Chemnitz als Hartz-IV-Versuchslabor

Der Fernsehsender RTL lässt eine Reporterin einen Monat lang im Plattenbau wohnen, unter den Bedingungen einer Arbeitslosen. Dass das Experiment nicht in Berlin stattfindet, liegt angeblich am Wohnungsmarkt.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    1005
    26.05.2018

    Ralf66 kann ich voll und ganz beipflichten.Bei uns im Haus wohnt auch ein "Hartzer";welcher sich auf Kosten der Steuerzahler schon seit 20 Jahren ohne nennenswerte Arbeit vergnügt.Die Sommerzeit kostet er voll aus, abends kommt er quietschvergnügt und braungebrannt aus dem Garten.Faulheit läßt grüßen.
    Seine Gesundheit schont er und wird dabei noch steinalt,wobei Minijobber und Mindestlöhner beizeiten ins Gras beißen.

  • 7
    1
    ralf66
    24.05.2018

    Ich bin gespannt, wann hier mal ein Bericht steht von einer Familie, wo Mutter und Vater den ganzen Tag buckeln gehen, trotzdem ein Kind oder Kinder groß ziehen, die keine Gelder vom Staat bekommen, alle finanziellen Probleme selbst regeln müssen und über die nicht jeden Tag in den Medien, wie über die armen Hartzer debattiert wird ob das Geld nun reicht oder nicht, wie man zur Arbeit kommt und wieder nach Hause, wenn man das Kind in den Kindergarten schaffen kann und so weiter. Die Hartzer, die ich kenne, komme prima mit ihrem Leben klar und das schon über 20 Jahre ohne Arbeit, nach dem Motto: ''Rostig wird die Eisenbahnschiene wenn kein Zug darüber läuft, frostig wird des Hartzers Mine wenn er nicht mal einen säuft.''

  • 8
    3
    cn3boj00
    23.05.2018

    Allein die Tatsache, dass hier die Frage "wieso Chemnitz" im Mittelpunkt steht zeigt wieder einaml, dass den meisten die eigentlichen Probleme dank der Medien gar nicht bewusst sind. Es ist doch egal wo, die Frage ist doch, wozu die ganze Bürokratie um ein paar Almosen, die zum Sterben zu viel, zum Leben aber zu wenig sind? Wieso gibt der Staat Unsummen an Geld für Jobcenter aus, welche diesen Menschen nicht helfen können? Würde man das Geld direkt den Betroffenen als Grundeinkommen geben, ohne jede Bürokratie, und gkleichzeitig den Mindestlohn so anheben, dass ein Anreiz da ist, würde es vielen Menschen besser gehen. Die Leidtragenden sind sowieso immer die Kinder in diesen Familien, noch extremer die Kinder alleinerziehender (meist) Mütter. Dass die für etwas büßen müssen, wofür sie nichts können, ist ein Armutszeugnis. Aber uns ist es wichtiger über Ost West oder was weiß ich zu diskutieren. Und Abgeordnete der Regierungsparteien blubbern da was rum, ohne dass sich das geringste ändern wird.

  • 4
    3
    Interessierte
    23.05.2018

    Ich habe nichts von Dresden geschrieben , aber der ´Landeshauptstadt´ hätte das auch gut getan ....
    Das ist nicht nur eine Unterwanderung von westlichem Geschäftsgebaren , das ist zwischenzeitlich die reinste westliche Invasion , was hier im Osten unterwegs ist und uns bevormunden will und uns in die rechten Wege leiten will ...

  • 5
    1
    Nixnuzz
    23.05.2018

    @Interessierte: Warum Dresden? Ehrlich gesagt, ist das doch bei der Einzel- als auch der Gesamtsituation ziemlich wurscht, wo man gegen Windmühlenflügel ankämpfen muss. Dank der "Unterwanderung" durch westliches Geschäftsgebaren sind die funktionierenden Arbeits-Ausschlusskriterien für H4-Empfänger doch "international". Schätze nur, das die beiden eingebundenen Politiker im Treibsand der Parteien keinen Schritt für diese Menschen unternehmen können. Holt z.B. Fr. Nahles dazu, denn deren Argumentation ist doch immer gut für einen Sturm im Wasserglas. Aber vielleicht liegt das Heil in der Wahrnehmungsverweigerung solcher Lebensbedingungen, weil das die staatlichen Geldflüsse stören würde - egal wer die Hosen an hat.

  • 3
    5
    Interessierte
    23.05.2018

    Es gibt doch nicht nur Berlin ( Marzahn ) und Chemnitz , da gibt es doch auch noch Köln ...

    Oder auch im Ruhrgebiet oder in München und in Hamburg gibt es doch auch viele HartzIV-Empfänger ...
    Warum denn nun gerade Chemnitz , sonst werden doch auch immer die Vorzeigestädte im Westen ausgewählt ...

    Oder in Dortmund
    https://www.ruhrbarone.de/nirgendwo-ist-armut-so-unsichtbar-wie-in-dortmund/66106

    Oder im Asternweghttps://www.vox.de/cms/die-dokumentation-asternweg-eine-strasse-ohne-ausweg-2015-2231755.html



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...