CFC-Fanbeauftragter: "Der Ruf ist ruiniert"

Ralf Bernsdorf über rechte Anhänger, den Rücktritt Thomas Sobotziks und Pläne für Bildungsfahrten in ein KZ

Spätestens seit der Trauerbekundung für einen verstorbenen Neonazi im Stadion ist klar, dass der Chemnitzer FC ein Problem mit rechten Fans hat. Wie groß das ist und was dagegen getan wird, darüber hat Benjamin Lummer mit dem Fanbeauftragten gesprochen.

Freie Presse: Ex-CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik begründet seinen Rücktritt mit dem Verhalten eines Teils der Chemnitzer Anhängerschaft. Wie konnte es so weit kommen?

Ralf Bernsdorf: Das ist eine gute Frage. Er wurde als Verbündeter des Insolvenzverwalters wahrgenommen und stand für ein kompromissloses Auftreten. Dann hat sich das alles hochgeschaukelt. Ich kann Thomas Sobotzik verstehen. Er hat gesagt, er wird ständig beleidigt, verunglimpft und bedroht. Da ist klar, dass er irgendwann sagt, ich will nicht mehr. Seine Einschätzung, dass ein Großteil der Südtribüne rechts ist, hat sicher nicht zur Entspannung beigetragen.

Ist diese Einschätzung falsch?

Ja. Sicherlich gibt es auf der Südtribüne den einen oder anderen, der eine bestimmte Gesinnung hat. Wir haben dort den Querschnitt der Gesellschaft auf engstem Raum vertreten. Ich habe bewusst die vergangenen vier Heimspiele auf der 6B [Teil der Südtribüne, Anmerkung d. Red.] gestanden. Da gab es niemanden, der seine Gesinnung öffentlich zur Schau getragen hat.

Der Vorsitzende des neuen Fanclubs Sektion Vielfalt hat von antisemitischen und rassistischen Ausfällen auf der Südtribüne in der Vergangenheit berichtet.

Es ist zu bedauern, wenn jemand solche Erfahrungen in unserem Stadion machen musste. So etwas lehnen wir strikt ab und versuchen die Täter zu identifizieren, um sie mit Hausverboten belegen zu können. Diese Personen wollen wir nicht im Stadion haben. Ich habe so etwas bei meinen letzten Besuchen aber nicht mehr erlebt.

Bei Ihrem Jobantritt im Juni haben Sie angekündigt, mit allen Anhängern reden zu wollen. Halten Sie daran fest?

Ja. Ich spreche mit Schulen oder Fanclubs, gehe ebenso in die Kneipe am Stadion. Da gibt es den einen oder anderen, bei dessen Gesinnung man geteilter Meinung sein kann. Aber es geht in meinem Job auch darum, mit allen im Gespräch zu sein. Ich tausche mich aus, spreche mit den Fans darüber, was sie vorhaben. Ich habe mit allen guten Kontakt.

Die Fanszene gilt als gespalten. Sehen Sie das auch so?

Für die einen ist Insolvenzverwalter Klaus Siemon ein Held, für die anderen das Gegenteil. Das kann man nur heilen, indem man redet, Clubabende besucht. Mittlerweile habe ich das Gefühl, das wieder alle an einem Strang ziehen. Die Stimmung beim Spiel gegen Kaiserslautern war gut, das Stadion füllt sich wieder, es gibt keine "Siemon raus"-Rufe mehr. Der Wind hat sich gedreht, als Uwe Hildebrand als Geschäftsführer begann. Er redet mit den Anhängern auf Augenhöhe.

Wie sieht Ihre Arbeit sonst aus?

Ich putze Klinken, tausche mich mit vielen Organisation und Gremien aus, wie dem DFB, dem Stadtsportbund, Gewaltpräventionsprojekten, Stiftungen. Ich habe mit allen Erst-, Zweit- und Drittligisten Kontakt aufgenommen, stehe mit ihnen im Austausch. Ich will sehen, was man noch alles tun kann, um unsere Fanarbeit beim CFC zu verbessern.

