Chemnitz hofft auf weitere Millionen für Abriss von Industrie-Ruinen

Um Fördergelder zur Beseitigung von Brachen aus Dresden und Brüssel zu erhalten, will das Rathaus bis 2016 jährlich mehrere Hunderttausend Euro bereitstellen. Mehr sei nicht drin, heißt es.

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34Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    4
    Interessierte
    27.04.2019

    Nee , die habe ich verpaßt , schade , das Gebäude hätte ich mir sehr gern mal angesehen ; sonst war ich immer , wie im Forum , im Knast , auf der Lerchenstraße , im Kulturpalast
    Haben Sie das mit organisiert ???
    Im Industriemuseum kennen Sie sich ja` auch so gut aus , was machen Sie denn in dieser , unserer Stadt ?

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    24.04.2019

    @Interessierte: Waren Sie letztes Jahr auf der IBUG? Die war da drin.

  • 1
    4
    Interessierte
    24.04.2019

    Was wird denn mit dem Haus , das wäre auch für Büros schön , wenn man den Anbau abreißt ... dann wäre auch einer von vielen weiteren Schandflecken auf der Annaberger weg ....

  • 1
    1
    Interessierte
    26.11.2015

    Ihr bekommt Blühende Landschaften ...

    Die Stadtverwaltung - will weitere "Industrie-Ruinen" aus dem Chemnitzer Stadtbild tilgen.
    Im Entwurf der Haushaltplanung für die Jahre 2014 bis 2017 sind dafür insgesamt rund 1,57 Millionen Euro vorgesehen.

    Im Zeitraum von 1998 bis einschließlich 2013 sei es gelungen, in Chemnitz insgesamt 22 städtische und private „Industrie-Ruinen“ oder - Brachen mit fast 48 Hektar Fläche zu beseitigen und einer neuen Nutzung zuzuführen.
    Dafür wurden laut Rathaus mehr als 22 Millionen Euro investiert ...

    Mit gemischten Gefühlen sieht die Abrisse Architekt Frank Kotzerke ...
    ( so sehe ich das auch ...
    ( was hätte man denn mit 22 Mio sanieren können ?

    Hier verfallen sämtliche Chemnitzer "Industrie-Schlösser"
    und die Gewerbegebiete auf den ´Grünen Wiesen` wachsen und wachsen mit immer mehr Kästen von "Typenbauten" ...
    ...

  • 1
    0
    Interessierte
    05.03.2015

    Seite 2 : Die ´wunderschönen` Gebäude auf der Augustusburger und der Uferstraße sind nun ´endlich` weg ; wie lange standen denn die nun leeer , 25 Jahre ????

    Und hinter dem "Gelände Uferstraße" sieht man nun einen Kirche stehen ...
    Das ist wohl die , wo sich die Chemnitzer Muslime treffen ???

  • 0
    1
    Interessierte
    05.03.2015

    Was wird den nun mit dem wunderschönen Gebäude ?

    Chemnitz - hofft auf weitere Millionen für Abriss von Industrie-Ruinen ....

    "Die Stadt bin ich" - ist nun fort , da kann man es doch auch noch ´verkaufen` und sanieren und ´etwas schönes` draus machen .....

  • 0
    1
    Interessierte
    19.09.2014

    Was wird denn mit dem Haus ?
    Es geht nicht darum , wer oder was da einmal drin war , und auch nicht unbedingt darum , wer das Haus gebaut hat , sondern ´wie` das Haus gebaut wurde ...
    Das bringt heute gar keiner mehr und man hat dafür auch kein Geld mehr und gehört wohl mit zu der Chemnitzer Industriearchitektur : `Zeit der Moderne`

  • 1
    1
    aussaugerges
    12.12.2013

    Was auch noch zu den DDR Gaststätten sagen muß ist das die Staatliche Hygeneinspektionen wie ein Gesetz war.
    Heute ist das nur eine Empfehlung.

    Das ist wie bei der Techn.Überwachung zu DDR Zeiten.
    Da sind die Anlagen strengstens kontrolliert worden.
    Und wehe wenn die Motoren bei fehlender Phase nicht in 45 Sekunden abgeschaltet haben.

