Baustopp an neuem Abwasserkanal in Burgstädt

Ab nächste Woche soll Burkersdorfer Straße gesperrt werden

Burgstädt.

Die vor einem Monat begonnenen Vorarbeiten für den Bau des Abwasserkanals an der Burkersdorfer Straße in Burgstädt sind unterbrochen worden. Darüber informierte der Abwasserverband AZV. Zu Beginn sei die Straße farblich markiert worden. Die einzelnen Farben kennzeichneten die jeweils im Erdreich vorhandenen Kabel und Leitungen, erklärt AZV-Geschäftsführer Frank Kaiser. Problematisch sei ein Mittelspannungskabel, welches längs fast im gesamten Bauraum liege. Ein solches Kabel könne man nicht einfach zur Seite legen, erläutert er. Es seien deshalb kurzzeitige Stromabschaltungen notwendig, über die vorzeitig informiert werden müsse, sodass eine Vorlaufzeit von drei bis vier Wochen notwendig sei. "Wir haben uns deshalb entschieden, die Bauarbeiten zu unterbrechen", so Kaiser. Ab nächster Woche könne mit dem Umverlegen der Trinkwasserleitung und des Mittelspannungskabels begonnen werden. Dann sei eine Durchfahrt durch die Baustelle nicht mehr möglich.

Bereits abgeschlossen sei eine Überprüfung des Geländes auf mögliche Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges. Ein Bodenradar habe die Fläche überprüft, es sei nichts gefunden worden. Zu den weiteren Arbeiten sagte Kaiser, dass eine Hochleistungspumpe ab November zur Verfügung stehen werde, um während der Kanalbauarbeiten das Abwasser aus Burgstädt und Hartmannsdorf um die Baustelle herumzuleiten. Im ersten Abschnitt sollen rund 1,9 Millionen Euro investiert werden. Die Abwasserentsorgungsanlage Mannsbachschleuse, ein Kanal von der Oberen Hauptstraße in Hartmannsdorf bis zur Kläranlage in Heiersdorf, war 1927 gebaut worden. Die Dimension soll vergrößert werden, damit der Kanal mehr Wasser aufnehmen kann.

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