Bar-Öffnung verzögert sich weiter

Auflagen für Stollberger Ratskeller noch unerfüllt

Stollberg.

Der Stollberger Ratskeller, in den eine Cocktailbar mit dem Namen "Bar No. 10" einziehen soll, wird wahrscheinlich nicht mehr dieses Jahr öffnen. "Wir versuchen, den Dezember doch noch zu schaffen. Aber ich denke, der Januar ist realistischer", sagt Susann Diesch. Sie ist eine von drei Geschäftsführern der Daudrich & Diesch-Gesellschaft aus Chemnitz, die nun nach ihren Angaben auch in der Großen Kreisstadt investieren will.

Als Gründe der Verzögerung nannte sie Behördengänge, die mehr Zeit in Anspruch nehmen würden als ursprünglich dafür kalkuliert gewesen sind. So gehe es beispielsweise sowohl um wichtige Brandschutzfragen, als auch um das Umnutzungskonzept für den Ratskeller. "Die Stadt Stollberg arbeitet aber sehr gut mit uns zusammen. Nur, sie kann erst richtig umbauen, wenn alle Anträge von den involvierten Behörden bearbeitet und genehmigt sind", sagt Diesch. Ursprünglich hatte sie den Spätsommer als einen möglichen Eröffnungszeitraum genannt. Die Barbetreiber ziehen als Mieter in den Ratskeller, der der Stadt gehört.

Insgesamt werden den Angaben der Geschäftsführerin zufolge grob geschätzt etwa 20.000 Euro investiert. "Wir als Firma machen viel in Eigenleistung: Boden verlegen, Wände streichen, Elektrik." Der Stollberger Ratskeller steht seit 2009 leer, wurde seither nur noch als Lagerraum genutzt. Mittlerweile waren schon Bauarbeiter dabei, den Ratskeller zu entrümpeln.

Trotz der Verzögerungen wollen die Macher der Cocktailbar Präsenz zeigen. Zur langen Einkaufsnacht am 12. September werden sie mit einem Stand dabei sein. (joe)

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