Anzahl der E-Fahrzeuge in Chemnitz verdreifacht

Fast jedes fünfte neu zugelassene Fahrzeug in Chemnitz verfügt über einen Elektromotor. Überdies wächst Ladenetz - auch dank Vermietern.

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2020 Kommentare
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    tbaukhage
    23.02.2021

    @Einspruch_2: ... Das diese Materialien selbst in Reluktanzmotoren (Tesla, BMW, Opel, …) garnicht verwendet werden - keine Reaktion.
    Jedesmal, wenn ich mit konkreten, belegbaren Fakten komme, lautet die sinngemäße Antwort: „Für den eigentlichen Sachverhalt brauche ich keine genauen Zahlen… " - genau da ist das Problem!
    Solange dem Gegenüber Schreibtischwissen und Stammtischgeblubber ohne jegliche eigene Erfahrungen zur eMobilität genügen und „genaue Zahlen“ überflüssig sind, ist eine Diskussion müßig (Blinder/Sonnenaufgang).

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    tbaukhage
    23.02.2021

    @Einspruch_1: Ich bin es nicht, der die Verbrennertechnologie anzweifelt (ich war es auch nicht, der den 600kg-Tesla-Akku als Vergleich herangezogen hat), es sind die anderen, die meinen, eMobilität könne garnicht funktionieren, ist sinnlos, viel zu gefährlich…
    Die Argumente, die dann angeführt werden, können weder durch eigene Erfahrungen noch sachlich belegt werden. Da behauptet einer, soviel Strom könne garnicht bereitgestellt werden, ist aber nicht in der Lage, diese Strommenge zu beziffern. Der nächste schwafelt von e-Auto-Fahrern, die bei -20°C im Stau zu Eiszapfen werden. Auf das von mir verwiesene Beispiel, eine Nacht bei -38°C im eAuto zu verbringen (wo jeder Diesel schon lange versagt hätte), wird garnicht eingegangen. Dann der Verweis auf ein brennendes eAuto - das jährlich bis zu 30.000 Verbrenner einfach mal so abfackeln in D, wird ausgeblendet. Der nächste braucht Seltene Erden für die Akkuherstellung. ->2

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    Einspruch
    22.02.2021

    tbaukhage: Für den eigentlichen Sachverhalt brauche ich keine genauen Zahlen oder Haarspalterei. Sie unterschlagen doch auch, dass es in der Metallurgie und dem Motorenbau nicht mehr wie zur Zeit der Dampfmaschine zugeht. Die Teile sind meist auch nur in Randbereichen oder durch Auftragsverfahren oder andere Verfahren verschleißfest gemacht. Und selbst wenn Kobalt genutzt wird, reden wir da von ein paar Gramm bei den üblichen Teilen. Bei Akkus mit dem von Ihnen beschriebenen Gewichtsverhältniss reden wir von Kilogramm. Und sicher auch nur bei einem führenden Hersteller wie Tesla, den sich aber die Mehrheit sicher nie leisten kann. Es wird jede Menge billiger zusammen geschraubte Vehikel auf den Markt schwemmen, die da nicht mithalten können. Außerdem sind die Zahlen aus den Prospekten und der Werbung noch nie in der Praxis eingetreten. Ihren gläubigen Idealismus kann ich nicht nachvollziehen. Beim Recycling fällt erst nochmal jede Menge CO2 an, muss man nur sehen wollen.

  • 2
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    tbaukhage
    22.02.2021

    @petzpeter: Wie groß wäre denn der Mehrbedarf an Elektroenergie (in TWh), wenn alle aktuellen 48Mill PKW eAutos wären? Und wann wäre das der Fall, wenn jedes der 3Mill jährlich neu zugelassenen Autos ein eAuto wäre?
    Übrigens: Tesla verbaut im Model3 einen Reluktanzmotor. Dieser kommt ohne Permanentmagnete aus, benötigt also auch keine Seltene Erden.

    @Einspruch: Nachtrag: Im Tesla Model3-SR+ werden seit Nov20 LiFePo-Zellen verbaut. Diese enthalten weder Kobalt noch Mangan. Diese Zellen werden auch in die Grünheider ModelY kommen.

