @f1234 …
    Oder dass "der Westen" schuld an all den Problemen hier hat, die uns 40 Jahre Kommunismus hinterlassen haben. ( wieso denn ´uns` , sind Sie denn ein DDR-ler ?? ? )
    .
    dass derjenige völlig die geschichtlichen Zusammenhänge negiert oder den Verstand eines Schulkindes hat ( hierzu fehlt mir eine Antwort )
    .
    Aber so etwas kriegen Leute wie Sie ja nicht gebacken. In 40 Jahren habt ihr zugeschaut, wie alles runtergewirtschaftet wurde und heute erwartet ihr, dass euch jemand eine sanierte Villa auf dem Kaßberg schenkt. Nur eines habt ihr früher nicht gekonnt und heute nicht gelernt: selbst was auf die Beine zu stellen !

    ( also ich habe gelesen , dass die zerbombten Gebäude aus der Gründerzeit und der ´Zzeit der Moderne` in den 20-er Jahren und die Wohnhäuser saniert wurden und die völlig zerbombten Straßenbahnstrecken erneuert wurden und dass eine ganz neue Innenstadt und Neubaugebiete gebaut wurden und eine große Industrie aufgebaut wurde und Schulen und Zoos für Kinder und Kulturhäuser etc.
    Und ´runtergewirtschaftet wurde auch nichts , höchsten vernachlässigt , so lange , wie es ging und dann wurde neu gebaut ; aber vieles hatte man nicht mehr geschafft vor dem Mauerfall …
    Und wenn man vom Kaßberg redet , da denke ich immer an eine Frau Mössinger …
    Es stehen aber auch Villen in der Innenstadt wie z.B. auf der Dresdner Straße , welche ´auch´ verfallen !!!!
    .
    Sie malen sich die (oder Ihre) sozialistische Vergangenheit rosa und negieren regelmäßig Ursache und Wirkung, warum die DDR im Mülleimer der Geschichte landete.
    ( ich könnte Ihnen diese Kausalität erklären , aber Sie würden das nicht verstehen , da käme dann das Gleiche dabei heraus , wie bei dem Bielefelder Problemforscher oder wie bei den 7 Topp-Themen)

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    Interessierte
    10.04.2014

    Falsch ; wieder völlig falsch !!!

    Ich beanstande die Handlungen und übe KRITK an dem , was hier überall veranstaltet wird und damit bin ich nicht die Einzige ; es gibt viele , die Widerspruch zu den derzeit getroffenen Entscheidungen aussprechen und wieso muß man zusehen , wie unsere Heimatstadt zerstört wird ???

    Ich übe KRITK und heule über dieses Desinteresse ( was wohl daran liegt , dass ´gewisse´ Personen keine Beziehung zu unserer Stadt haben ) und über deren Unfähigkeit ; und mir wird es schlecht !!!!! , wenn ich durch die Stadt gehe und zusehen muß , wie seit 25 Jahren alles abgerissen wird oder über Jahre verfällt und dann vernichtet wird !

    Das ist keine Ossi/ Wessi-Diskussion , sondern ich übe KRITK an der Person, die für das jeweilige Problem verantwortlich ist ; und wenn dass dann ein Mensch aus den ABL ist , dann kann ich aber wirklich nicht dafür … ( ich frage ja immer , wer derjenige ist )

    Und ich stelle ´FORDERUNGEN` , weil diese Leute ´studiert`??? haben und sich für diesen Posten beworben haben und genommen wurden und nun Pflichten zu erfüllen haben und wenn sie diese nicht erfüllen können , dann müssen sie wieder gehen ( wie diese junge (Ost)Frau vom Tourismus ; wer macht denn eigentlich diesen Job jetzt ? ) )

    Und den ´SCHERBENHAUFEN` können nicht ´wir` retten , sondern nur gescheite Leute an entsprechender Stelle ! Und diesen Scherbenhaufen haben Leute zu verantworten , die Unfähig sind , denn in L+DD gibt es keine derartigen Scherbenhaufen , dort geht es immer mehr aufwärts ; und den Verfall kann man nur retten , wenn man Leute findet , die Interesse an ihrer Arbeit haben und diese mit viel Liebe machen und nicht nur des guten Geldes und der Rente wegen !