Sie haben bei verschiedenen Proficlubs hospitiert, darunter RB Leipzig und Borussia Dortmund. Was haben Sie dabei gelernt?

Da ging es viel um die Spieltagsorganisation, die schon Tage im Voraus beginnt. Ich habe nicht gewusst, was noch alles an einem Spieltag dranhängen kann.

Gerade Dortmund hatte auch ein Problem mit rechten Fans. Was haben Sie dort erfahren?

Der Verein arbeitet mit der Koordinierungsstelle für Fanbeauftragte zusammen, hat Workshops und Lernzentren aufgebaut. Aber es hat dort auch Jahre gedauert, das Problem in den Griff zu bekommen. Ein Verein muss Flagge bekennen und es braucht Manpower, auch externe Berater und Unterstützer.

Wie reagieren Ihre Gesprächspartner, wenn sie hören, dass Sie Fanbeauftragter beim CFC sind?

Im September war ich bei einer DFB-Fanbeauftragten-Tagung in Bremen. Als ich dort gesagt habe, wo ich herkomme, haben die Kollegen sofort die Ereignisse am 9. März angeführt und gefragt, ob da alles Nazis im Stadion stehen. Der Ruf ist ruiniert. Mittlerweile erreichen mich aber auch E-Mails von Vereinen, die unsere Fans loben. Zuletzt hat mir der FC Ingolstadt geschrieben, dass sich die CFC-Anhänger super benommen hätten.

Herr Sobotzik meint, dass die Fanbeauftragten nachholen müssen, was Schule und Elternhaus verpasst hätten. Hat er recht?

Es gibt in der Altersklasse 13 bis 16 schon Leute, bei denen in der Vergangenheit was versäumt wurde. Einige Bundesligisten bieten die Aktion Klassenzimmer im Stadion an, mit Workshops und Schulstunden. Das Stadion im Hintergrund zieht an, hilft dabei, diese Generation aufzuklären. Und das sind ja diejenigen, die als Nächstes in der Kurve stehen. So etwas haben wir beim CFC auch vor und planen es bereits.

Manche Vereine organisieren Fahrten in Konzentrationslager.

Wir sind gerade dabei, eine Fahrt ins Konzentrationslager Buchenwald zu planen, in Kürze gibt es ein erstes Treffen dazu. Man muss das aber vernünftig aufziehen, nicht einfach losfahren. Es soll bei den Teilnehmern ja auch was hängen bleiben.

Was haben Sie sich noch vorgenommen?

Wir wollen den Austausch zwischen Fans, Vereinsvertretern und Mitgliedern verbessern und dafür ein Fangremium bilden. Dem sollen 10, 15 Fanvertreter angehören. Es soll ein Bindeglied zwischen Fanclubs und Verein sein und vielleicht einmal monatlich zusammenkommen. Wir haben jetzt zudem wieder einen Stadionverbotsbeauftragten und wollen eine Stadionverbotskommission gründen. Da geht es darum, jemanden, der ein Stadionverbot auferlegt bekommen hat, nach einer bestimmten Zeit anzuhören und die Chance auf Rehabilitierung abzuklopfen. Außerdem ist das Thema Inklusion ein Schwerpunkt. Wenn Rollstuhlfahrer ins CFC-Stadion kommen, kriegen wir das noch gut hin. Aber Sehbehinderte, Menschen mit Rollator, Krücken oder auch Kinderwagen - da wird es schon schwierig.

Haben Sie schon mal bereut, den Job angenommen zu haben?

Diesen Gedanken gab es. Als es hoch herging und es übelste Beleidigungen gab, da habe ich schon gedacht: "Herrschaftszeiten. Warum wird nicht mehr miteinander geredet?"


Arbeitskreis soll Imagedes Vereins aufbessern

Der Chemnitzer FC hat einen Arbeitskreis für Werte und Fanarbeit gegründet. Dem Gremium gehören CFC-Mitarbeiter, Vertreter von Fanclubs, des Notvorstandes, der Awo als Fanprojektträger, der Stadt, der Polizei und des Landessportbundes an, teilt der CFC mit. Eine erste Aufgabe sei die Erstellung eines Leitbildes für den Verein. Weitere Ziele seien "die Förderung der zivilgesellschaftlichen beziehungsweise der bürgerlichen Fanszene" und "die Wiederherstellung der Reputation des Vereins".