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    petzpeter
    21.02.2021

    @tbaukhage Richtig,für die Akkus braucht man die seltenen Erden nicht,wohl aber für den Elektromotor.Kobalt und Lithium für den Akku.
    Ist auch jedem bewusst,wieviel Kupfer oder Aluminium für den Ausbau der Ladeinfrastruktur benötigt wird?Glaubt man wirklich das Stromnetz hält es aus,wenn
    tausende Fahrzeuge zum Feierabend ans Netz gehen? Und kann der enorme Bedarf an elektr.Energie gedeckt werden? Die vermurkste Energiewende
    lässt dann gewaltig grüßen.Klar,es wird dann halt Strom von den Nachbarn gekauft,z.B aus Kohlekraftwerken oder von Frankreichs vielen Atomkraftwerken.

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    tbaukhage
    21.02.2021

    @Einspruch: Wenn man sich selbst als Experte für eAuto-Akku-Werkstoffe hält, sollte man wenigstens über tatsächliche und vorallem aktuelle Zahlen verfügen, wenn man mit ihnen argumentieren will.
    - Der Co-Anteil in den Tesla/Panasonic-Zellen liegt derzeit bei 2,8%.
    - Eine Kurbelwelle aus einem 6-Zylinder-Passat wiegt > 10kg (lt. Aussage meines Nachbarn, Automechaniker in einem großen VW-AH).
    - Die Masse des 600kg-Akkus (nur im ModelS/X verbaut), besteht zu 1/3 aus den Stahlummantelungen der Einzelzellen, dem Gehäuse des Gesamtakkus, dessen Versteifungsprofilen, den Cu-Leitungen und dem Flüssigkeits-Kühl-Heiz-System. Für keine dieser Baugruppen wird Co verwendet.
    - Das deutsche Unternehmen Duesenfeld zerlegt Li-Batterien vollständig. Daraus werden die einstigen Rohstoffe Graphit, Mn, Ni, Co und Li zurückgewonnen. diese gehen in die Reproduktion neuer Zellen (96%iger Kreislauf, 40% CO2-Ersparnis).
    - GlenCore-Akkurecycling hat eine aktuelle Jahreskapazität von 10.000t.
    - ...

  • 13
    5
    Zeitungss
    21.02.2021

    @Sieb:100% Zustimmung zu Ihrem letzten Satz und Glückwunsch zur Veröffentlichung. Warum muss der Steuerzahler die Fuhrwerke schon bei der Beschaffung subventionieren, wäre die nächste Frage, welche man nicht hören möchte. Wir werden sehen, wer die schwindende Mineralölsteuer aufs Auge gedrückt bekommt, die Großmutter mit ihrer Heizdecke wird es mit sacken müssen. Wer es nicht verstanden hat, es geht um den zukünftigen Strompreis, welcher nicht sinkt, sondern die Gegenrichtung einschlägt.

  • 12
    5
    Sieb
    21.02.2021

    @marcofischer89: "Dass ich in Leipzig und vielen anderen Städten beispielsweise vielfach kostenfrei Strom tanken kann und hier in Chemnitz völlig überzogene 39 Cent je KWh (und mehr) zahlen soll, ist schon recht rückständig."
    Das ist nicht rückständig, sondern gerecht. So wie jeder Dieselfahrer seinen Treibstoff selbst bezahlt, sollte auch der Freund des E-Autos den zur Fortbewegung nötigen Strom selbst bezahlen. Warum sollte der Steuerzahler für Ihre Vorliebe aufkommen?