    Ist heute Utopie und ein Grund weil so viel brennt!

  • 2
    0
    PeKa
    09.12.2013

    Diese Art von urigen Kneipen findet man auch in Ländern heute noch vor, die nie Planwirtschaft gehabt haben wie z.B. in Großbritannien. Das ist aber eben eine Sache der Mentalität und keine Angelegenheit von Mangelwirtschaft.

  • 2
    1
    aussaugerges
    07.12.2013

    Ach ist das gut für die Seele wenn ich die Beiträge lese.

    (Der Beitrag 23.09 ist gesendet worden da bin ich aus versehen auf "Absenden" gekommen.)
    Ohne noch mal alles durch gelesen zu haben.(Entschuldigung)

    Wir sind immer am Freitag nach der Wende in unsere geliebte Kneipe gegangen.(Nach dem Kegeln)
    Die war immer voll.
    Es war einfach unvergeßlich.
    Der Tatar,das Bier und die Matschrunden.
    Schade das das unser f1234 nie erlebt hat.
    Und wir konnten über alles reden.
    Aber unser Stammtisch besteht noch zu 60%.

    Heute sind wir oft allein im Raum.
    Diese schönen Stunden kommen nie nie mehr wieder.
    Geburstage und Silvester waren immer unvergeßlich.

    Ende

  • 0
    2
    Interessierte
    07.12.2013

    @aussaugers , 17.49 h
    Wir hatten keine ´verdreckten` Kneipen , wir waren schon immer ein sehr sauberes Völkchen ; die waren nur veraltet oder vielleicht auch ´urig`...
    [1] so, dass es ohne Verfälschung und natürlich ist; urwüchsig, urtümlich
    [2] unterhaltsam und witzig, ohne zu übertreiben; urwüchsig-originell
    Oder: Lass uns in die Kneipe am Eck gehen, die ist urig und ohne Schickimicki.

    Und wenn ich sehe , wo die Bayern ... etc. sitzen und ihre politischen Gespräche ausdiskutieren , dort sind die Kneipen genau so abgewirtschaftet wie unsere von damals , und dort steht immer noch die Einrichtung aus den 50-ern , denn dort hat sich seit dem Krieg auch nichts geändert , da ist alles noch so , wie es schon immer war ..
    ( die hatten nämlich keine Wende !!! )
    Nur bei uns wurde alles nieder gemacht , weil man hier mal so richtig Geld verdienen wollte …

    Und laut 23.09 h
    Das habe ich mich auch schon gefragt :
    Wenn der Westen noch weiter in den Osten gehen könnte .....
    Wie würden denn die Polen reagieren , wenn man dort den Leuten alles ´gewohnte` nehmen würde ??? Das ging doch hier alles nur unter der Überschrift : Diktatur

    Außerdem hatten wir auch noch sehr ansprechende und moderne `Kneipen`
    Das Café Brühl war neu und wurde dicht gemacht
    Der Chemnitzer Hof wurde dicht gemacht
    Das Café Moskau wurde zum NewYorker gemacht
    Das Kongreß-Café ( Tropenhaus ) wurde dicht gemacht
    Das Café ´Roter Turm `wurde abgerissen
    usw. , usf.

    Und was die Betreibe im Westen betrifft ...
    WIR waren dort nicht 1989 !!!
    Die werden nicht anders ausgesehen haben als bei uns , die mußten genau so überleben nach dem Krieg wie bei uns , da werden vielleicht mal ein paar Betriebe saniert oder neu gebaut worden sein und das waren dann die Vorzeigeobjekte , so zum Schein !
    ( aber das müßten welche wissen , die gependelt sind )

