CFC-Abstieg: Nach Vorwürfen des Insolvenzverwalters - Fanszene reagiert

Klaus Siemon hat sich - im Gegensatz zu seiner Anfangszeit als Sanierer des Clubs - zuletzt mit Äußerungen zurückgehalten. Jetzt spricht er wieder - und er klingt nicht optimistisch. Die Fanszene antwortet prompt.

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18Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    vonVorn
    09.07.2020

    @Lexisdark, der Verein CFC wurde von der Politik und Öffentlichkeit für seine Fans verurteilt, das denn Fans zu Vorwurf zu machen zeigt das Sie da mitmachen. In Ihrer Denkweise muss man wahrscheinlich das richtige Parteibuch dabeihaben um zum Fussball gehen zu können.

  • 5
    6
    AliceAndreas
    08.07.2020

    @lexisdark

    Ja, ich denke wir haben es verstanden, sie mögen weder Fußball, noch den CFC, noch seine Fans. Müssen Sie ja auch nicht!

    Aber statt sich hier herum zu ärgern, könnten Sie sich doch auch mit Sachen beschäftigen die Ihnen Spaß machen.

  • 8
    11
    Lexisdark
    08.07.2020

    Wenn es Akteure des Vereins, die die Insolvenz verursacht haben und lange nichts dagegen getan haben, und die Fans es schaffen, dass ein Großteil der Stadt inklusive Sponsoren den CFC fallen lässt, ist das eine große Leistung. Aber was will man erwarten, wenn man mit himmelblauer Brille herum läuft. Vielleicht sollte man den Profifußball für die Liga in Chemnitz beenden und wieder Leichtathletik für Weltmeisterschaften und olympische Spiele unterstützen. Da sehe ich mehr Potenzial.

  • 9
    0
    Haubi40
    08.07.2020

    @EaF: "Tja, und genau das ist der Punkt. Ein Konzept, das nur zu "knapp nicht gereicht" führt, ist untauglich. Auch wenn das alles lieb und nett ist und das für die Fans so toll ist."
    Meiner Kenntnis nach stammt das Konzept ursprünglich von Herrn Sobotzik, Herrn Bergner und Herrn Siemon. Selbst wenn Sie auf die Anpassungen nach Bergners und Sobotziks Weggang anspielen, ist eine Hypothek von nur sechs Punkten aus zehn Spielen schwer einzulösen. Wobei auch nach dem Wechsel nicht alles perfekt lief.

    Viel interessanter im Zusammenhang mit dem obigen Artikel ist für mich eine fehlende Frage. Die CFC GmbH hat sich nach anfänglichem Aussprechen für einen coronabedingten Abbruch der Saison ausgesprochen und sich dann doch für eine Weiterführung ausgesprochen. Welchen Anteil an dieser Entscheidung hat Herr Siemon und warum spricht er jetzt nicht von seiner eigenen Verantwortung? Aus meiner Sicht hat diese Entscheidung wesentlichen Einfluss auf die derzeitige Situation. Für mich sieht es eher nach einer Wette auf die Zukunft aus, die verloren wurde. Planbar wäre es gewesen, wenn der Club 2020/21 noch 3. Liga spielt (ohne die 300.000€ des DFB). Spekulativ ist der eingeschlagene Weg die 300.000€ mitzunehmen und auf einen Verbleib zu hoffen. Nach Worten des IV waren die 300.000€ wichtig für den Insolvenzplan. Nach seinen Worten gibt es diesen ja gar nicht, was seine eigentliche Arbeit infrage stellt. Nun ist die Summe zwar da, aber es fehlen 1,8 Mio. € Fernsehgelder. Da braucht man kein Mathestudium, um das zu hinterfragen.
    Daher trägt Herr Siemon entscheidenden Anteil am Abstieg und den wirtschaftlichen Folgen. Es scheint fast, dass dies seine Retourkutsche für das Ablehnen seiner Person hier in Chemnitz ist. Nur leider nutzt es niemandem.

  • 12
    11
    vonVorn
    07.07.2020

    Schon auffällig das die Fanszene in einem Masse das bei anderen Vereinen nicht so ist auf Ihre politische Gesinnung gecheckt wurde. Diese Verurteilung des Vereins für seine Fanszene hätten Herr Siemeon und die Vereinsspitze so nicht hinnehmen dürfen, da das ja auch dazu führte das eigentlich alles kritisiert wurde was aus der Fanszene kam. Gerade die Dresdner Fans sind in Ihrem Auftreten um einiges extremer, war aber nicht so schlimm.
    Die Entlassung von Frahn war ja der IPunkt, als Anwalt hätte er wissen müssen das das so nicht geht.
    Zusammengefasst, für micht lenkt er mit diesen Äusserungen nur vom eigenen Versagen ab.