    Und das diktatorische SYSTEM , das gibt es doch auch heute wieder , wenn nicht noch mehr ! Uns wird doch ständig auferlegt und vorgeschrieben , womit wir uns zufrieden geben müssen und wie wir uns verhalten müssen und was wir alles akzeptieren müssen und alles hinnehmen müssen und somit auch übergangen und Handlungsunfähig gemacht werden ( Reichenhainer Allee )
    Heute wie damals müssen die Leute wegen Kohleabbau ihre Heimat verlassen
    Heute wie damals müssen Leute ihre Gärten / Grundstücke wegen Neubebauung verlassen

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    f1234
    09.04.2014

    Sorry, aber wenn man solchen Schwachsinn liest wie der, dass die "BRD" mit der Ostzone untergegangen ist und heute nun "alles ganz am Ende ist" in der drittstärksten Volkswirtschaft, dann kann man nur schlussfolgern, dass derjenige völlig die geschichtlichen Zusammenhänge negiert oder den Verstand eines Schulkindes hat. Oder dass "der Westen" schuld an all den Problemen hier hat, die uns 40 Jahre Kommunismus hinterlassen haben. Um nur zwei Beispiele für die historische Faktenverdreherei zu nennen.

  • 2
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    PeKa
    09.04.2014

    Interessierte, es bringt nichts, hier immerwieder eine Ossi-Wessi-Diskussion zu entfachen. Das nützt niemandem etwas, weder den Gewinnern noch den Verlierern der Einheit. f1234, genauso sinnlos ist es, jemandem eine Vergangenheit oder eine gesellschaftliche Position in der Gegenwart nachzureden, die derjenige bzw. diejenige gar nicht hat. Worüber wir hier schreiben sollten ist, wie wir den Scherbenhaufen Chemnitz vor noch mehr Verfall retten und endlich zu WAHREM LEBEN auferwecken können. Und dazu wird jeder konstruktive Vorschlag gebraucht.

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    gelöschter Nutzer
    09.04.2014

    @f1234 Es ist ja in Ordnung, dass sie anderer Meinung sind als "Interessierte" und sie können ihre Kommentare auch gern kritisieren - auch durchaus deftig. Was aber meiner Meinung nach nicht geht, ist missliebige Diskutanten zu unterstellen, die seien in einem diktatorischen System "staatsnah" gewesen. Sie werfen ja wahrscheinlich auch keinem Menschen um die 80 pauschal vor er sei früher Nazi gewesen, wenn er ihnen nicht passt. Bleiben Sie bitte oberhalb der Gürtellinie.

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    Interessierte
    09.04.2014

    Jetzt hat er sich mich ausgesucht , naja ; wahrscheinlich braucht er immer jemanden , den er herausfordern kann !
    Ich glaube eher , die BRD ist mit der DDR mit untergegangen ;-) ; das war nochmals ein kurzes aufbegehren und nun ist alles ganz am Ende , selbst die Wirtschaft , die die DDR nun nicht mehr ´preiswert` unterstützt !!!
    Ich habe noch niemandem etwas unterstellt , außer Ihnen ;-) , aber leider leben eben doch einige Viele in Armut und deren Kinder haben wohl auch kaum eine Zukunft !
    Vielleicht für Sie bedauerlich , ich habe aber weder versagt noch hatte ich Staatsnähe ...
    Und wenn man das Frust nennen will , die kommt von der Unstetigkeit , die sich hier tagtäglich ausbreitet ! Und wenn meine Kommentare für Sie sinnlos sind , dann haben Sie wieder oder immer noch nicht begriffen , was ich damit ausdrücken will !