  • 0
    0
    Yvonne1
    07.12.2013

    @schlossteich: oh ja, da muss ich dir zustimmen die Kneipen, die HO-Gaststätten das war "echt", da wehte ein bestimmtes Flair, da war Lebensgefühl zu spüren. Charles Bukowski hätte dort genügend Stoff gefunden. Da gab es Gespräche, während sich heute alles vor den ach so modernen Kommunikationsmedien tummelt. (Ach, hätte fast vergessen, ist ja Weihnachtsmarkt ) Und die Kneipen (Kneipen?) die sind spießig, erstarrt, verkrampft und schöner Schein. Du kommst rein und bist nicht mehr du selbst. Mehr Schein als Sein. Aber: Es ist ein deutsches Phänomen, das ist in anderen Ländern anders, sowie in Teilen der Subkultur.
    In Bezug auf den "Ausverkauf" der Betriebe nach der Wende sei auf das Buch "Goldrausch" von Dirk Laabs verwiesen. Das ist gründlich recherchiert und hochinteressant.

  • 1
    0
    aussaugerges
    06.12.2013

    Die Wende ist für alle Länder der Ostblockes günstiger abgelaufen.Denn ich in Kältetechnik gearbeitet.
    Da haben sich die 6 Großhändler Frigo,Fischer,MZ Schick,Schiesel,usw gleich die Gebiete aufgeteilt.
    Das habe schon im Dez.89 in Stuttgart erfahren.
    Da gab es alles umsonst !
    Das Schwarze Schaf wurde auch schnell eliminiert.

    Und so war das überall.
    Die Tex Betriebe in Hof waren zB.die reinsten Kaschemmen.


    Ja die DDR decken wir voll ab.
    Aber nach Polen und Rußland da haben sich die Brüder noch nicht getraut

  • 0
    0
    f1234
    06.12.2013

    Ok. Aber dann erklären Sie mir doch bitte, was Sie damit meinen, dass der Westen dafür verantwortlich ist, was nach '89 passierte bzw. hätte passieren müssen. Im Zusammenhang mit der maroden Wirtschaft in der Ostzone.

  • 0
    0
    aussaugerges
    06.12.2013

    So ein Syniker schlim.!
    Der hat im VW Werk gearbeitet.
    Ein Pfundskerl bis heute.
    Hat sich auch nie über uns beschwert.
    Jedenfalls nicht so diskriminierend,und abfällig.

  • 1
    0
    PeKa
    06.12.2013

    f1234, dass der "Westen" NICHT dafür verantwortlich gewesen ist, dass die Kommunisten 40 Jahre lang die industrielle Basis abgewirtschaftet hatten, habe ich ja eben gerade in meinem Beitrag 5.12.23:18 ganz deutlich geschrieben. Wie soll ich es denn noch ausdrücken?

  • 0
    0
    f1234
    06.12.2013

    Naja, wenn's für die lieben Verwandten im Westen einkommenstechnisch dort auch nur für die Trinkhalle oder irgendwelche Nebenstraßenkaschemmen hinter der Reeperbahn gereicht hat, kann es natürlich schon sein, dass sich dann das HO-Restaurant im Osten gleich als Haute-Cusine-Tempel anfühlt...

  • 1
    0
    aussaugerges
    06.12.2013

    Wenn wir zu DDR Zeiten mit unseren Verwandten
    in die"verdreckten Gaststätten gegangen sind
    schwärmen sie noch heute.
    Aber nicht nur weil es billig war.

  • 0
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    Interessierte
    06.12.2013

    Abgesehen davon , dass jeder mal ´schimpft`, und vor allem auch die meißsten wissen , worüber sie ´schimpfen` und wovon sie reden ....
    Aber bei so viel Dummheit , die ich hier wiederholt lese , frage ich mich jetzt einmal , wer hier diese üble Ost/West-Diskussion zum Thema macht !???

