Augenärztin hört auf - Situation in Chemnitz verschärft sich

Die Praxis der Medizinerin zieht an einen anderen Standort. Doch ein neuer, zusätzlicher Facharzt wird dort nicht tätig sein.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    2
    mops0106
    06.08.2020

    @WolfgangPetry: Hauptsache, Sie können was Negatives sagen über Leute, die noch eigenständig/ anders als der Mainstream denken...
    Dagegen, dass ausländische Spezialisten in unserem Land wohnen/ tätig sind, hat kein Mensch was. Auch, wenn dadurch das Problem des Fachärztemangels in einigen Bereichen, das es bei uns schon lange gibt, nicht gelöst wird und die Ärzte in ihren Ländern fehlen. Die Ärzte kommen übrigens überwiegend aus Ländern wie Tschechien, Bulgarien....

  • 3
    2
    Steuerzahler
    06.08.2020

    @WolfgangPetry: Ihrer Meinung nach ist es also richtig, wenn Deutschland seinen Ärztemangel durch die Immigration der auf Kosten anderer, meist ärmerer Länder ausgebildeten Ärzte löst, weil es weder Willens noch in der Lage ist, das Problem von der Planung bis zur Durchführung zu beherrschen? Und die Wartezeiten entstehen dadurch, dass ein lauter Teil der Bevölkerung seine Meinung sagt? Seltsame Auffassung von Ursache und Wirkung! Haben Sie schon einmal den Anteil von Ärzten mit Migrationshintergrund in unseren Krankenhäusern kennengelernt? Er ist nicht unerheblich und viele Spezialisten sind inzwischen darunter.

  • 2
    5
    WolfgangPetry
    06.08.2020

    Solange ein lauter Teil der lokalen Bewohner einen Augenarzt der vielleicht Hamadi oder Yusuf heisst auf der Straße anpöbeln würde, "vielleicht gar nicht mit Absicht", schließlich kann man ja nicht sehen dass der fremdländisch aussehende da ein Augenarzt ist, bzw erstmal fragt, hat der überhaupt studiert, solange müssen kleinere Wartezeiten auf Termine leider hingenommen werden bzw sind verdient und angemessen.

  • 8
    0
    cn3boj00
    05.08.2020

    Es ist einfach unverantwortlich wie die KVS die Ärzteversorgung bewertet. Da musst du jetzt also von der Hainstraße ins Flemmminggebiet. Vor längerer Zeit, als wie schon so oft über den Ärztemangel berichtet wurde, hat der Chef der KVS Dr. Heckmann hier in der FP gesagt, dass sich dringend etwas ändern muss. Die Erkenntnis gibt es seit mindestens 3 Jahren. Getan hat sich nichts, es gilt immer noch der Schlüssel der vermutlich nach dem Krieg aufgestellt wurde. Wofür werden diese Herren eigentlich bezahlt?

  • 22
    0
    Hankman
    04.08.2020

    Der Gemeinsame Bundesausschuss, die Bundesärztekammer und die Krankenkassen sollten mal überlegen, ob die Vorgaben für den "Versorgungsgrad" noch einen Bezug zur Realität haben. Es ist doch offensichtlich, dass trotz der angeblichen Überversorgung mit Augenärzten in Chemnitz Mangel herrscht. Die Praxen nehmen keine neuen Patienten an, und wenn man doch als Patient irgendwo "drin" ist, wartet man lange auf einen Termin. Und wenn man zum Termin kommt, wartet man oft stundenlang, bis man endlich dran ist. Das hat nichts mehr mit normaler medizinischer Versorgung zu tun, wie ich sie in einem hoch entwickelten Land erwarte. Es ist einfach beschämend. Mich würde mal interessieren, wie diese Vorgaben zum Versorgungsgrad errechnet und ob sie auch mal in der Praxis evaluiert werden. Das gilt im Übrigen nicht nur für Augen-, sondern auch für andere Fachärzte. Und selbst im Hausärztesystem liegt viel im Argen.

  • 27
    0
    radler2000
    04.08.2020

    Leider gibt es den Mangel an Augenärzten nicht nur in Chemnitz, sondern auch in Zwickau !! Ich habe noch keinen Termin bei einem Augenarzt in Zwickau bekommen.Ich kann nicht verstehen, worauf warten die Krankenkassen ?
    U.Neumann , Zwickau

  • 29
    1
    nevidimka
    04.08.2020

    Wurde beim Augenarztschlüssel berücksichtigt, dass sich in Chemnitz das sächsische Landeszentrum zur Betreuung Blinder und Sehbehinderte befindet? Oder lässt man den Mehrbedarf an augenärztlicher Betreuung einfach unberücksichtigt?

  • 44
    0
    mops0106
    04.08.2020

    Es wird nur die Anzahl der Menschen im jeweiligen Versorgungsgebiet für die Berechnung herangezogen, aber nicht berücksichtigt, dass in unserer Region viele Menschen in höherem Lebensalter wohnen. Diese gehen im Allgemeinen öfter zum Arzt und Krankheiten wie Makuladegeneration und Grauer Star treten dann öfter auf. Es kommen jetzt schon Patienten aus vielen umliegenden Orten, sogar größeren Städten nach Chemnitz. Die Situation wird sich weiter verschärfen, denn mehr als arbeiten kann ein Arzt nicht.

  • 26
    0
    kimberly
    04.08.2020

    Ich suche auch seit längerem einen Augenarzt wo ich als "Nicht-Kunde" einen Termin bekomme, die Situation im allgemeinen wird sich auf absehbare Zeit sicher nicht verbessern...

  • 41
    3
    Steuerzahler
    04.08.2020

    Zu viel Augenärzte in Chemnitz und absolute Probleme, einen Termin zu bekommen? Es wäre doch interessant, die Ursachen zu erforschen! Ist es wie immer der Widerspruch zwischen Anspruch und Realität, sobald die Politik die Finger im Spiel hat? Auf alle Fälle unhaltbare Zustände, auch wenn die Statistik wie so oft passend gemacht wird!
    Eine weitere Frage ist natürlich, wie viele der Augenärzte die Grundversorgung sichern und wie viele ausschließlich operieren und lasern, weil das Geschäft vielleicht einträglicher ist. Wie fast immer ist der hilfesuchende Bürger der Dumme.