Besondere Ehrung für ehemaligen Wehrleiter

Burgstädter erhält als erster in der Kommune hohe Spezialauszeichnung

Burgstädt.

Zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwache in Burgstädt nutzte die Wehr am Wochenende die Gelegenheit, Mitglieder für ihr Engagement auszuzeichnen. Mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen ehrte Wehrleiter Lars Döring vier Feuerwehrleute für ihre 10, 20- bzw. 25-jährige Mitgliedschaft. Beifall gab es für Anita Köhler, die auf 55 Jahre Engagement für die Truppe verweisen kann.

Der ehemalige Wehrleiter Thomas Döring (Foto) erhielt eine besondere Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste: das Steckkreuz in Gold des sächsischen Innenministeriums.

Ralf Polster vom Kreisfeuerwehrverband steckte dem im Vorjahr aus der Leitungsfunktion ausgeschiedenen Wehrleiter die hohe und in Burgstädt bislang noch nie verliehene Auszeichnung an die Dienstuniform. "Mit dieser Ehrung wird nicht allein die lange Zeitdauer einer Mitgliedschaft anerkannt. Vielmehr wird sie für die herausragende Einsatzbereitschaft und erbrachte Leistungen verliehen", so der Freiberger Gast. Generationen von Feuerwehrleuten hätten in Burgstädt unter der Führung von Thomas Döring das Einmaleins des Feuerwehrhandwerks erlernt.

"Mit 16 Jahren bin ich 1973 aus der Arbeitsgemeinschaft Junger Brandschutzhelfer in die aktive Truppe eingetreten", erinnert sich der Brandinspektor Thomas Döring. 25 Jahre stand der gelernte Klempner dann der Freiwilligen Feuerwehr vor. Später im Bauhof der Stadt und in der Verwaltung arbeitend, meisterte er in den Jahrzehnten rund 2000 Einsätze in Leitungsfunktion. Die aktuell 58 Mitglieder der operativen Abteilung der Burgstädter Feuerwehr haben nach ihren Angaben im laufenden Jahr 90 Einsätze im Dienstbuch stehen. Die derzeit 20 Mädchen und Jungen zählende Jugendabteilung nutzte den Tag der offenen Tür, um Kostproben ihres Ausbildungsstandes zu geben. Die zwölf Akteure der Alters- und Ehrenabteilung waren als Zeitzeugen gefragt. Sie berichteten vom früheren Einsatzgeschehen und zeigten Sammelstücke aus der nahezu 160-jährigen Feuerwehrgeschichte.

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