CFC-Stadionsprecher - Insolvenzverwalter kritisiert Rückkehr

CFC-Insolvenzverwalter Klaus Siemon hat am Freitagabend die Entscheidung seines Geschäftsführers kritisiert, den früheren Stadionsprecher Olaf Kadner zurückzuholen. Dieser soll bereits zum Heimspiel am heutigen Samstag gegen Jena wieder am Mikrofon sitzen. Die Entscheidung sei nicht mit ihm abgestimmt gewesen, so Siemon. "Ich bin schlicht übergangen worden und als Gesellschafter und Insolvenzverwalter damit nicht einverstanden. Das Zurück zum Kuschelkurs mit Rechtsradikalen wird dem CFC weder sportlich noch wirtschaftlich guttun." Kadner war von seinen Aufgaben entbunden worden, nachdem er im März während der öffentlichen Trauer für einen verstorbenen Neonazi im Stadion einen Text verlesen hatte. Kadner betonte, dass ihm dieser vorgelegt und versichert worden sei, der Inhalt sei mit den Behörden abgestimmt. Der neue CFC-Geschäftsführer Uwe Hildebrand hatte Kadner mit dem Argument wieder eingesetzt, dieser habe einen Fehler gemacht, aber nie bewusst vereinsschädigend gehandelt. (dy/tre)

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