Berufsagentur für junge Leute gegründet

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Jugendlichen soll Weg zur späteren Tätigkeit erleichtert werden

Glauchau/Zwickau.

Die "Jugendberufsagentur Zwickau" hat am Mittwoch in der Glauchauer Sachsenlandhalle ihre Arbeit aufgenommen. Bei einer Auftaktveranstaltung tauschten sich etwa 150 Schulleiter, Beratungslehrer, Berufsberater und Schulsozialarbeiter darüber aus, wie der Übergang von Schule in den Beruf für die Jugendlichen verbessert werden kann.

Hinter der "Jugendberufsagentur" steckt eine Kooperation verschiedener Partner. Das sind die Agentur für Arbeit Zwickau, das Jobcenter, der Landkreis Zwickau und, seit Mittwoch neu dabei, das Landesamt für Schule und Bildung (Lasub). Die Sozialleistungsträger Arbeitsagentur, Jobcenter und Landratsamt arbeiten nach den Worten von Andreas Fleischer, Geschäftsführer der Arbeitsagentur, schon seit etwa zehn Jahren im Bereich der Berufshilfe zusammen. Jetzt, da das Lasub hinzugekommen ist, intensiviere man die Arbeit.

Um die Jugendlichen auf ihrem Weg ins Berufsleben noch besser zu erreichen, sollen mit dieser Kooperation die vorhandenen verschiedenen Unterstützungsangebote und Beratungsmöglichkeiten gebündelt werden, sagt Fleischer weiter. Er sowie die Sozialdezernentin im Landratsamt, Cornelia Bretschneider, die Geschäftsführerin des Jobcenters Zwickau, Petra Schlüter, und der Leiter des Zwickauer Standortes des Lasub, Thomas Graupner, unterzeichneten am Rande der Veranstaltung den Vertrag zur vertiefenden Zusammenarbeit aller vier Institutionen.

Nach den Worten von Thomas Graupner findet die in den Schulen praktizierte Berufsorientierung mit der neuen Kooperation einen nahtlosen Übergang. Petra Schlüter vom Jobcenter Zwickau sieht die "Jugendberufsagentur" auf einem guten Weg, das erklärte Ziel, dass kein Jugendlicher verloren gehen dürfe, zu erreichen. Es sei wichtig, niederschwellige Zugänge zu Hilfe, Begleitung und Beratung zu organisieren und offensiv anzubieten. Dabei ist nach den Worten von Arbeitsagentur-Chef Fleischer die "Jugendberufsagentur" nicht nur für benachteiligte Jugendliche da, sondern für alle, die sich auf dem Weg ins Berufsleben, sei es Berufsausbildung oder Studium, Unterstützung wünschen.

Sozialdezernentin Cornelia Bretschneider sieht in der "Jugendberufsagentur" eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Schließlich gehe es um den Einstieg der Jugend ins Berufsleben und um zukünftige Fachkräfte.

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