Arbeiten für schnelles Internet dauern länger

Tiefbau verzögert sich - Neues Angebot soll nun im Oktober verfügbar sein

Limbach-Oberfrohna.

Langsames Internet ist ein Dauerärgernis für viele Limbach-Oberfrohnaer. Während mehrere Bereiche der Kernstadt sowie Rußdorf und Bräunsdorf hervorragend versorgt sind, dauern Downloads in anderen Ortsteilen gefühlt ewig. Die Telekom hat versprochen, dass diese Zustände in weiten Teilen der Stadt bald der Vergangenheit angehören. Sie lässt derzeit zwischen Verteilerkästen Glasfaserkabel verlegen. Dank des sogenannten Super-Vectoring-Verfahrens sollen Kunden in den Genuss von Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde kommen. Der Start für das Angebot hat sich allerdings schon mehrmals verzögert. Zunächst war von Ende 2018 die Rede, dann von Mitte dieses Jahres, zuletzt von September.

Nun teilt die Stadtverwaltung mit, die das Vorhaben gemeinsam mit dem Telekommunikationskonzern im Mai vorgestellt hatte, dass es erneut Änderungen beim Zeitplan gibt. Demnach soll das Super-Vectoring erst im Oktober zur Verfügung stehen. Als Ursache wird mit Verweis auf die Telekom genannt, dass die Leerrohre, durch die der Konzern die Glasfaserleitungen mithilfe von Luftdruck verlegen lässt, in einem schlechteren Zustand sind als erwartet. Deshalb hätten einige Rohre zunächst repariert werden müssen. Die Arbeiten machten und machen mehrere Sperrungen im Stadtgebiet nötig, etwa an der Einmündung der Wolkenburger Straße in die Frohnbachstraße in Oberfrohna. Vom 19. bis 30.August macht ein Telekom-Infomobil auf dem Johannisplatz Station, in dem Fragen zum Super-Vectoring beantwortet werden.

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