AfD lüftet Geheimnis um Kandidaten für Landtag

Wahl 2019: Partei nominiert Elektromeister aus Niederfrohna

Niederfrohna.

Lange hat der Zwickauer Kreisverband der AfD ein Geheimnis daraus gemacht, welche Direktkandidaten die Partei bei der Landtagswahl am 1. September ins Rennen schickt - obwohl die Bewerber schon im Februar nominiert wurden. Man wolle erst die Bestätigung durch den Landeswahlleiter abwarten, hieß es damals zur Begründung. Diese steht zwar noch aus, aber immerhin sind die Namen inzwischen eingereicht.

Deshalb habe die Partei sich entschieden, die Namen der Bewerber nun zu veröffentlichen, sagt Stefan Frünke. Der Niederfrohnaer tritt im Wahlkreis Zwickau 5 an, der Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal und die umliegenden Kommunen umfasst. Der 63-jährige Elektromeister und Elektronikingenieur war bei der Landtagswahl 2014 noch für die FDP angetreten. Er sehe seine Kompetenzen vor allem auf den Gebieten Energie und Bildung, erklärte Frünke. So halte er es für einen groben Fehler, sich zum heutigen Zeitpunkt auf ein Datum für den Ausstieg aus der Braunkohle festzulegen. "Dann fehlt eine verlässliche Grundlast." Solange es keine ausreichenden Speichertechnologien gebe, dürfe man sich auf die wetterabhängigen erneuerbaren Energien nicht verlassen, so der Niederfrohnaer.


Frünkes Konkurrenten im Wahlkreis sind Jan Hippold (CDU), Alexander Weiß (Linke), Iris Raether-Lordieck (SPD), Florian Groß (FDP) und Lars Dörner (Grüne). Ein Forum mit den Direktkandidaten findet am 23.August in Hohenstein-Ernstthal statt. Es wird von der Landeszentrale für politische Bildung und der "Freien Presse" organisiert.

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