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes hatte den CFC in seinem Urteil vom 30. April unter anderem die Auflage erteilt, einen solchen Arbeitskreis zu bilden. Dem vorausgegangen war die Trauerkundgebung für einen verstorbenen Neonazi im Stadion am 9. März. (lumm)


Ralf Bernsdorf

Der 52-Jährige ist seit Juni Fanbeauftragter des Chemnitzer FC. Er stammt aus Seesen im Harz, wohnt aber seit 2016 in Chemnitz und arbeitete zuletzt an einer Berufsschule.

In den Jahren zuvor war er in 23 Ländern tätig, bildete Mitarbeiter für einen Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern aus und leitete Schulungen. Beim CFC hat er eine Voll- zeitstelle angetreten und ist bei der CFC-GmbH angestellt. (lumm)

Bewertung des Artikels: Ø 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen
33Kommentare
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  • 5
    1
    AliceAndreas
    10.11.2019

    War heute jemand beim Spiel gegen Würzburg?
    ... und hat festgestellt das Bonga in der Startaufstellung aus der Süd als Fußballgott bezeichnet wird?

    Vielleicht ist dem Chemnitzer Fußballfan ja auch einfach Rechts, Links, Herkunft völlig egal. Es geht um Leistung und den Verein.

    Und genau so sollte es im Stadion sein - unpolitisch! Weil es ist einfach nur FUSSBALL!!!

  • 3
    5
    ArndtBremen
    09.11.2019

    @KarlChemnitz: genau diese, ihre Reaktion gibt mir Recht. Befassen sie sich doch demnächst mal mit der Demokratie Definition. Sie werden neues darüber erfahren.

  • 0
    4
    ChWtr
    09.11.2019

    Was haben wir denn heute für ein Datum (...) - Friedensruhe vor und im Stadion, hoffentlich! Ist ja nur ein Fußballspiel.

    Da spielt ausgerechnet heute oder gerade deswegen Berlin (zwar nicht Union, aber egal) vs. Leipzig (zwar nicht die beiden "Traditionsvereine", aber egal) und das finde ich doch schon mal bemerkenswert.

    Und morgen kann WÜ kommen!

  • 5
    4
    KarlChemnitz
    09.11.2019

    Hallo Arndt: Auch der war nicht schlecht: Dass ausgerechnet Sie sich über Gehetze beschweren...??
    So und jetzt allen ein schönes Wochenende!

  • 3
    7
    thomboy
    09.11.2019

    ja, mir auch!

  • 5
    6
    ArndtBremen
    09.11.2019

    Dieses gegenseitige Gehetze geht mir auf den Keks.

  • 6
    4
    KarlChemnitz
    08.11.2019

    @thomboy: Der war gut. Schon mal über eine Karriere als Kabarettist nachgedacht?

  • 4
    8
    cn3boj00
    08.11.2019

    @thomboy: doch das lässt sich verhindern. Nur dann nicht, wenn man das nicht mehr auseinander halten will, weil man faschistisches Gedankengut als harmlose Kritik abtut.

  • 5
    7
    thomboy
    08.11.2019

    Karl...: Nicht normale Bürger haben sich Nazis angeschlossen sondern Nazis normalen Bürgern. Das lässt sich leider nicht immer verhindern.

  • 5
    5
    KarlChemnitz
    08.11.2019

    @thomboy: Diese Kategorisierung und Eingruppierung in "Nazis" oder "Normale besorgte Bürger" führt zu nichts. Fakt ist, dass Tausende kein Problem damit hatten, einmütig mit klar erkennbaren Neonazis durch die Straßen zu laufen. Für jeden, der damals mitgelaufen ist, war am 27.08.2019 (und allerspätestens am 01.09.) klar erkennbar, dass es hier nicht um einen Trauermarsch ging. Ich finde es darüber hinaus eine Schande, dass die, die damals mitgelaufen sind, sich permament als Opfer stilisieren und rumjammern, dass alle Welt sie als "Nazis" diffarmiert (Halte auch ich persönlich für wenig zielführend), gleichzeitig habe ich bis dato aber nicht einen Einzigen vernommen, der selbstkritisch einräumen würde, dass es damals ein großer Fehler war, diesen Rattenfängern hinterherzulaufen.