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    06.12.2013

    Ich fand die versifften HO Gaststätten gar nicht so schlecht, auch die Trinker darin nicht. Das war irgendwie bluesig, irgendwie wahrer und echter, so wie die Shortstorys von Bukowski. Da muss ich aussugerges Recht geben, der Westen überzieht alles mit Hochglanzfassaden -> siehe Fernsehen, Yellow Press usw, wenn man dahinter schaut, sieht man oft das, was einmal war und immer auch irgendwie ist, das Drama des Lebens. Heute haben die Leistungsträger ihr obligatorische BurnOut mit vierzig und saufen heimlich. Aber ansonsten ist alles klar, auf der Andrea Doria. :)

  • 1
    0
    aussaugerges
    06.12.2013

    In Kuba leben die Menschen viel, viel glücklicher wie in Deutschland mit alten Autos.
    Und in Haiti wütet die Pest und Kolera,das ist das Eingangstor zur westl.""" HIMMELSPHÄRE"""

    Der Papst :"Das Wirtschaftssystem tötet"

  • 0
    1
    f1234
    06.12.2013

    @PeKa: Wieso sollte der "Westen" dafür verantwortlich gewesen sein, dass die Kommunisten 40 Jahre lang die industrielle Basis abgewirtschaftet hatten? Denn das war dieUrsache, warum die ganzen Firmen über die Wupper gegangen sind.

    Und was hätte der "Westen" damals anders machen sollen? Die völlig maroden und nicht konkurrenzfähigen Betriebe mit hunderten Milliarden weiter künstlich am Leben erhalten? Die hunderttausende schon in der DDR überflüssigen Arbeitsplätze erhalten und deren Besitzer weiter für's Nichtstun bezahlen?
    Das einzige, was damals falsch gemacht wurde, war, dass man den Menschen im Osten suggeriert hat, dass es in wenigen Jahren genauso läuft wie im anderen Teil Deutschlands. Aber auch da bin ich der Meinung, dass dies nicht aus Böswilligkeit geschah, sondern weil man es drüben zu dem Zeitpunkt auch selbst geglaubt hatte.

  • 0
    0
    aussaugerges
    06.12.2013

    Mit der Wende kamen der 19 Kriege.(SPD Papier)
    Es gab schon ein 3000 jähriges Reich vor den INKAS
    wo das GEMEINWOHL vorang hatte.(1er Sozialismus)
    Dieses Bankenverberchertum kann und wird keine Zukunft haben.
    Da ist mir die DDR mit der nicht so schönen Hochglanzfassade viel lieber gewesen.
    Fassade ist UNMENSCHLICH!!!

  • 0
    0
    PeKa
    05.12.2013

    Der Westen ist nicht für das verantwortlich, was in der DDR geschah - das ist zweifellos richtig. Aber er ist verantwortlich für das, was 1990 passiert ist, bzw. für das, was nicht stattgefunden hat, aber hätte stattfinden müssen!

  • 1
    1
    f1234
    05.12.2013

    "...Mit der „Wende zum Kapitalismus“ ....
    wurde wohlweislich der Standort Chemnitz mit seiner Industrie kaputt gemacht und die Leute arbeitslos gemacht und damit noch die Jugend abgeworben
    und die Stadt zur Rentnerstadt gemacht ( was auch Halle und Magdeburg betrifft )..."

    Jaja, wenn der böse Kapitalismus nicht gewesen wäre und alles in der schönen DDR kaputt gemacht hätte. Diese DDR mit all den schönen Hightec-Arbeitsplätzen, den tollen ausgebauten Straßen, der sauberen Luft, den farbenfrohen Hausfassaden, den vor Überfluss aus den Nähten platzenden Geschäften...

    Ich würde manchen Leuten hier gerne wünschen, dass sie eine Zeitreise 25 Jahre zurück machen dürften. Zurück in ihre stinkigen, verdreckten Werkhallen, in denen sie sich acht Stunden die Beine in den Arsch stehen. Zurück in ihre feuchte Wohnung mit Braunkohleheizung und Klo auf halber Treppe. Zurück in ihren stinkenden Zweitakter, der über schlaglochübersäte Pisten hoppelt. Und zurück in den Urlaub an der Ostsee in versifften Unterkünften und verdreckten HO-Kneipen.

    Unerträglich, diese Geschichtsklitterung. Diese Verdrehung von Ursache und Wirkung, warum die DDR und ihre tolle Industrie untergegangen ist. Dieses den "Westen" verantwortlich machen für 40 Jahre eigenes Totalversagen....

