Brand vor Kita in Gablenz

Die Feuerwehr musste in mehrere Stadtteile zu nächtlichen Einsätzen ausrücken. Die Polizei prüft Zusammenhänge.

Im Norden des Stadtteils Markersdorf geht die Angst um: Zum dritten Mal innerhalb einer Woche musste die Feuerwehr wegen eines nächtlichen Brandes in die Gegend zwischen Markersdorfer und Wladimir-Sagorski-Straße ausrücken. Diesmal waren in der Nacht zu Freitag gegen 1 Uhr an der Faleska-Meinig-Straße Müllbehälter in Flammen aufgegangen. "Zum Glück befindet sich der Containerstandort dort nicht unmittelbar am Haus", hieß es später von der Feuerwehr. Daher habe keine unmittelbare Gefahr für die Häuser der Anwohner bestanden.

Zuletzt waren in dem Viertel an der nahe gelegenen Wilhelm-Firl-Straße mehrere Autos in Flammen aufgegangen. In der Nacht zu Mittwoch traf es zwei Pkw eines Rentnerpaares, in der Nacht zu vergangenem Samstag drei nebeneinander stehende Fahrzeuge. Die Schäden in beiden Fällen summieren sich laut Polizei auf rund 34.000 Euro. Die Ermittler gehen jeweils von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Aufrufe an mögliche Zeugen der Vorfälle seien ohne Erfolg geblieben, heißt es. Nun wird geprüft, ob zwischen den Pkw-Bränden und dem jüngsten Feuer Zusammenhänge bestehen.

Unterdessen hat es erstmals seit längerer Zeit auch im Stadtteil Gablenz wieder einen Containerbrand gegeben. An der Ernst-Enge-Straße im Beimlergebiet gingen in der Nacht zu Freitag gegen 1 Uhr mehrere Abfallbehälter in Flammen auf. Ganz in der Nähe befindet sich ein Kindergarten der Volkssolidarität.

Der jüngste Vorfall weckt im Stadtteil ungute Erinnerungen an eine Serie nächtlicher Brände in der Vergangenheit. Über Jahre hinweg waren immer Autos und Abfallbehälter in Brand gesetzt worden.

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