  • 4
    3
    MuellerF
    08.11.2019

    Zitat KarlChemnitz: "Es ist schlicht und ergreifend falsch, unredlich und über alle Maßen unfair, CFC-Anhänger pauschal in die rechte Ecke zu stellen. Aber genau das wird in den letzten Monaten genauso praktiziert."

    Und von wem wird das praktiziert? Von der Presse sicher nicht, die berichten genauso über positive Fan-Aktionen. Auch ich sprach in meinem vorherigen Beitrag nicht von "alle rechts" oder ähnlichem, sondern von -aus meiner Sicht- Fehlverhalten.

  • 6
    3
    osgar
    08.11.2019

    Über die Wahrnehmungsprobleme eines immer Wiederkehrenden muss man sicher nicht reden.

  • 5
    7
    thomboy
    08.11.2019

    Blacky: die wenigsten beim trauermarsch waren neonazis oder hooligans. die meisten waren ganz normale chemnitzer bürgerunnen ind bürger.

  • 10
    2
    KarlChemnitz
    08.11.2019

    @Blackadder: Sorry, aber Sie haben nicht das Problem begriffen, um was es mir geht. Wir sind einer Meinung, dass diese Strukturen mit aller Härte bekämpft werden müssen: Stadionverbote, Ermittlungsverfahren, etc. Was Sie aber tun, ist friedliche, tolerante und weltoffene Chemnitzer (so würde ich mich zumindest selbst beschreiben) eine Mitschuld und Mitverantwortung zu übertragen, nur weil sie den selben Fußballverein unterstützen wie diese Vollpfosten. Und um noch mal den Ball aufzunehmen zum Thema Niners: Was Sie hier suggerieren ist: Niners = Gute Fans, CFC = Böse Fans. Sorry, aber so funktioniert das leider nur in den Kindergartenbüchern meiner Kinder, nicht im wahren Leben.

  • 2
    12
    Blackadder
    08.11.2019

    @KarlChemnitz ", dann sollten wir dringend aufhören mit Pauschalierung und Verallgemeinerung."

    Und was ändert das am Problem: nichts. Was wirklich etwas ändern würde, wären rigorose Stadionverbote und dass diese Leute aus dem Verein fliegen. Wer hat denn den großen Trauermarsch am 27.9. 2018 in Chemnitz organisiert, zu dem Tausende Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet angereist sind? Chemnitzer Hooligangruppen aus dem CFC Umfeld zusammen mit ProChemnitz. Die Personen und Namen sind bekannt. Jetzt muss auch mal gehandelt werden.

  • 10
    3
    KarlChemnitz
    08.11.2019

    @MuellerF: Ich bin wirklich der letzte, der abstreiten würde, dass es beim CFC ein Problem mit Rechtsradikalismus geben würde, und es ist auch eine unbestreitbare Tatsache, dass man dieses Problem lange totgeschwiegen hat. Ich wehre mich dennoch dagegen, dass von außen der Anspruch gestellt wird, dass man sich als normaler Zuschauer öffentlich vom Verhalten diverser Gruppierungen distanzieren muss. Das ist Sippenhaft! Es ist schlicht und ergreifend falsch, unredlich und über alle Maßen unfair, CFC-Anhänger pauschal in die rechte Ecke zu stellen. Aber genau das wird in den letzten Monaten genauso praktiziert. Auch das ist letztendlich "Rassismus". Und das Bedenkliche dabei ist doch: Zu welcher Konsequenz führt das ? Aus meiner Sicht dazu, dass viele Anhänger des CFC genau deshalb jetzt das Stadion meiden, um eben nicht mit fraglichen Gruppierungen in einen Topf geworfen zu werden. Außerdem hat das die Konsequenz, dass Sponsoren sich tendenziell eben nicht beim CFC engagieren werden, da auch sie sofort in den Verdacht geraten, rechtes Gedankengut zu unterstützen. Mein Fazit daher: Wenn wir wollen, dass es den CFC in Zukunft weiter geben soll (Und ich persönlich wünsche mir das sehr), dann sollten wir dringend aufhören mit Pauschalierung und Verallgemeinerung.

