Bezahlen mit Bargeld im Bus abgeschafft: CVAG in der Kritik

Wer spontan ein Ticket kaufen will, sollte künftig Handy oder Geldkarte dabei haben. Wer die nicht zur Hand hat, für den wird es schwieriger.

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3636 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    3
    AndreasSahr
    10.10.2020

    Hallo zusammen, auf den ersten Blick scheint es eine moderne Lösung zu sein. Aber viel zu kurz gedacht. Viele Kinder haben keine Geldkarte und können somit nicht mit der CVAG fahren. Fahrkartenautomaten gibt es wenige. In Grüna wurde der letze abgebaut. Chemnitz ist halt die Stadt der Senioren!

  • 4
    6
    Pixelghost
    09.10.2020

    @acals, meinen Kommentar, dass mich das Bargeldproblem bei der Benutzung des ÖPNV hier in Chemnitz nicht persönlich betrifft mit dem Verhalten der Deutschen bei der Machtergreifung und den Greueltaten der Nazis zu vergleichen ist gelinde gesagt eine Frechheit.
    Was denken Sie eigentlich, wozu Sie das Recht haben, eine solche Äußerung öffentlich zu tätigen?

    1. Kennen Sie mich nicht!

    2. Geht es hier um ein regionales Problem der „Stecknadel“ Chemnitz.

    Und 3. stelle ich immer häufiger fest, dass sich Leute um Probleme anderer lange und inhaltsreich Gedanken machen - was zudem nichts bringt, außer das eigene Mitteilungsego zu befriedigen - , aber die, die es eigentlich betrifft, kümmern sich nicht die Bohne drum.

  • 17
    0
    rire76
    09.10.2020

    Ich finde Kontaktloses Bezahlen auch super! Für mich bleibt es aber dabei, dass auch Kinder die Möglichkeit haben sollten, den ÖPNV zu nutzen, ohne eine Kreditkarte oder ein Handy nutzen zu müssen. Apropos Handy als Zahlungsmittel: Ich vertraue meinem Android-Handy keine Zahlungsdaten für Kontaktloses Zahlen an! Hintergrund: Das Telefon, welches als Topmodell des Herstellers in 2017 auf den Markt kam, erhält schon mehr als ein Jahr keine Sicherheitsupdates mehr! Kontaktloses Zahlen mit dem Mobiltelefon erfordert auch immer Geräte auf dem aktuellsten Stand der Software. Unter diesem Aspekt fallen ebenso viele Nutzer des Systems weg. Wer verbleibt, der Handyzahlung sicher nutzen kann: Besitzer von Apple iPhones (die mindestens 5 Jahre Updates erhalten) und Nutzer von Android-Top Smartphones oder höherpreisigen Mittelklasse Smartphones. Wer bleibt auf der Strecke: Die Personen, die sich nicht ständig neue Smartphones kaufen - Kinder, die ältere Phones der Eltern nutzen, Senioren,...

  • 13
    2
    Bär53
    08.10.2020

    Nahverkehr kostenlos! Damit Wegfall aller stationären und mobilen Fahrkartenautomaten und Kosten deren Anschaffung und Unterhaltung. Und auch dieser leidigen Diskussion! Bisherige Fahrscheinkontrolleure zu Helfern der Kunden umfunktionieren. Würden wir damit am Ende nicht vielleicht besser FAHREN??
    Mal so als Idee.......

  • 22
    6
    Einspruch
    08.10.2020

    In Schweden konnten wir immer bar bezahlen oder mit Kreditkarte, ging auch ohne irgendwelche Apps und Smartphone. Ich kann auch noch Landkarten und Stadtpläne anschauen und sie mir einprägen, eine offenbar immer seltenere Fähigkeit, wenn man sieht, wie manche ratlos ihr Smartphone hin und her drehen und trotzdem verkehrt laufen.

  • 19
    4
    Goschi
    08.10.2020

    Nun eine interessante Diskussion mit vielen Vorschlägen. Also, wenn ich mal als Gast mit meinen Diesel in Chemnitz bin, ist mir das zu aufwendig, einen Automaten und auch einen Parkplatz in Automatennähe zu finden. Bisher konnte man dort, wo man gerade ankam einen Fahrschein im Bus lösen. Als Außenstehender sind mit Tarife usw. eh nicht geläufig. Dann gebe ich ins Navi die Zieladresse ein und fahre selbst hin, ganz einfach.