  • 3
    0
    Interessierte
    05.12.2013

    Wie wäre es den einmal mit einer „Umwandlung“ der Fördergelder
    von Abrißgeldern zu „Erhaltungsgeldern“ ???
    Um Fördergelder > zur Beseitigung von Brachen > aus Dresden und Brüssel zu erhalten ... will das Rathaus bis 2016 > „jährlich“ mehrere Hunderttausend Euro > bereitstellen.
    Woher nimmt denn das ´Rathaus` die mehreren Hunderttausend Euro ; wurde da nicht kürzlich erst für 300 T€ ein ´Sparkonzept` beantragt , weil man selbst nicht mehr klar gekommen ist ??? ( oder hatte ich da etwas verkehrt verstanden ? )
    Ist Brüssel …
    bzw. Dresden daran interessiert , dass Chemnitz all seine geschichtsträchtigen Industrie-Gebäude verliert und zur „Grünen Wiese“ gemacht wird ; und im Gegenzug dazu aber alle Schlösser und Gänge und Gewölbe vom „Alten August“ auf das Feinste saniert werden , um sich mit der eigenen Geschichte ´weltweit` berühmt machen zu können ???
    Die Geschichte von DD sind die Schlösser und das Feiern
    Die Geschichte von Chemnitz ist die Industrie und das Arbeiten
    Die Geschichte von Leipzig ist die Messe und das Handeln
    Und wohl nicht grundlos ist das Messegelände von Leipzig an Attraktivität nicht zu überbieten entgegen dem Messegelände von Chemnitz , welche an Bescheidenheit nicht zu überbieten ist und eben dem einer ´Arbeiterstadt´ entspricht !!!

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    05.12.2013

    Das Trauerspiel hört einfach nicht auf. Noch ein Supermarkt, noch ein Autohandel, noch eine eingezäunte Wiese. Eingezäunt ist ganz wichtig. Das Geld für diese Abrisse steht bereit. Dafür schließen wir unsere Schwimmbäder und das Wildgatter und und und aus Geldmangel. Wenn nicht 2014 dann 2016. Ja, so wird Chemnitz "attraktiv" ich bin ganz sicher^^^ zum k....

  • 1
    0
    Jothade
    05.12.2013

    Zitate dwt:

    "So werden weitere Dreißig Jahre vergehen bis man von einer gut erschlossenen und dicht bebauten Stadt reden kann."
    "In anderen Städten bauen Investoren, wo es hier nur ein, zwei, drei davon zu geben scheint.
    ...
    Warum müht man sich nicht endlich...
    Es ist erbärmlich und bleibt es wohl leider auch"

    @dwt:
    Glücklicherweise bauen die "Stadtvorderen" nicht auf die von Ihnen vorgeworfene Untätigkeit und mühen sich.
    Außerdem schauen sie meines Erachtens nach realistisch auf einen "Morgen" und "Übermorgen" und schwelgen nicht in depressivem Selbstmitleid.

    Zudem darf ich Sie darauf hinweisen, dass sich Ihre Aufzählung - z.B. das "Conti-Loch" - mit den von Ihnen geforderten Investitionen kräftig beißt!

    Auch wenn ich bestimmt nicht froh darüber bin, dass sich hier in der Stadt nur "zwei, drei Investoren" die besten Happen in der Innenstadt sichern und damit den Bauten einen relativ selbstbestimmten "persönlichen Stempel" aufdrücken, so gehört das (leider auch) zur Marktwirtschaft!

    Sehen Sie doch aber mal bitte auf die von Ihnen gescholtenen Prestige-Projekte und lesen Sie dazu die verfügbaren Medieninformatoren:

    Conti-Loch..?
    Der Bau schließt ein Loch in der Innenstadt und bindet somit das Gebiet um den Hauptbahnhof an die derzeit begrenzte Innenstadt zwischen Brücken-/Bahnhof-/Theaterstraße.
    Natürlich entspricht das Objekt dem momentan vorhandenen Bedarf. Wenn Sie weiter unten lesen, haben Sie meine Erklärung dazu.