  • 4
    2
    f1234
    09.04.2014

    Sie, "Interessierte", durchschauen überhaupt nichts. Das einzige, was Sie hier machen, ist, belang- und sinnlose Textkommentare zu posten. Meistens gepaart mit dumpfer Hetze gegen die "Wessis". Sie malen sich die (oder Ihre) sozialistische Vergangenheit rosa und negieren regelmäßig Ursache und Wirkung, warum die DDR im Mülleimer der Geschichte landete.
    Und Sie - nicht ich - sind es, die den "Ossis" ein unterbelichtet sein unterstellen, indem Sie glauben machen, dass die Leute hier nicht in der Lage sind, selbst erfolgreich zu sein, sondern stumm leidend unter der Knute der Wessis in tiefster Armut und Abhängigkeit vegetieren müssen.

    Ihr Fehler ist wahrscheinlich, dass Sie Ihr eigenes Versagen mit dem Rest in Ostdeutschland gleichsetzen. Oder dank früher ganz enger Staatsnähe 1989 zu den ersten Verlierern gehörten. Wo soll dieser Frust sonst herkommen?

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    Interessierte
    09.04.2014

    Ich bezweifle , dass der @f1234 ein Wessi ist und ob das nicht nur herausforderndes , dummes Geschwätz ist und wenn er einer ist , dann sieht man mal , dass die nichts , aber auch gar nichts verstanden haben !

    Zum zweiten Abschnitt :´
    Ich heule nur über diiie Wessis , die nichts zustande bringen !
    Wir sind nicht unterbelichtet , sondern wir durchschauen !
    Ja , ausnehmen und nichts investieren , sooo sind sie !

    Zitat : dass die Wessis kein Geld mehr hier versenken wolle, um Potemkinsche Dörfer zu bauen
    ( das machen die wohl sooo ?)

    Ja , die Villen und Schlösser ...
    Und alles andere ringsherum wird so nach und nach abgerissen !
    Und der letzte Satz , der strotzt vor Unverschämtheit , da schäme ich mich für ihn , wenn ich an die Leistungen unserer Eltern und Großeltern denke !

  • 3
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    SRMobile
    08.04.2014

    f1234 Ihr Kommentar kommt genau als dummes Wessi-Geschwätz rüber
    ...... Entschuldigung dafür.
    Aber das einzige was wir in 40 Jahren nicht gelernt haben ist ... solche Luftblasen abzulassen.

  • 4
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    612115
    08.04.2014

    Weil teilweise Argumente kommen, als gäbe es keine Interessenten für die denkmalgeschützten Gründerzeithäuser in diesem Bereich, möchte ich mal kurz die laufenden Sanierungen auflisten, die private Investoren in der unmittelbaren Umgebung durchführen: Zöllnerplatz 12, Zöllnerplatz 14, Lohrstraße 16, Lohrstraße 14, Lohrstraße 12, Josephinenstraße 6, Josephinenstraße 2a, Josephinneplatz 4, Blankenauer Straße 10. Das alles einen Steinwurf entfernt von den jetzt abgerissenen Gebäuden. Wie im Artikel von Herrn Kotzerke geäußert, ist die entscheidende Voraussetzung für die Nutzung dieses Sanierungsinteresses aber, dass sich die Stadt rechtzeitig und aktiv um die Vermittlung der Objekte bemüht und das Geld, welches sie sonst zwingend für den Abriss der Häuser investieren muss, vielleicht besser in die Sicherung investiert. Leipzig beispielsweise ist diesen Weg mit großem Erfolg gegangen. Der Großteil der restlichen unsanierten Gebäude dort ist (Zöllnerplatz 23, Blankenauer Straße 14) oder war in den Fängen der GGG und ist nur deshalb noch unsaniert.

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    08.04.2014

    @f1234: Ich hätte gern mal gesehen, was sie alles in einer sozialistischen Diktatur auf die Beine gestellt hätten. Sie wären da bestimmt ganz groß raus gekommen!

    Die Kritik an den dauernden Forderungen halte ich allerdings für durchaus berechtigt.