  • 3
    7
    gelöschter Nutzer
    08.10.2020

    @1122 Sie haben recht, das bargeldlose Bezahlen wird selbstverständlich so reibungslos wie im Supermarkt um die Ecke gehen. Es wird keine 10 Leute mehr geben, die Schlange stehen, weil der Bezahlvorgang aus irgendwelchen Gründen nicht ganz so schnell geht, wie abgezähltes Bargeld. Übrigens irren Sie sich mit meinem Volumen an Busfahrten, was ich hierfür nutze, können Sie in einem Beitrag ganz am Beginn lesen und auch das nicht geklärt ist, ob solche Systeme weiter unterstützt werden.

  • 22
    4
    jeverfanchemnitz
    08.10.2020

    Anderes Beispiel Singapur für alle öffentlichen Verkehrsmittel - dort Bus und U-Bahn.
    Beliebig aufladbare Karte. Beim Einsteigen an jeder Tür im Vorbeigehen an Lesegerät halten. Deutlich hörbarer Ton signalisiert dir und allen daß das Bezahlen aktiviert ist. Beim Aussteigen das gleiche. Der Tarif wird je nach Strecke automatisch abgebucht. Wie simpel und Kinderleicht

  • 8
    27
    neuhier
    08.10.2020

    @saxon1965: Jeder Haushalt bezahlt einen festen Betrag pro Monat und dafür kann jeder den ÖPNV frei und unbeschränkt nutzen? Fänd ich gar nicht so schlecht, wäre auch solidarisch.

  • 17
    15
    1122334455
    08.10.2020

    @ Schloßherrchen

    Man merkt du nutzt nicht den öffentlichen Nahverkehr in Chemnitz.
    Denkst aber dass du groß Mitreden kannst.

    2 Dinge:

    1. Man kann Fahrscheine auch mit Bargeld kaufen, am Automaten, nur nicht mehr beim Busfahrer.

    2. Es gibt seit jeher Tickets die man beim Einsteigen entwertet. Also man kann die sonstwann kaufen und wenn man mit dem öfis fahren will dann steigt man ein und entwertet diese.

    Viele machen dies auch so, für die meisten (auch Rentner) ist dies nichts neues.
    Auch dein Beispiel mit der Oma die Ihr Geld abgezählt hat, der Busfahrer muss es trotzdem nachzählen und wenn 10 Leute Einsteigen und so bezahlen dann regen sich alle auf weil der Bus nicht abfährt.

    Also karten im Voraus kaufen machen die meisten, es ändert sich also nicht viel.

  • 5
    16
    saxon1965
    08.10.2020

    Machen wir es doch wie bei der GEZ?

  • 10
    8
    harmoniummueller
    08.10.2020

    @ Brembart nennen sie es wie sie wollen, in den Aufsichtsräten sitzen Vertreter mit Parteimandat und deren Äußerungen sollte man genau analysieren.

  • 28
    7
    Gegs
    08.10.2020

    @ Tauchsieder:

    Ihre Antwort ist an ... nicht zu überbieten. Warum soll man das Land verlassen, wenn man einfach nur darauf hinweist, das bestimmte Sachen im Ausland eine bessere Lösung gefunden haben. Früher hieß es dazu: „Vom großen Bruder lernen, heißt siegen lernen.“

  • 18
    7
    HRIE
    08.10.2020

    Warum nicht gleich ÖPNV für ein Euro am Tag - ob man da eine Kreditkarte oder das Smartphone (mit hinterlegter Kreditkarte) vorzeigt - am Ende gleich. Eine Jahreskarte wie bei der Bahn – eine CVAG-Card 100 (gern auch im Sparkassenlayout - Schwarz und mit Nischel! Das wäre ein Projekt!)

  • 45
    2
    BuboBubo
    08.10.2020

    Man muss nicht nach Schweden fahren, um eine funktionierende Lösung kennenzulernen. Vielleicht hätte die CVAG mal in der Nachbarschaft, beim VVV, anfragen sollen, wie es gehen kann. Im Vogtland wird nicht die Peitsche (Bargeldverbot) herausgeholt, sondern Zuckerbrot (Rabatt) gereicht. Weil Geiz geil ist, wird sich die Vogtlandcard mobil von ganz alleine durchsetzen. Die paar Euro, die Oma Traude oder der Tagestourist noch beim Busfahrer abliefern, werden kaum Begehrlichkeiten bei den Gangstern wecken. Und eine Prepaid-Karte ans Lesegerät halten - das können schon die ganz Kleinen.