  • 13
    2
    macxs
    07.07.2020

    @EaF "Er muss sich um die Fakten kümmern"

    Das hab ich ja auch geschrieben, dass er im Grunde sehr oft Recht hat.
    Vielleicht beabsichtigt er auch, als Insovenzverwalter ausdrücklich der Buhmann zu sein, damit sich alle anderen zusammenraufen. Ich glaube, dass diese Taktik nur teilweise aufgeht und er damit mehr kaputt gemacht hat als notwendig.

  • 6
    10
    Bertl
    07.07.2020

    @EaF: Wenn Du so schlau bist, wie Du Dich hier gibst, dann wundert es mich, nicht schon viel öfter von Dir gehört zu haben. Du wärst doch DER Retter für in Schieflage geratene Firmen bzw. Vereine. Nur mit schlauen Reden kommt man hier nicht weiter, sondern es muss auch Empathie und Herzblut mit im Spiel sein, um diesen Verein zu retten. Aber das weißt Du sicherlich auch schon selber...

  • 14
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    EaF
    07.07.2020

    "Herr Siemon mag öfter Recht haben, als man es ihm zugestehen möchte, und zumindest auf seinem Fachgebiet scheint er ja ziemlich viel richtig zu machen. Fingerspitzengefühl hat er aber wie ein Trampeltier."

    Wenn ich mir hier einige Kommentare so ansehe, wundert es mich aber auch nicht, dass er so auftritt. Er muss sich um die Fakten kümmern, um die reale Datenlage und daher wird er wohl schon einigen vor den Kopf stoßen, die 1. von Wirtschaft keine Ahnung haben und denken es ginge immer so weiter, und 2. sich permanent alles schönreden. Natürlich erleben die einen harten Aufprall, wenn dann mal einer kommt, der ihnen die Zahlen vor die Nase hält.

    "Es gab gewachsene Strukturen und Traditionen, die jahrelang für höherklassigen Fussball in Chemnitz gereicht haben."

    Es hat eben nicht gereicht. Sonst wäre der CFC nicht pleite gegangen und auch nicht abgestiegen.

    "Wie ein Verein wieder in die Spur gebracht werden kann, haben Michael Ballack, Patrick Glöckner/Christian Tiffert eindrucksvoll unter Beweis gestellt, auch wenn es knapp nicht gereicht hat ..."

    Tja, und genau das ist der Punkt. Ein Konzept, das nur zu "knapp nicht gereicht" führt, ist untauglich. Auch wenn das alles lieb und nett ist und das für die Fans so toll ist.

  • 31
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    macxs
    07.07.2020

    Herr Siemon mag öfter Recht haben, als man es ihm zugestehen möchte, und zumindest auf seinem Fachgebiet scheint er ja ziemlich viel richtig zu machen. Fingerspitzengefühl hat er aber wie ein Trampeltier. Dass er nach so langer Zeit auch in anderen Vereinen immer noch nicht gemerkt hat, dass er mit seinen schroffen Aussagen alle vor den Kopf stößt, lässt nicht viel Menschenkenntnis erwarten, eher Ignoranz.

    Ich behaupte, dass er mit seiner Konfrontationstaktik gegen die Mitglieder/Fans mehr kaputt gemacht als gerettet hat, weil er damit Hass schürte - auch gegen Sobotzik - dessen Weggang er jetzt den Fans anhängen will. Und das führt er als Grund für den Abstieg an - vollkommen absurd!

    Ich kann leider die anderen Beteiligten in der Sache nicht einschätzen, aber ich glaube, Herr Siemon ist einfach nur zu selbstverliebt und ignorant, um diplomatisch zu sein.

  • 22
    11
    langearnold
    07.07.2020

    Es gab gewachsene Strukturen und Traditionen, die jahrelang für höherklassigen Fussball in Chemnitz gereicht haben. So ein Verein ist keine tote Hülle, die gefüllt werden kann, wie einem beliebt. Wer das annimmt, muss Scheitern. Siemon war bereits gescheitert, als er mit diesem Plan antrat.

    Wie ein Verein wieder in die Spur gebracht werden kann, haben Michael Ballack, Patrick Glöckner/Christian Tiffert eindrucksvoll unter Beweis gestellt, auch wenn es knapp nicht gereicht hat: Mit sportlicher Kompetenz und Charakter, zwei Dingen, die man Siemon, Sobotzik und Bergner nicht attestieren kann.

    Grundvoraussetzung des CFC-Erhalts wird Siemons Verschwinden sein, wozu man Geld braucht, was man nicht hat. Keine gute Prognose. Leider.