  • 15
    7
    Einspruch
    21.02.2021

    So weit ich weiß, freut sich Tesla, den Kobaltgehalt in seine 600 kg Akkus auf 15% gesenkt zu haben. Wenn man der Lehrerin im Forum glaubt, sind 15 % von rund einer halben Tonne weniger als 1-3 % von einer Kurbelwelle von ein bis zwei Kilo. Diese werden natürlich umweltfreundlich abgebaut inclusive der anderen Inhaltsstoffe. Recycling ist bisher nur ein Argument aber keine Realität in großem Maßstab und auch sonst entsteht bei der Akku Herstellung natürlich nur Blümchenduft, um mich mal der gleichen Worte zu bedienen. Wenn man das den Schülern beibringt und auch sonst glaubt, Experte für Werkstoffe zu sein, wundert mich nichts mehr am Wissenstand der Schulabgänger. Und welcher Verbrenner tuckert bitteschön eine halbe Stunde und springt heutzutage nicht an? Außerdem weißen selbst die Info Seiten der Hersteller mehr als 5 % Reichweitenverlust bei entsprechenden Rahmenbedingungen aus. Wir hauen uns hier gegenseitig die Taschen voll, denke ich.

  • 22
    12
    marcofischer89
    21.02.2021

    Über Sinn und Unsinn von E Autos kann man sicher streiten aber gerade innerstädtisch können sie ja einen Beitrag leisten. Das ich in Leipzig und vielen anderen Städten beispielsweise vielfach kostenfrei Strom tanken kann und hier in Chemnitz völlig überzogene 39 Cent je KWh (und mehr) zahlen soll ist schon recht rückständig. Wir haben zu den Verbrennern aktuell keine Alternative und die Option die es gibt wird an der Stelle richtig abgezogen. Kann ich nicht verstehen.

  • 15
    37
    Kaßberger85
    21.02.2021

    Jetzt im Winter hat sich mein E-Auto als die richtige Alternative zum Verbrenner bewährt. Während bei einem Verbrenner erstmal noch Motor und co beheizt werden müssen, lag beim E-Auto die Wärme sofort nach starten des Wagens an. Bei - 18 Grad startete der Wagen sofort, Eiskratzen war nicht notwendig, durch die sofort anliegende Wärme und den ADAC benötigte ich auch nicht, im Gegensatz zu meinem Nachbarn, dessen Diesel nur jammerte, anstatt anzuspringen. Reichweiteverlust Betrug in der Woche keine 5%. Da verliert der Verbrenner mehr, wenn er eine halbe Stunde tuckert während der Fahrer seine Scheiben freikratzt.

    Der Verbrenner wird den Kampf verlieren. So oder so.

  • 15
    23
    tbaukhage
    21.02.2021

    @petzpeter: Welche Seltenen Erden werden denn für die Akkuproduktion benötigt? Vielleicht solltest Du Dich erstmal kundig machen, bevor Du hier Deine Ahnungslosigkeit zur Schau stellst!

  • 15
    24
    tbaukhage
    21.02.2021

    @Nofretete: Kannste Dir anschauen! Auf einem bekannten Videoportal mal nach "capOgUHPz9Q" guggen.
    Was macht eigentlich ein Diesel- oder Benzinfahrer im Stau bei -20°C? Stundenlang den Motor laufen lassen und die Hintermänner mit Blümchenduft beglücken?

  • 24
    15
    Nofretete
    21.02.2021

    Frage mich gerade,was aus den Fahrern bei 20 Grad Minus im Stau auf der Autobahn so wird.... Eiszapfen......

  • 32
    13
    petzpeter
    20.02.2021

    E-Autos sind in der Gesamtbilanz keinesfalls umweltfreundlich und hat man schon einmal nachgedacht,wie lange die Batterie hält und wer die teuren Spezialcontainer zur Bergung finanzieren soll.Klar,der Steuerzahler gibt gern die hohen Prämien für die Fahrzeuge,genau so gern,wie die welthöchsten Strompreise mit einen Abgabenanteil von fast 48%.Der Versorger Eins muss da natürlich die Preise zum 1.3.2021 erhöhen.Ach ja,Censor hat es beschrieben,jeder sollte sich mal anschauen,wie die seltenen Erden für die Batterie gewonnen werden.Für die Stadt wäre ein guter, bezahlbarer öffentl.Nahverkehr viel wichtiger,genauso wie die Reduzierung des zunehmenden Schwerlastverkehrs auf den Autobahnen.Für LKW kommt der Elektroantrieb sowieso nicht in Frage. Investitionen in Wasserstoff,Brennstoffzelle und ähnliche Technologien wären viel wichtiger.

