Albertinum erhält Denkmal-Geld

Böttgerhaus in Burgstädt kann saniert werden

Burgstädt.

Mit 450.000 Euro hilft der Bund in diesem Jahr, das denkmalgeschützte Haus an der Rochlitzer Straße 2 in Burgstädt zu sanieren. Das hat CDU-Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär Marco Wanderwitz mitgeteilt, nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestages die diesjährige Projektliste des Denkmalschutz-Sonderprogramms beschlossen hatte. Die Gesamtfördersumme des Sonderprogramms beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Von 540 eingereichten Projektanträgen wurden bundesweit 228 ausgewählt, davon 24 in Sachsen mit einem Volumen von 4,7 Millionen.

Das Albertinum sei ein stadtbildprägendes Gebäude, sagt Wanderwitz. Die Sanierung werde allerdings mehr kosten, sie liege im Millionenbereich. Im 17. Jahrhundert war das Gebäude errichtet worden. Im 18. Jahrhundert entstand dort eine Manufaktur. Im Jahr 1857 wurde im Seitengebäude eine Real- und Landwirtschaftsschule errichtet. Man nannte sie zu Ehren des sächsischen Kronprinzen Albert Albertinum, erklärt ein Historiker. 1876, nach der Schließung des Albertinums, ging das Grundstück an den damaligen Brauereibesitzer Ludwig Böttger. Im Laufe der Zeit wurde dieses Gebäude in Burgstädt Böttger- haus genannt. Bis 2013 diente das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus und verfiel aufgrund fehlender Investitionen. Bei einer Zwangsversteigerung erwarb Familie Scheithauer das Haus und plant die Sanierung. Im Hinterhaus wurde eine historische Arztpraxis eingerichtet. (bj)

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