Burgstädt erstellt Liste für Reparatur der Straßen

Bürgermeister: Arbeiten können frühestens April oder Mai beginnen

Burgstädt.

Auch wenn die frühlingshaften Temperaturen anderes hoffen lassen - der Winter ist noch nicht zu Ende. Darauf weisen die Straßenbau-Verantwortlichen in der Region unisono in einer Zwischenbilanz zu den Frostschäden in ihrem Revier hin. Bislang werden die Schlaglochbildungen der Saison als durchschnittlich bis gering eingestuft - auch wenn dazu der Eindruck vielerorts ein anderer ist.

Der Landkreis rechnet mit gravierenden Schäden an seinem Straßennetz. Im März finde eine Befahrung statt, so Referatsleiter Dirk Schlimper. Für Bundes- und Staatsstraßen würden dabei die Maßnahmen mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr abgestimmt. Im vergangenen Jahr seien für die sogenannte Frühjahrsflickung 1570Tonnen Asphaltmischgut verwendet worden, die Materialkosten lagen bei rund 127.000 Euro.

In Burgstädt werden durch das Rathaus die Winterschäden zurzeit erfasst. "Aber erst wenn die Asphaltmischwerke wieder die Arbeit aufgenommen haben, können wir mit einer Reparatur beginnen", sagt Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler). Vorher würden die Kosten zu teuer sein. Nach der Bestandsaufnahme könnte frühestens mit den Arbeiten im April/Mai begonnen werden. Untersucht werde auch, welche Umleitungsstrecken durch gesperrte Straßen wie die Chemnitzer Straße geschädigt wurden.

In Mittweida werden besonders frequentierte Bereiche und kritische Schadstellen demnächst mit Kaltmischgut verfüllt; ab Mitte März/April wird je nach Witterung Heißbitumen eingesetzt. Das Flicken wird etwa 25.000 Euro kosten, schätzt Oberbürgermeister Ralf Schreiber. Dabei mache sich die Versiegelung von Straßenoberflächen mit Heißbitumen bezahlt: "Der Aufwand dafür beträgt mehr als 100.000 Euro jährlich. Die positive Wirkung zeigt sich besonders nach dem Winter." Insgesamt stünden in Mittweida etwa 200.000 Euro für Sanierungen und Reparaturen der kommunalen Verkehrswege inklusive Entwässerungseinrichtungen zur Verfügung.

In Rochlitz sind für Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Straßen, Wegen, Plätzen und Garagenhöfen 50.000 Euro geplant. Die Summe beinhalte die Beseitigung der Winterschäden, so Oberbürgermeister Frank Dehne: "Die Summe beruht auf Erfahrungswerten der letzten Jahre." Die Asphaltreparatur beginne voraussichtlich ab April. In Flöha erfolgt die Schadensaufnahme "erst am Ende des Winters", erklärt André Stefan von der Bauverwaltung; detaillierte Angaben seien noch nicht verfügbar. Die Straßenschäden würden ab April instand gesetzt, so der Amtsleiter. (jan/bj)

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