    Noch besser wäre es natürlich, wenn man die Grenzen der Nahverkehrsverbünde überwinden und ein einheitliches Bezahlsystem zumindest für ganz Sachsen anbieten würde. Doch das ist vermutlich höchstens eine Option für das 22. Jahrhundert.

    https://vogtlandauskunft.de/fahrscheine-tarife/fahren-und-sparen/vogtland-card-mobil.html

  • 12
    18
    Lexisdark
    08.10.2020

    Eltern sind heutzutage schon manchmal sehr verwöhnt durch die Tatsache, dass die Fahrscheine im Bus bar bezahlt werden können. Meine Mutter ist Erzieherin und es werden immer Ausgänge gemacht, dass die Fahrscheine speziell bei Ausflüge etc. vorab gekauft werden können. Die Kinder ohne Abo bringen zu 90 Prozent Geld mit. Meistens mit der Aussage, es war in den 3-4 Wochen keine Zeit,die Erzieher können das ja im Bus erledigen. Soviel dazu.

  • 15
    35
    Lumixer
    08.10.2020

    Ein Schritt in die richtige Richtung. In vielen anderen Ländern längst Alltag. Die Busfahrer müssen keine Kasse verwalten und sind nicht in Wechselnot. Zudem ist die kontaktlose Zahlung schneller und hygienisch. Der nächste Schritt in einigen Jahren wäre pay-per-use.
    Es wird sicher Kritik von alten Verfechtern des Bargeldes geben, aber man muss zukunftsgerichtet denken. Dafür gibt es ja offenbar aufladbare Karten oder den Automat.
    Ich selbst zahle nur noch per Smartphone. Als Notgroschen habe ich monatlich max. 50 Euro bar mit, wo es gar nicht geht. Ich rate aber den Händlern immer, umzustellen, wenn sie weiter ihr Geschäft betreiben wollen. Die Generation Z gibt sich künftig mit Bargeld nicht mehr ab, so wie wir es kennen und wird solche Läden einfach meiden.

  • 47
    23
    gelöschter Nutzer
    08.10.2020

    Es wird Winter: Draußen nießelt es um den Gefrierpunkt, ein eisiger, stürmischer Wind treibt uns die Mützen und Schals ins Gesicht.

    - und Oma Traude steht mit einem Rollator an der Haltestelle, schön brav das Kleingeld abgezählt, das es auch schnell geht - und der Busfahrer sagt: Du kommst hier nicht rein.

    - der kleine Fritz, zweimal hingefallen, fröhlich ausgepowert von einer Schneeballschlacht mit Freunden, will eigentlich nur nach Hause. Mami hat ihm extra noch bisschen Geld mitgegeben - und der Busfahrer sagt: Du kommst hier nicht rein.

    - Tom, 13, hat zwar keine Kreditkarte, aber ein Handy. Leider ist der Akku leer - und der Busfahrer sagt: Du kommst hier nicht rein.

    ?!

  • 25
    14
    Brembart
    08.10.2020

    @acals: Die Einführung digitaler Bezahlmethoden mit dem Holocaust zu vergleichen ist nicht ihr Ernst oder?

    @ harmoniummueller: Dieser politische Populismus hat mit dem Thema nichts zu tun. Die Entscheidung der Änderung bei der Bezahlung der Tickets kommt von der CVAG.

    Und nochmal zum verdeutlichen: Möchten sie nachts um 1 Uhr von Unbekannten mit einem Messer bedroht werden, weil Sie ihrem Beruf nachgehen und 200 Euro Fahrscheingeld einstecken haben und Gefahr laufen deswegen schwer verletzt zu werden?
    An die Bezahlmethoden kann man sich gewöhnen, auch Kinder und ältere Menschen. An einen Raubüberfall erinnert man sich sein ganzes Leben lang!