  • 1
    5
    f1234
    08.04.2014

    Interessierte, Sie gehören doch zu denen, die hier andauernd rumjammern. Von Ihnen liest man nichts konstruktives und in Ihren Augen sind nur böse Wessis an allem Schuld. Wahrscheinlich sogar am schlechten Wetter.

    Auf der einen Seite heulen Sie hier rum, dass überall im Osten nur Wessis sitzen und die armen unterbelichteten Ossis ausnehmen und auf der anderen Seite jammern Sie, dass die Wessis kein Geld mehr hier versenken wolle, um Potemkinsche Dörfer zu bauen. Sie wollen doch keine Wessis hier - also kaufen Sie toller, aber leider zu kurz gekommener Ossi so eine Ruine und sanieren sie.

    Aber so etwas kriegen Leute wie Sie ja nicht gebacken. In 40 Jahren habt ihr zugeschaut, wie alles runtergewirtschaftet wurde und heute erwartet ihr, dass euch jemand eine sanierte Villa auf dem Kaßberg schenkt. Nur eines habt ihr früher nicht gekonnt und heute nicht gelernt: selbst was auf die Beine zu stellen!

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    08.04.2014

    @Tino: Das Problem sehe ich ähnlich, aber so ist es vor 20 Jahren nun mal gemacht worden. Das kann man nicht einfach zurück drehen - auch wenn das teilweise wünschenswert wäre. Die Leute, die in der Platte heute noch wohnen, werden sie aber kaum dazu bewegen können, dort auszuziehen. Welche Städte meinen sie konkret? Haben die auch 100.000 (!) Einwohner verloren?

    @Bine83 Was hat "Dummheit" damit zu tun? Machen Sie doch bitte einen Vorschlag, wo man das Geld und die Mieter herzaubern soll.

    @Interessierte: Die Umgebung wird mit verschönert, wenn der Uni-Campus erweitert wird. Man kann doch nicht alles zweimal bauen. Für die Fahrgastzahlen ist der Busbahnhof völlig überdimensioniert, dass hat mit Meinung nichts zu tun. Außerdem: Alle die mehr Bus fahren, fehlen dann im Hbf - und da ist jetzt schon jeder Mensch ein Ereignis.

  • 0
    1
    Interessierte
    08.04.2014

    Der Busbahnhof ist nicht verfallen, der ist relativ neu - nur wird er in diesen Größe schon gar nicht mehr gebraucht.................
    Die Umgebung vom Busbahnhof ist verrottet , und wohl , weil er wegkommen soll ....
    Das der Busbahnhof nicht mehr gebraucht wird , das hatte der Herr Speer auch schon gemeint , denn seiner Meinung nach fährt nur noch ein Bus dort ab ...
    Aber die Fahrten sollen sich wohl wieder vermehrt haben , zumal man mal jetzt wieder von der Bahn auf Busse umsteigt ...

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    bine83
    08.04.2014

    744909, im Rathaus hängt ein Bild aus dem Chemnitz der Moderne mit dem Titel "Arbeit - Wohlstand - Schönheit". Weil es heutzutage angeblich Arbeit und Wohlstand abhanden gekommen sind, muss man sich noch lange nicht aus lauter Dummheit auch noch von der Schönheit trennen.

  • 2
    1
    Tino
    08.04.2014

    744909 Es gibt zwei Städte ganz in der Nähe, die haben aus ähnlichen Bedingungen und auch ähnlichen Arbeitslosenzahlen viel mehr gemacht! Sicher wohnen Sie auch im Plattenbau wogegen ich nichts habe. Aber Plattenbauten vor der Stadt mit Fördergeldern zu sanieren, tut nun mal der Innenstadt nicht gut. Leute mit Ihrer Einstellung haben Chemnitz bisher gestaltet. Leider!