    Brühl..?
    Dieser besteht aus Gebäuden, deren Bewahrung Sie wünschen. Und weil die Technische Universität "um die Ecke" ist, wird den - hoffentlich weiter nach Chemnitz zuströmenden - Studenten eine nahe Quartiermöglichkeit offeriert.
    Das ist etwas, was andere Städte so NICHT können (ist doch strategisch hervorragend überlegt, oder?!?)!

    Chemnitzer Modell..?
    Die Uni ist - weil historisch so gewachsen - in der Stadt auf mehrere Standorte verteilt.
    Dem trägt man Rechnung, indem man eine Verbindung bringt, die zumindest die wichtigsten Standorte miteinander verbindet und somit die guten Studienbedingungen - die die Stadt beeinflussen kann - weiter verbessert.

    Gehen Sie bitte davon aus, dass das nicht Selbstzweck ist:
    1.)
    Mit mehr Studenten in der Stadt haben wir mehr Einwohner. Mehr Einwohner heißt mehr finanzielle Umlagen vom Staat für die Stadt.
    2.)
    Die Studenten bringen mehr Ideenreichtum.
    Damit war es in der Vergangenheit bereits möglich, einige Unternehmen hier in der Stadt zu etablieren - welche von "Außen", die durch hochqualifizierte Mitarbeiter angezogen wurden und auch welche von "Innen", die durch die ehemaligen Studenten selbst aus dem Boden gestampft wurden.

    Ergebnis: Mehr und mehr attraktivere Stadt mit weiniger und weniger unscheinbare Ruinen (ich WEISS, dass Chemnitz nicht Dresden ist), mehr und mehr Einwohner, klimaschonende Infrastruktur, mit der auch mehr und mehr Arbeitssuchende aus dem Umland nach Chemnitz kommen, mehr und mehr Umsatz in der Stadt durch Besucher, mehr und mehr Investoren, für die Chemnitz wirtschaftlich interessant werden könnte...

    Sehen Sie es als "Politik der kleinen (möglichen) Schritte"!

    Es ist klar, dass ERSTE kleine Schritte aus dem "hässlichen Entlein Chemnitz" noch keinen schönen Schwan machen können! Und es gibt keine Bedienungsanleitung, in der drinne steht, wieviel "erste Schritte" nötig sind...
    Aber sie sind notwendig, um die zweiten und weiteren Schritte zu setzen.

    ... ich freue mich auf das Ergebnis :-)

  • 0
    1
    Jothade
    05.12.2013

    @Interessierte:

    Entschuldigen Sie bitte meinen Sarkasmus, wenn ich Ihnen entgegenhalte, dass auch SIE nur dann zur Gesichtskosmetik oder gar Schönheitsoperation gehen können, wenn Sie das nötige Kleingeld dazu haben!
    Und auch Schminke für die "Fassadenrenovierung zwischendurch" ist nicht für lau zu haben!

    Ohne die "politisch-korrekten Interessensabwägungen" der Chemnitzer Verwaltungsspitze und des Stadtrats bzw. seiner Ausschüsse zu kennen glaube ich zu wissen, dass denen die Entscheidung zum Abriss der Ruinen bestimmt nicht leichtgefallen ist. Die Chemnitzer wären sicher zufriedener, wenn die Betriebe alle noch "leben" würden und damit Arbeitslosigkeit in der Stadt nur ein unwichtiger Nebenfakt der "Sozialen Marktwirtschaft" wäre.

    Und sicher würden dann aufgrund der höheren Gewerbesteuer-Einnahmen und der finanziellen Umlagen von Bund/Land wegen der erheblich höheren Anzahl an Einwohnern, die in diesen Betrieben Arbeit fänden, die finanziellen Probleme der Stadtverwaltung keine Probleme mehr sein...

    Gut. Träume sind meistens nicht finanzierbar.
    Im Übrigen ist Ihre Idee mit der "Bürovermietung" der sanierten Betriebe in der jetzigen Situation leider auch nur ein Wunschtraum, denn bei dem jetzt schon real vorhandenem Leerstand an Büroflächen in der Stadt würden noch weitere zusätzliche Büroflächen wohl den gleichen Effekt haben, als wenn Geldscheine in den Ofen geworfen oder Sekt in die Toilette geschüttet würde:
    ES GIBT hier schlichtweg KEINE UNTERNEHMEN, die dieser Flächen bedürfen!