  • 16
    4
    Drehmann
    08.10.2020

    Selbstverständlich muss eine Lösung für Fahrgäste die keine Möglichkeit haben gefunden werden. Ansonsten ist der Schritt der Bargeldlosen Bezahlung schon nicht schlecht und wird bei anderen Betrieben längst verwendet. Da hat die CVAG schon länger gezögert als andere.

  • 26
    5
    neuhier
    08.10.2020

    @harmoniummueller

    "Ein Teil der Altparteien entfernt sich immer weiter vom Volk. Überlegt daher genau, welche Partei ihr wählt."

    OK. Die Linken kritisieren das neue System (steht im Text) und sie und meist auch die Grünen fordern eh billigeren oder kostenlosen ÖPNV. Die haben Sie doch sicher gemeint, oder?

  • 17
    34
    Tauchsieder
    08.10.2020

    Den Schweden-Befürwortern nur so viel, euch steht der Weg frei, nur zu.

  • 55
    18
    trash
    08.10.2020

    Oh toll! Das wird richtig prima! Wir wohnen auf dem Dorf, da kommt der Bus schon sehr sporadisch, unter der Woche. Am Wochende hab ich ja die Citybahn, 5 km entfent. Wenn ich jetzt mein Kind (Klasse 4 OHNE Smartphone) gelegentlich mit dem Bus in die Schule schicke, dann muss ich also vorher in die Stadt ein Ticket kaufen? Logisch! So macht sich die CVAG beliebt. Völlig am Benutzer vorbei. Wow.

  • 18
    46
    harmoniummueller
    08.10.2020

    Ein Teil der Altparteien entfernt sich immer weiter vom Volk. Überlegt daher genau, welche Partei ihr wählt.

  • 47
    3
    612115
    08.10.2020

    Manchmal hat man den Eindruck, dass die Entscheider noch nie aus Deutschland herausgekommen sind. Im Ausland setzen viele Nachverkehrsbetreiber auf separate Karten, die man für eine Handvoll Euro kaufen und auf verschiedenste Weise vorab aufladen kann. Diese werden beim Einstieg in Bus oder Straßenbahn an ein Lesegerät gehalten und buchen den fälligen Betrag von der Karte ab, was mit einem akustischen oder optischen Signal bestätigt wird. Das hat den Vorteil, dass das in Bruchteilen einer Sekunden passiert und keinerlei Interaktion mit dem Fahrer mehr nötig ist. Der kann zudem sofort erkennen, ob ein zusteigender Fahrgast korrekt bezahlt hat, ohne irgendwelche winzigen Tickets überprüfen zu müssen.

  • 55
    10
    Biene62
    08.10.2020

    Bargeldloses Bezahlen mit Kreditkarte von einen bestimmten Kreditinstitut ist Wettbewerbsverzerrung

  • 39
    13
    gelöschter Nutzer
    08.10.2020

    @Brembart Tausende Euro? Wirklich? ...und dann können die nichtmal auf 20Euro wechseln? Frechheit! Ich stelle mir gerade vor, wie der Busfahrer an der Ampel anfängt, einen Kassensturz zu machen, weil ihm 10c heruntergefallen sind. Koffer aus und die Scheinchen zählen XD

    An die digitalen Zahlungsmodelle können sich eben nicht alle älteren Menschen gewöhnen! Eine 83jährige möchte von einer der vielen Haltestellen abfahren, die nicht mit den 36 Automaten ausgestattet sind, ihre Überweisungen gibt sie immer noch brav am Sparkassen-Schalter ab, wie gewöhnen Sie diese nette Dame denn an ein neues Zahlungsmodell? Ich bin gespannt.

    Kindern in der ersten Klasse eine Kreditkarte verpassen, wo man Guthaben aufladen kann - mal ganz abgesehen davon, dass ausgerechnet dieses Zahlungsmodell nicht schnell verfügbar ist, weil eine solche Querbuchung bei der Sparkasse eben nicht als Sofortüberweisung ausgeführt wird - finden Sie wohl auch Klasse?

  • 51
    7
    Gegs
    08.10.2020

    Ich habe den Großraum Stockholm mehrfach per ÖPNV erkundet und war begeistert.