  • 0
    2
    Interessierte
    08.04.2014

    Das hat damit etwas zu tun , das viele immer jammern , dass es die ´alte` Innenstadt nicht mehr gibt ; aber die Innenstadt gibt es nicht mehr , weil sie zerbomt wurde wegen dem Herrn Hitler ...
    Und leider sind eben die restlichen 3-4-5 Häuser , die zwischen den verbliebenen Erdgeschossen noch standen , dann auch noch der Neubauplanung zum Opfer gefallen ...
    Die Sicherung der Fassade soll nicht zur Kulissenstadt dienen , sondern es soll ein neues Wohnhaus dahinter gebaut werden , damit diese bis jetzt unberührte Häuserzeile erhalten bleibt !

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    2
    gelöschter Nutzer
    08.04.2014

    @ Interessierte
    Sehr schöne Aufstellung. Aber: Wer soll da wohnen?, Wo holen Sie die nötige Bevölkerung dafür her?, Wer soll das alles renovieren?, Wer bezahlt das? - Die Stadt, die für kein Freibad, kein Theater und keinen Tierpark Geld hat?, Wem gehören diese Häuser? - Alle der GGG oder privaten Leuten (aus Westdeutschland)?

    Die Stadt hat in 20 Jahren ca. 100.000 Einwohner verloren und diese Wohnungen benötigt einfach keiner mehr. Man sollte versuchen das wichtigste der alten Substanz zu retten und besonders zusammenhängende Gebiete (zB.: Kaßberg). Mehr ist da nicht leistbar, denn das wird schon schwer.
    Einige Beispiele stimmen auch nicht. Der Busbahnhof ist nicht verfallen, der ist relativ neu - nur wird er in diesen Größe schon gar nicht mehr gebraucht. Die Aktienspinnerei dahinter wird gerade zur Bibliothek umgebaut (http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Bauarbeiten-fuer-neue-Zentralbibliothek-gestartet-artikel8774738.php) - die Stadt tut also etwas an wichtigen Stellen.

    Die Innenstadt ist meiner Meinung nach mittlerweile auch deutlich kleiner (obwohl ich bezweifle, dass das alles zu DDR-Zeiten Innenstadt gewesen sein soll). Vom Falkeplatz bis zum Hauptbahnhof / Opernhaus, vom Park der Opfer des Faschismus bis zur Markthalle. Ein paar Inseln gibt es noch zB.: den Schloßteich.

  • 1
    3
    Interessierte
    08.04.2014

    Ost-Deutschland hat drei große Städte
    Chemnitz ist die drittgrößte Stadt ….

    In der gesamten ´Stadt Chemnitz` passiert nicht viel und die verfällt zunehmend und überall wird abgerissen und über 100 Jahre alte Straßen werden vernachlässigt !

    Und die ´Innenstadt` von Chemnitz geht von dem Falkeplatz bis hin zur Georgstraße ; und dann > von der Georgstraße bis zur Müllerstraße ( oder noch bis zur Emilienstraße )

    Und letzteres ist die ´verbliebene` ALTSTADT von CHEMNITZ
    Und diese verfällt …
    Die Straße der Nationen geht noch …

    Aber nach der Müllerstraße :
    die Häuser Otto-/Agnes-/ Josphinenstraße sind teils verfallen
    der Zöllnerplatz / Lohrstraße / Further Straße ist teils verfallen
    die Josephienenschule ( Agnesschule ) verfällt
    die Möbel- und Plüsch-Weberei verfällt
    und das Gasometer wurde abgerissen

    Und bis zur Müllerstraße :
    das Kopfhaus Kippig Müller-/ Mühlenstraße verfällt
    die Müllerstraßenhäuser sind teils verfallen
    die Mühlenstraßenhäuser sind teils verfallen
    die Wohnzeile Mühlenstraße abgerissen ( Sportplatz )
    der Brühl-Boulevard bzw. Viertel ist verfallen
    die Hauptpost / Schillerpost ist verfallen
    die Alte Aktienspinnerei ist verfallen
    das Röntgen-Eckhaus StraNa/ Obere Aktienstraße verfällt
    der Busbahnhof ist verfallen
    die Neubaublöcke Georgstraße verfallen
    das Kopfhaus Ecke Georg-/ Schloßstraße verfällt
    das Bürohaus an der Seumestraße verfällt
    usw., usf.