    Mehr noch: Vielleicht noch mit öffentlichen Geld geschaffene zusätzliche Büroflächen würden andere - bereits bestehende Anbieter - durch Verdrängungswettbewerb mittels kalkulierbaren geringeren Mieten - in die Insolvenz treiben (womit die vorhandenen - LEEREN - Flächen verwahrlosen, verkommen... irgendwann zum Abriss stehen)!

    Klar?!?
    DAS kann nicht der politische Wille sein - ist er auch bestimmt nicht!

    Sofern Sie mit Ideen aufwarten können, die diesen Teufelskreis durchbrechen, wäre Ihnen bestimmt ein Eintrag im "Goldenen Buch der Stadt Chemnitz" sicher.

    Wenn Sie dieser Gedankenblitz tatsächlich ereilen sollte, kennen Sie ja bereits die Möglichkeiten seiner Umsetzung:

    Gehen Sie zur Sprechstunde der OBin, der Stadträte, nehmen Sie aktiv am politischen Leben teil, gehen Sie wählen, werden Sie selbst Stadträtin...

    ...wie gehabt ;-)

  • 2
    1
    dwt
    05.12.2013

    Teils Ruinierte Gebäude die nur noch verfallen da stehen abzureisen um neues entstehen zu lassen und zudem auch für Investoren die Grundstücke attraktiver zu machen kann ich nachvollziehen.
    Aber auf keinen Fall Gebäude die das Stadtbild prägen und einfach so links liegen gelassen wurden und werden.
    Beispiel Annaberger-Straße.. Warum bietet man diese Gebäude nicht zu einen Niedrigstpreis an, aber mit der Klausel das man dann eine Sanierungsabsicht mit unterschreibt.

    So geht das Drama der Stadt, wovon man ausging das es endlich vorbei war, nun weiter und weiter.
    Und es entstehen weitere neue zusätzliche Lücken in besten lagen.

    So werden weitere Dreißig Jahre vergehen bis man von einer gut erschlossenen und dicht bebauten Stadt reden kann.

    Das ist erbärmlich!

    Fällt den hier niemanden der Verantwortlichen etwas neues ein?
    Und, darf man nach diesen erneuten Fördergeldern wiederum gleiches erst zehn Jahre an selber stelle bebauen?

    Wie verhält es sich bei Wohngebäuden?

    Hier darf man ruhig mal skeptisch fragen, ob diese für eine erneute Abrisswahnwelle mit inbegriffen sind.

    In anderen Städten Bauen Investoren, wo es hier nur ein, zwei, drei davon zu geben scheint.

    Warum müht man sich nicht endlich und sieht nicht nur die prästischprojekte, Chemnitzer Modell, Brühl und eventuelles Contiloch?

    Es ist erbärmlich und bleibt es wohl leider auch.

  • 1
    0
    Interessierte
    05.12.2013

    Für WEN sollen diese ehemals prachtvollen Industriebauten restauriert und saniert werden?
    > für das Gesicht der „Stadt der Moderne“

    Warum sollen die Betriebe kostspielig wieder aufgebaut werden, wenn sie dann Millionen in der Unterhaltung kosten??
    > um sie anderweitig zu nutzen wie für Bürogebäude , ehe man neue baut

    .... diese freien Innenstadtfächen mit historisch gewachsener Infrastruktur anzubieten, als am Stadtrand neue Gewerbegebiete teuer auszuweisen...
    > wie wahr !

    Ehe man weitere `Kästen´ auf der Grünen Wiese baut , sollte man sich an der Gebäude aus der Zeit der 20-er / 30-er Jahre bzw. die der "Stadt der Moderne" besinnen und diesen Gebäuden eine andere Nutzung zuordnen .