  • 22
    30
    Nightsky
    20.02.2021

    @censor:
    Nur zwei Gedankenanstoße:
    1. Überlegen Sie bitte wie viele Lithium-Batterien Sie zu Hause haben (Akku-Batterien, Handys)? Wir verwenden solche Akkus/Batterien seit Jahren und keinen schert es, dass einzelene Bestandteile von Kinderarbeit abgebaut wird. Jetzt wird ein großes Thema draus gemacht, um E-Autos nieder zu machen, weil die Deutsche Auto Industrie jahrelang gegen die Veränderung ankämpft und nichts/wenig in die Richtung entwickelt hat.
    Und im übrigen wird sehr wenig bis teilweise gar kein Kobalt in E-Auto-Akkus verwendet. Die Forschung ist da dran.
    2. Schauen Sie mal nach Schweden. Dort fahren bei -35°C eher die E-Autos als die Benziner, da dort das Öl bei den Temperaturen eingefroren ist.

    Ach ja: Wenn ein Auto brennt, dann brennt es - egal ob Diesel, Benzin oder Elektrisch. So oder so Totalschaden.
    Die Akku-Teschnologie ist in der Entwicklung und wird von mal zu mal besser. Wenn wir nicht vorwärts gehen würden, gebe es heute noch die Dampfmaschine.

  • 27
    34
    tbaukhage
    20.02.2021

    @censor:
    Welches "Kinderkobalt" meinst Du eigentlich? Das, was man zu Härten von Ventilsitzen und der Werkzeuge zum Herstellen von Kurbel- und Nockenwellen braucht? Oder das zum Entschwefeln von Benzin und Diesel?

    Und wie umweltschädlich schätzt Du eigentlich Fracking ein, wo bis zu 20Mill Liter Wasser mit Chemikalien versetzt ins Erdreich gepresst werden und dort das Grundwasser versäuchen, nur um auch noch den letzten Liter Erdöl zu fördern?

    Übrigens, um brennende Auto zu sehen, muss man nicht erst nach Hessen: --> https://www.freiepresse.de/chemnitz/pkw-brennt-neben-der-a4-vollstaendig-aus-artikel11357405

  • 20
    10
    markushnl
    20.02.2021

    @mime
    Wahrscheinlich, weil dadurch viel mehr Energie von Nöten ist, als wenn man direkt Batterieelektrisch fährt.

  • 46
    22
    censor
    20.02.2021

    Ich glaube nicht, dass sich E-Autos langfristig durchsetzen werden.
    Es mag im Stadtverkehr u für Kurzstrecken Sinn machen, aber die Fahrzeuge der gelben Post haben alle im Winter schlapp gemacht und wurden größtenteils wieder durch die guten alten Verbrenner ersetzt. Ebenso die E-Busse in vielen Städten, die bei Minusgraden mehr an der Ladestation hängen als am Straßenverkehr teilzunehmen.

    Letzte Woche brannte erst wieder ein nagelneuer VW-Hybridwagen in Nordhessen komplett aus. Er hatte erst 300 km runter. Die Insassen konnten sich zum Glück noch retten. Diese Akku-Brände gibt es zu häufig, und dann lassen sich die Wagen nicht löschen, müssen komplett in Wassercontainer (!) getaucht werden.

    Von den Rohstoffen für die Akkus, die umweltschädlich (LIthium) und unter Bruch der Menschenrechte (Kinderarbeit - Kobaltabbau) gewonnen werden, ganz zu schweigen. Unverständlich, dass ausgerechnet Grüne das fördern!

    Mir kommt aus vorgenannten Gründen kein E-Auto ins Haus.

  • 45
    10
    mime
    20.02.2021

    Erdgas ist im übrigen nicht zwingend fossil, sondern wird z. B. von Audi schon seit Jahren synthetisch hergestellt und eingespeist. Auch unverständlich weshalb solche Ansätze nicht ernsthaft weiterentwickelt werden!