  • 17
    1
    KarlChemnitz
    07.11.2019

    @Blackadder: Es hat sich leider nicht verändert, die Spaltung der Anhänger ist eher noch größer geworden. Das liegt aber unter anderem auch an der Art und Weise, wie die Debatte geführt wird. Was empfehlen Sie mir jetzt? Den Fußballverein meiner Heimatstadt den Idioten zu überlassen?

  • 5
    12
    MuellerF
    07.11.2019

    @Karl Chemnitz: Ihr Engagement ist löblich & es sollte mehr davon geben.
    Dennoch ist es eben nicht nur Pauschalisierung, wenn man großen Teilen der Chemnitzer Fanszene bei fragwürdigen Ereignissen der letzten Zeit entweder leider aktive Teilnahme am Falschen oder Passivität beim Richtigen attestieren muss.

  • 6
    21
    Blackadder
    07.11.2019

    @KarlChemnizz: Hatten Sie denn Erfolg? Haben Sie irgendwas erreicht damit? Hat sich etwas geändert im Stadion in den letzten Monaten?

  • 30
    2
    KarlChemnitz
    07.11.2019

    @Blackadder: Sehen Sie, dass ist genau das, was ich meine: Sippenhaft und Pauschalierung !! Ich versuche Ihnen mal meine Sicht der Dinge zu erklären: Ich bin Anhänger des CFC, nicht Anhänger von irgendwelchen Ultra-Idioten. Während Sie von weit weg die Moralkeule schwingen, auf Demos bestimmt ganz laut immer wieder "Nazis raus!" gerufen haben und sich dabei sehr gut und sehr wichtig gefühlt haben, habe ich im Stadion des öfteren Sportlichkeit und Fairness eingefordert und dabei den einen oder anderen Zuschauer darauf hingewiesen, dass es beim Geschehen auf dem grünen Rasen nur um Sport geht und nicht um Krieg. Und wissen Sie was: Ich halte das für viel wichtiger, als permanent abzugrenzen und Leute in irgendwelche Schubladen zu stecken. Doch genau das machen Sie hier sehr, sehr oft in Ihren zahlreichen Kommentaren. Diese Welt ist aber nicht schwarz oder weiß, nicht rechts oder links und Linksradikale Brandstifter sind keine Spur besser als rechtsradikale Hools. Da Sie die linke Seite aber immer wieder rechtfertigen, stärken Sie letztendlich eigentlich die, die Sie doch eigentlich bekämpfen wollten. Denken Sie darüber mal nach. Immer für konstruktiven Dialog bereit: KarlChemnitz

  • 11
    17
    Blackadder
    07.11.2019

    @KarlChemnitz: Dann werdet endlich aktiv und werft "die paar Vollidioten" aus dem Stadion!

  • 11
    6
    Lexisdark
    07.11.2019

    @AliceAndreas Die Fans haben über Chemnitz gelästert, hatten diverse Kleidungsstücke von Magdeburg an und und haben Aktionen der Gäste beklatscht... Müssen dann wohl Bayernfans gewesen sein, oder wie darf ich das sonst verstehen?

  • 19
    16
    AliceAndreas
    07.11.2019

    @ Blackadder

    wenn für Sie ein Twitter Eintrag von Chemnitz Nazifrei eine ernstzunehmende "Quelle" bei diesem Thema ist - und sie sich daraus Ihre eigene Meinung bilden wollen ... bitteschön.

    Leider ist es dann mit dem Anspruch auf Wahrheit nicht weit her.