    Und wenn man sich die Häuser der ´Stadt der Moderne` anguckt , dann rühmt man sich neben den Häusern aus den 20-er Jahren mit einzelnen Museen und Bürohäusern und Kaufhäusern , die nach der Wende entstanden sind .

  • 5
    4
    gelöschter Nutzer
    08.04.2014

    @ Interessierte: Und was hat das jetzt mit Chemnitz zu tun? Solchen Aufwand hat man nur betrieben, weil es entweder wirklich wertvolle Gebäude waren, oder weil Wessis mit den Häusern Geld machen wollten - was mehr oder weniger gelang.
    Kein Mensch lässt Häuser renovieren, in denen voraussichtlich keiner wohnen wird. Aus Chemnitz kann man auch nicht für viele tausend Euro (und das würde die Sicherung der Fassade kosten) eine Kulissenstadt machen, wo überall alte Fassaden stehen.

    @nochChemnitzer: Ja, ja, die bösen DDR-Plattenbauten. Man sollte sie alle klein machen und wegreißen. Nur wohnen dort Leute und anscheinend gern, weil u.a. meist keine laute und dreckige Straße direkt vor der Platte entlangführt. Weil es immer noch schöne Wohnungen sind, auch wenn sie etwas klein sind. Hätte man die Leute in den 90ern in die Altbauten zwangsumsiedeln sollen?

    @Peka: "Wäre Chemnitz wirklich eine fortschrittliche Stadt, dann blieben die Menschen in ihr wohnen anstatt abzuhauen." - Die Leute gehen dorthin, wo sie Arbeit haben. Das ist in Chemnitz seit 1990 nur sehr begrenzt der Fall. Da kann auch keine Stadtregierung etwas ändern. Wie soll den die Stadt ihrer Meinung nach Leute zum herziehen bewegen? Machen Sie doch bitte konkrete Vorschläge statt die aktuelle Lage zu beklagen.

    Ich habe es schon oft gesagt: Alle, die diese Häuser erhalten wollen, sollten sie kaufen, sanieren und dann vermieten bzw. selbst dort einziehen und nicht imemr von anderen fordern das hohe finanzielle Risiko zu tragen. Wo wohnen eigentlich die Leute, die die alten Häuser gern erhalten wollen? Im Eigenheim am Stadtrand? Auch in der Platte? Oder, direkt an einer stark befahrenen Straße?

  • 5
    1
    PeKa
    08.04.2014

    Ich gehöre zu den Stadtbild-Hütern. Mir tut es immer in der Seele weh, wenn Häuser aus Zeiten meiner Vorfahren beseitigt werden - hier ganz besonders, weil ich in dem Viertel "Brühl-Nord" geboren und aufgewachsen bin. Es ist eben NICHT der Lauf der Dinge, dass Häuser abgerissen werden. Der Lauf der Dinge ist nicht der Tod sondern der Lauf der Dinge ist das Leben! Wäre Chemnitz wirklich eine fortschrittliche Stadt, dann blieben die Menschen in ihr wohnen anstatt abzuhauen. Sie bekämen hier ihre Kinder und es bestünde deshalb keine Notwendigkeit irgendeines Abbruchs von Häusern. Das nervige Absperren von Straßen würde sich erübrigen. Doch wer will schon unter Menschen wohnen, die auf Sterben und Sterbenlassen eingestellt sind, anstatt Leben und Erweckung zu bejahen?

  • 1
    4
    Interessierte
    08.04.2014

    Nach der Wende hatte sich der Westen ganz wichtig getan und sich erst einmal beliebt gemacht und in Quedlinburg und Erfurt und Halle und Bautzen und Görlitz die alten , in der DDR verfallenen Häuser saniert ; und wo es ganz wichtig war , da wurde das Mauerwerk nach Weststandart ´vernadelt` ….
    Und dann war diese Wichtigtuerei vorbei und mit dem Geld war man wohl auch am Ende , und nun gab es ´Abrißgelder` für die verbliebenen Städte ….