  • 14
    22
    Bertl
    07.07.2020

    @remarcel: Beschimpfungen aus der Kurve und Transparente mit "...raus" gibt es in jedem Stadion bzw. jeder Arena. Und den CFC kann man mit keinem anderen Verein der Stadt vergleichen, da Äpfel nicht an Birnbäumen wachsen. Die Fanszene stand immer geschlossen hinter der Mannschaft und wird das auch immer tun. Quertreiber war und ist IV Simon.

  • 8
    23
    AliceAndreas
    07.07.2020

    Nur mal zum Vergleich - als gestern Heidenheim gegen Werder verloren hatte, bewarfen Fans den Bremen Mannschaftsbus mit Steinen und Flaschen, eine Scheibe ging zu Bruch. Bei Feiern in Bremen wurden Polizisten mit Flaschen und Böllern beworfen. Das ist "Normalität" im Fußball.

    Und in Chemnitz, da Springen sie alle drauf an wenn in der Presse über ein paar Sprech Sprechchöre oder Schilder berichtet wird.

    @remarcel

    Ja, es gab zb beim HSV Spiel kleine Schilder mit ...raus - deshalb hat die Mannschaft verloren?

    @auweia

    Ja, nach fast 10 verlorenen Spielen und ständigen diffamieren seitens der 3 Verantwortlichen blieben ein paar Leute den Spielen fern.

  • 24
    12
    gelöschter Nutzer
    07.07.2020

    @Alice, die Mannschaft wurde die gesamte Saison unterstützt?
    Ich hab das anders in Erinnerung.
    Schon vergessen?
    Fanboykott und leere Südtribüne im Spätsommer?

  • 33
    3
    Barthi
    07.07.2020

    Die Wahrheit wird, wie in so vielen Dingen auch hier irgendwo in der Mitte liegen. Als langjähriger Vorstand eines, zwar unvergleichbar kleinem, Fußballvereins, weiß ich, dass oftmals Problematiken zu bewältigen sind, deren Hintergründe den Fans, Eltern der Nachwuchsspieler oder auch den Aktiven, schlichtweg unbekannt der sogar "unverständlich" sind. Dafür ist man dann gewählt, um im Interesse des Vereins zu handeln. Man kann nicht jedes mal eine umfassende Diskussion eröffnen. Insofern meine ich, die Fanszene sollte ihren Einfluss nicht überbewerten. Die Vorgänge in der Führung des CFC sind natürlich für Aussenstehende nicht nachvollziehbar. Vielleicht wären die Fans da gut beraten gewesen, erstmal Ruhe zu bewahren? Schwieriges Thema.
    Trotz allem bin ich der Meinung, dass insolvente Vereinen der totale Neuanfang auferlegt werden sollte. Lok Leipzig hat es ja auch irgendwie geschafft. Vielleicht schnürt ja Herr Ballack, ala Lothar Matthäus nochmal die Stiefel :-)

  • 31
    11
    remarcel
    07.07.2020

    @AliceAndreas: Kollektive Sprechchöre gab es zwar nicht, dafür aber persönliche Beschimpfungen aus der Kurve, Bedrohungen per SMS und Schilder im Rahmen einer Choreo mit ... Raus-Forderungen. Gibt es sowas in irgendeinem anderen Verein in der Stadt? Das ist kein Umgang, in dem Verantwortliche oder Spieler gerne arbeiten.

  • 24
    21
    AliceAndreas
    07.07.2020

    Ohne darauf eingehen zu wollen ob die Fanszene mit ihrer Kritik recht hat oder nicht - der Vorwurf, der CFC sei abgestiegen weil die 3 kritisiert wurden, ist so absurd, abenteuerlich und dreist das einem die Worte fehlen.

    Die Mannschaft wurde die gesamte Saison über unterstützt. Sprechchöre gegen die 3 gab es keine, der Corona Neustart hat gezeigt wie wichtig die Fans für die Mannschaft waren!!

  • 32
    28
    994374
    07.07.2020

    Die Fanszene hat doch völlig recht, 2 Sportdirektoren, 2 Trainer, die Spieler mit teils dürftigen Auftreten in 38 Spielen (vorallem die ersten 7 und letzten 11 Spiele), die überfordert- wirkenden Gremien und die GmbH Geschäftsführer, dazu der völlig inkompetente Insolvenzverwalter, und man findet tatsächlich keinen anderen Schuldigen als die Fans, die diesen Verein nach all diesen bescheidenen Jahren noch unterstützt haben. Das ist schon megapeinlich! Ich glaube dieser Verein hat dann irgendwann auch keine Fanunterstützung mehr verdient...

  • 54
    27
    Lesemuffel
    07.07.2020

    Auflösen, Neugründung in der Landesliga.