Ausbau des Lessingplatzes auf dem Chemnitzer Sonnenberg abgeschlossen

Seit Frühjahr wurden mehrere marode Kanäle und Verkehrsanlagen erneuert.

Mit einer Informationsveranstaltung für Anwohner und interessierte Bürger ist im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg der Ausbau mehrerer Straßen rund um den Lessingplatz offiziell beendet worden. Seit dem Frühjahr waren dort zuletzt für 1,25 Millionen Euro mehrere marode Kanäle erneuert und Verkehrsanlagen auf die Höhe der Zeit gebracht worden. So sollen vorgezogene Bordsteine an den Einmündungen künftig Fußgängern eine bessere Sicht ermöglichen, illegales Parken verhindern und die Geschwindigkeit des Verkehrs in dem verkehrsberuhigten Bereich verringern. Zudem wurden 15 Fahrradbügel für die Besucher des vielgenutzten Platzes installiert. Wie Baubürgermeister Michael Stötzer ankündigte, sollen entlang der Lessingstraße im kommenden Jahr noch 16 neue Bäume gepflanzt werden.

Der Lessingplatz ist einer der beiden zentralen Plätze im bevölkerungsreichen Stadtteil Sonnenberg. Ausgestattet mit Spielanlagen und mehreren Verweilzonen, dient er täglich einem breiten Spektrum an Nutzern als Treffpunkt. Dank erneuerter Gehwege mit abgesenkten Bordsteinen und Bodenindikatoren für Blinde sowie sehbehinderte Menschen kann er künftig erstmals auch von Einwohnern mit Handicap weitgehend problemlos erreicht werden. (micm)

77 Kommentare
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  • 4
    2
    RingsOfSaturn
    04.10.2020

    @mops: "Ich habe gesagt, dass ich auch Steuern zahle, aber nicht auf den Weg/ Wiese mache. "

    Schöne Antwort, Respekt!

    Mein Vater hatte auch mal das Problem, dass in seinem Vorgarten dauernd Hundekot lag. Allerdings war das nur auf einen Hund zurückzuführen und die Ansprache an den Besitzer löste das Problem. Ist im Dorf einfacher als in der Stadt...

  • 9
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    mops0106
    04.10.2020

    Mir hat mal eine Hundebesitzerin geantwortet, als ich sie bat, die Hinterlassenschaft ihres Hundes vom Gehweg zu entfernen, dass sie Steuern zahlen würde. Ich habe gesagt, dass ich auch Steuern zahle, aber nicht auf den Weg/ Wiese mache. Sie ist einfach weitergegangen. Weggespült habe ich das damals, da wir im EG wohnten und der Haufen direkt vor unseren Fenstern war. Übrigens musste ich das in der relativ kurzen Zeit in der dortigen Gegend mehrfach erledigen, da dort ein riesen Hundebegängnis war und einige Hundebesitzer sich so verhielten. Da habe ich mir geschworen, nie wieder ins EG zu ziehen.
    Zum Glück sind nicht alle Hundebesitzer so. In unserer heutigen Wohngegend gibt es auch viele Hundebesitzer. Die meisten entsorgen die Sachen.

  • 10
    1
    MuellerF
    04.10.2020

    @cn3boj00: Ja sicher-da wo es (gefüllte) Beutelspender gibt, werden die von verantwortungsbewussten Hundebesitzern auch genutzt.
    Es kann doch aber nicht als Ausrede dienen, den Kot liegenzulassen, weil es keine Gratis-Beutel & Mülleimer an jeder Ecke gibt !?
    In meinen Augen geht es da nur um Bequemlichkeit & "Igittigitt" bei einigen Hundebesitzern.

  • 6
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    cn3boj00
    04.10.2020

    Wenn es so einfach wäre. Meine Erfahrungen bei Reisen im In- und Ausland zeigen, dass es dort, wo es solche Vorkehrungen gibt, deutlich sauberer ist. Die Hemmschwelle, die Hinterlassenschaft liegen zu lassen, wird einfach höher. Und es gibt ja Spender wo man nicht die ganze Rolle rausholen kann, es sei denn man arbeitet 30 Minuten daran. In meinen Augen sind das Ausreden, und Appelle alleine helfen nicht. Auch Kontrollen wären schön, aber dazu müsste es deutlich mehr Fußstreifen geben, die ja abgeschafft wurden.

  • 12
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    MuellerF
    03.10.2020

    " Dafür müsste die Stadt endlich mal was machen mit Beutelspendern- und körben. In anderen Städten geht das auch. "

    Kann man als Hundebesitzer nicht selbst für die Entsorgung der Hinterlassenschaften sorgen? (Viele machen das ja auch.) Es gibt 2 Hundewiesen auf dem Sonnenberg - davon können andere Stadtteile nur träumen. Trotzdem liegt dort nicht überall Sch... auf den Gehwegen, Wiesen & Spielplätzen.

    Da die Stadt Hundesteuer erhebt, sollte sie im Sinne des Tierwohls genügend Hundewiesen schaffen - da besteht noch Nachholbedarf. Beutelspender müssen aber nicht sein- wo es welche gibt, nehmen manche Hundebesitzer gerne gleich mal die ganze Rolle mit.

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    cn3boj00
    03.10.2020

    15 Jahre dort gewohnt, düstere Ecke. Heute ist es dort schön, auch rundum, wenn nicht die vielen Hundehaufen wären. Dafür müsste die Stadt endlich mal was machen mit Beutelspendern- und körben. In anderen Städten geht das auch.

  • 1
    17
    Interessierte
    03.10.2020

    Ist denn der ´Lessingplatz` ausgebaut worden ?