  • 2
    2
    GrafZ
    08.04.2014

    Schon schade, dass die alten Häuser wegkommen. Aber was will man denn machen? Wenn sie niemand haben will, wer soll sie denn bewirtschaften? Und die Stadt, die über kaum Eigenmittel verfügt, überall in die Pflicht zu nehmen, ist doch etwas sehr vermessen. Und wer möchte eigentlich bestimmen, dass anderen Menschen, die gern in Plattenbauten wohnen, dies nicht dürfen. Es sind ja zum Teil Genossenschaftler, die ein gewisses Mitspracherecht haben oder aus ihrem gewohnten Umfeld nicht wegziehen wollen. Und wer gern im "Museum" wohnen möchte, dem steht dies ja in Chemnitz durchaus frei. Die Modernisierung solcher Bauten treibt auch den Mietpreis nach oben und es dürfte schon einen Grund geben, weshalb nicht alle Menschen in frisch sanierten Wohnungen leben können.

  • 1
    3
    Interessierte
    08.04.2014

    Durch Besitzaufgabe und Zwangsversteigerung > waren beide Objekte zu ´Eigentum der Stadt Chemnitz` geworden ( wann , vor wie vielen Jahren war denn das ? )

    Da kann ich mich dem Herrn Kotzerke nur anschließen !!!
    Aber ICH finde diesen Abriß ´skandalös`........
    Die Stadt habe jahrelang zugesehen, wie die Gebäude verfallen ...
    ( in der Stadt / Stadtverwaltung sitzen für meine Begriffe > nicht interessierte oder wohl unfähige Menschen , die seit Jahre nichts getan haben für ihr Geld mit den vielen Überstunden …. )
    Den ´Trupp` soll es doch wohl hier in C. seit kurzem auch geben ( oder hat sich das wieder zerschlagen )

    Der ´Zöllnerplatz als städtebauliches Ensemble` verliert dadurch sein Gesicht , denn > das ist eine geschlossene Wand , welche jetzt aufgerissen wird )

    Was soll denn nun werden mit der Lücke ???
    Will man dort nichts oder ´Kastenhäuser´ reinbauen ???
    Kann man wenigstens die ´Straßen-Fassaden` erhalten und abstützen ???
    Den Bau-Fachleuten der ´Stadt Chemnitz` müßte doch diese Methode bekannt sein !!!
    So , wie das auf der Mitte der Gießerstraße vor über 15 Jahren gemacht wurde , um dann ein neues Haus dahinter zu bauen ( auch auf der Seb-Bach-Straße wird das nicht anders werden )

    VIELLEICHT KANN DER HERR KOTZERKE NOCH ETWAS RETTEN

    Zitat : Wenn man als Stadt die alten Häuser erhalten will …
    Das kuriose , haarsträubende und hanebüchende ist ja , dass ´man` nach der Wende geklagt hat , das die Stadt keine Altstadt mehr hat im Innenstadtbereich ( was man wie in anderen Städten hätte sanieren wollen ) und die noch vorhandene Altstadt im Innenstadtbereich
    > die läßt man seit 25 Jahren wohlweislich ´abreißen und vergammeln` !!!!!!!!!!!!!!!

    ( ein Schildbürgerstreich )

  • 4
    3
    08.04.2014

    Die Ignoranz der Stadt ist ungeheuerlich. Einfallslosigkeit, Phantasielosigkeit, Mutlosigkeit und und und..... Naja, vielleicht ist Chemnitz irgendwann ganz abgerissen...

  • 3
    2
    nochChemnitzer
    08.04.2014

    Die Verbandelung der Stadt mit der GGG tut der Stadt gar nicht gut. Die Sanierungen der Plattenbauten weit draußen schafften dauerhaft billigen Wohnraum.
    Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass so auch dauerhaft Investoren fern gehalten werden, weil die ihre Sanierungskosten dadurch nicht über die Miete refinanzieren können. So wird eben dann auch nicht investiert! Wer billig will bekommt billig und hässlich!



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