  • 32
    4
    KarlChemnitz
    07.11.2019

    @Blackadder: Sorry, aber was soll das ? Wem nützt das gegenseitige Ausspielen zwischen CFC und den Niners? Können Sie sich eventuell vorstellen, dass es in Chemnitz viele Leute gibt, die sowohl glühende Anhänger von den Niners als auch vom CFC sind? Können Sie sich vorstellen, dass es vielen Anhängern gehörig auf die Nerven geht, von Kommentatoren wie Ihnen immer wieder in Sippenhaft genommen zu werde, für ein paar (ohne Frage viel zu viele) Vollpfosten, die sich beim CFC tummeln. Ich bin seit Anfang der 80'er Jahre Anhänger Gleichzeitig bin ich seit Anfang an genauso ein Fan der Niners, mittlerweile seit nunmehr 20 Jahren.
    Was sollen Menschen wie ich jetzt tun: Nicht mehr zum Fußball gehen und den Vollidioten das Feld überlassen? Mich dafür schämen, ein Fußballfan aus Chemnitz zu sein?

  • 11
    26
    Blackadder
    07.11.2019

    @AliceAndreas: ich habe immer Quellen für das, was ich hier schreibe. Sie hingegen wollen die Probleme nicht sehen.

  • 23
    12
    AliceAndreas
    07.11.2019

    @Blackadder

    Beim Thema Fairness haben Sie dann wohl nicht aufgepasst!
    Über andere Vereine her ziehen, teilweise sogar Lügen verbreiten (all Ihre Kommentare zum Fanmarsch) laufen wohl nicht unter Toleranz, Fairness, usw !!

  • 7
    17
    AliceAndreas
    07.11.2019

    @ Lexisdark

    Wie wenig Wahrheit in Ihrem Kommentar steckt sieht man schon daran, das sie auf der Haupttribüne sitzend, gehört haben wollen was einzelne Magdeburg Fans gesagt haben.

    Viel mehr als maximal 2 Sitze in alle Richtungen können Sie mit Sicherheit nicht hören!

  • 15
    23
    Blackadder
    07.11.2019

    @Thomboy: ich meine die, die gerade Tabellenführer sind!

  • 22
    19
    thomboy
    07.11.2019

    Blacky: Sie meinen die Truppe die Frau M. hofiert hat?

  • 24
    0
    743448
    07.11.2019

    Der Beitrag zeigt schon, dass es in die richtige Richtung geht, aber man kann nicht von heut auf morgen schon Wunder erwarten. Es muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden und nachhaltige Strukturen für ein besseres und respektvolles Miteinander geschaffen werden.

  • 20
    37
    Blackadder
    07.11.2019

    Liebe Chemnitzer: unterstützt Euer Team, das international und erfolgreich ist, das für Werte, wie Fairness, Toleranz und Teamgeist steht. Das spannende Spiele liefert und den Ruf der Stadt damit verbessert. Dessen Teamkapitän Chemnitz sogar bei der Kulturhauptstadtbewerbung aktiv unterstützt. Liebe Chemnitzer: Geht zu den NINERS und schaut Basketball.

  • 17
    8
    Pixelghost
    07.11.2019

    @Lexisdark, ich habe mal ende der 90er - damals selbst aktiver Spieler - bei einem Spiel der Kreisklasse als Zuschauer den heranfliegenden Ball an der Seitenlinie gestoppt und ein Gegenspieler konnte so den Einwurf schnell ausführen.
    Was denken Sie, was ich mir das anhören konnte.

  • 23
    11
    Lexisdark
    07.11.2019

    Ich war im Sommer beim Spiel gegen Magdeburg mit meinem Neffen dabei, wir saßen auf der Westtribüne. Was da sowohl von den Gästen als auch von CFC Fans speziell über einen Spieler mit dunkler Hautfarbe gesagt wurde, zeigt die allgemeinen Probleme mit Fremdenfeindlichkeit im Fussball. Egal in welchem Teil des Stadions. Und der Jugend des CFC, die an dem Tag Balljungen spielen durften, ist Fairness manchmal auch fremd.



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