    Nicht nur Streckennetz und Taktzeiten waren super, auch die Bezahlung ist ganz einfach. Man kauft z.B. Im Supermarkt eine Karte und lädt diese auf bzw. deklariert sie zur Wochen/ oder Monatskarte (da gibt es saftige Rabatte). Im Bus wird diese nur noch gescannt und der Fahrpreis gegebenenfalls abgebucht. Ist die Karte leer, wird sie wieder aufgeladen.

    Warum geht Derartiges nicht in Deutschland?

  • 32
    39
    fpleser65
    08.10.2020

    Herzlichen Glückwünsch liebe CVAG zu diesem mutigen Schritt! Bleibt bitte standhalt und haltet die Kritik der leider in Deutschland großen Fraktion der ewig Gestrigen und Nörgler aus, auch wenn's weh tut. Die Entscheidung ist mehr als zeitgemäß. Komisch bei der sonstigen Nutzung von Smartphones und moderner Medien haben die meisten Eltern keine Probleme, aber wenn's darum geht im Bus zu bezahlen, ist das Geschrei groß. Die Kinder selbst haben damit gewiss das geringste Problem. Ich mache mir ernsthaft Gedanken, um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes bei der Diskussion, die um jede Kleinigkeiten in Sachen technischer Fortschritt geführt wird.

  • 36
    8
    acals
    08.10.2020

    @pixel: Wo kommen Sie denn her? vgl. Martin Niemöller:

    " Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."

    Wenn ein Missstand kundig wird, darf jeder mit der gebotenen Sachlichkeit zur Kenntnis geben. Reicht dies nicht - darf sich echauffiert werden, usw.

    Ich hab nun Kinder, die direkt davon betroffen wären. Ich habe in der Vergangenheit die Tickets selber gekauft. Immer einzeln. Als ich 15 auf einen Schlag kaufen wollte, kam ein Gruppenticket. Danke dafür. Gerade heute früh hab ich jedem Kind wieder Geld in die Hand gegeben, und auch mal gefragt ob es Probleme im Bus gäbe. Ja, bei alten Fahrern.

    Ich bin froh, dass sich mit auch "meinen Problem" solidarisiert wird. Sie nicht?

  • 32
    35
    Brembart
    08.10.2020

    @pixelghost: geniale Sache mit den Bussen in Schweden, habe das selbst ausprobiert und es funktioniert super!

    Denk auch mal jemand an die Busfahrer, welche nicht mehr überfallen werden, wenn sie keine tausende Euro Bargeld mit sich rumschleppen müssen. Gab es in den letzten Monaten ja häufig genug!

    Und am digitale Zahlungsmodelle können sich auch ältere Einwohner gewöhnen, ansonsten gibt es auch noch Kartenautomaten in der Stadt.

  • 11
    39
    Pixelghost
    08.10.2020

    @Pierrilein, na das geht nu nich...das zieht nur bei Corona.

    Zum Thema: Wir fahren eh nicht mit dem ÖPNV und Kinder um bezahlkartenlosen Alter haben wir auch nicht mehr.

    Also warum sollte ich mich über eine Sache echauffieren, die mich nicht persönlich betrifft?

  • 32
    41
    Pierrilein
    08.10.2020

    Schaut doch mal nach Schweden. Da gibt es schon Jahre keine "Papierfahrscheine" mehr und es ist eine geniale Lösung.

  • 70
    19
    Deluxe
    08.10.2020

    Für Erwachsene ein Grund mehr, den PKW zu bevorzugen.

    Und für Kinder? Eine Kreditkarte? Das kann doch nicht wahr sein...
    Frühzeitige Kundenbindung für die Sparkasse. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Fällt eine solche Kooperation eigentlich schon unters Kartellrecht?

  • 64
    19
    Hinterfragt
    08.10.2020

    Schau an, ein Konjunkturprogramm für die Sparkasse Chemnitz ...

  • 62
    31
    Goschi
    08.10.2020

    Das CDU Ratsmitglied Leiter sollte wissen, dass dieses Verfahren rechtswidrig ist. Ein öffentliches städtisches Busunternehmen kann nicht verlangen, dass das in Deutschland zugelassene Zahlungsmittel nicht angewendet wird und man verpflichtet ist, sich ein Handy oder EDC-Karte anzuschaffen. Gerade von Kindern zu verlangen, dass sie ein Konto eröffnen müssen.
    Es wird immer schlimmer in Deutschland.