CFC: Infront und Siemon beenden Zoff

Ex-Vermarkter und Insolvenzverwalter einig

Die Schweizer Firma Infront, Ex-Vermarkter des Chemnitzer FC, hat den Streit mit dessen Insolvenzverwalter Klaus Siemon beigelegt. Das bestätigte Infront-Geschäftsführer Reinhardt Weinberger am Dienstag auf Anfrage. Beide Seiten hatten sich nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens Ende April einen öffent- lichen Schlagabtausch geliefert. Ausgangspunkt war die Behauptung von Siemon, dass der frühere Vertrag des CFC mit Infront der Hauptgrund für die Insolvenz des Vereins sei. Dies hatte der Infront-Geschäftsführer in scharfer Form zurückgewiesen. Der Insolvenzverwalter sei nach seiner Bestellung "zu einer recht negativen Einschätzung" gekommen, was die Rolle von Infront betraf, sagte Weinberger nun. "Dies dürfte sich nach weiteren Prüfungen und Gesprächen mit uns geändert haben", ergänzte er. Trotz der Insolvenz und des schwierigen Vermarktungsumfeldes sei Infront jetzt bereit, einen "wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Spiel- und Geschäftsbetriebes" des CFC zu leisten. Zuvor hatte Insolvenz- verwalter Siemon mitgeteilt, dass die Auseinandersetzungen beigelegt seien. "Infront geht fest davon aus, dass der Insolvenzverwalter den Regionalligisten zukunftsfähig aufstellen wird", hieß es in der Erklärung. Das Schweizer Unternehmen gilt als einer der Hauptgläubiger im Insolvenzverfahren des CFC. (ms)

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