    Mit der „Wende zum Kapitalismus“ ....
    wurde wohlweislich der Standort Chemnitz mit seiner Industrie kaputt gemacht und die Leute arbeitslos gemacht und damit noch die Jugend abgeworben
    und die Stadt zur Rentnerstadt gemacht ( was auch Halle und Magdeburg betrifft )

  • 1
    1
    Jothade
    05.12.2013

    Zitat von "Interessierte":
    Ich habe noch nie gehört, dass man auf weitere Millionen hofft, um Häuser und geschichtsträchtige Industriegebäude zu retten und um die Altlasten zu beseitigen und grob zu sanieren, was doch an sich die Aufgabe der Stadt wäre, um sie dann zur anderweitigen Nutzung anbieten zu können. Und hieß es nicht auch einmal, dass es vorbei ist mit den Abrißgeldern?"

    und

    "...und das freie Gelände vom Schocken bis zum Johannisplatz ... ist bis heute ... immer noch nicht bebaut!


    Liebe Interessierte,
    ich dächte, ich hatte Sie schon mal auf die Chemnitzer Situation nach der "Wende zum Kapitalismus" aufmerksam gemacht?
    Darauf, dass Karl-Marx-Stadt zu DDR-Zeiten als Standort der Schwerindustrie mit der Rückbenennung in Chemnitz und der Gesellschafts- und Wirtschaftsveränderungen einen Niedergang des Großteils seiner Betriebe miterleben musste?
    Darauf, dass mit der nachfolgenden (Massen-)Arbeitslosigkeit hier in der Region diejenigen, die es konnten und wollten, dorthin zogen, wo es Arbeit gab und somit diese Stadt ca. 100.000 Einwohner verlor?

    Die "abgewickelten" Betriebe hatten nichtmal mehr die Finanzen dafür, ihre - heute armselig verrotteten - baulichen Hinterlassenschaften wegräumen zu lassen, die in den 40 Jahren vorher - ebenfalls wegen fehlendem Geld - auf Verschleiß gefahren wurden.

    Für WEN sollen diese ehemals prachtvollen Industriebauten restauriert und saniert werden?
    Viele jetzigen Inhaber hatten die Industriegelände von der Treuhand "für'n Appel und'n Ei" bekommen, wollten dort investieren und Gewinne erzielen.
    Nichts wurde draus, weil niemand sich dafür interessierte!

    Warum sollen die Betriebe kostspielig wieder aufgebaut werden, wenn sie dann Millionen in der Unterhaltung kosten??
    Da ist ein "Ende mit Schrecken" und einem überschaubaren Verlust für die Stadt Chemnitz für die bereinigte Flur die beste Variante. Dann könnten Investoren IN der Stadt Objekte angeboten werden, wo sie vielleicht neue Arbeitsplätze schaffen können. Vielleicht hat Chemnitz damit eine Chance, neue Einwohner zu bekommen??

    Ich finde diese Lösung gut.
    ... hoffentlich vermag die CWE dann auch, diese freien Innenstadtfächen mit historisch gewachsener Infrastruktur anzubieten, als am Stadtrand neue Gewerbegebiete teuer auszuweisen...

  • 0
    1
    Interessierte
    05.12.2013

    Da ich nicht weiß , was diese Limbacher 38 sein soll ( ich kenne nur das Gründerzeithaus in der 37 , welches jetzt abgerissen werden werden soll ) , habe ich gesucht und bin auf einen neuen Film von S.S. gestoßen :
    "Conitloch Teilabriß ZIF"
    Darin sieht man noch Gebäude , die neben dem Conti-Gebäude von 1994 dann 10 Jahre später ab 2004 im Bereich der Bahnhofstraße noch abgerissen wurden , wo man schon gar nicht mehr dran denkt ( und wer war von 1993 bis 2006 Oberbürgermeister ? )
    > das Zentralinstitut Fertigungstechnik
    > die Mädchenschule links neben dem Schocken
    > das Carla-Hotel
    > die kleine Villa daneben
    > und der Bahnhofsvorplatz mit den Grünanlagen

    Und das freie Gelände vom Schocken bis zum Johannisplatz , das schon zu DDR-Zeiten wegen „Baustopp“ in der Innenstadt zugunsten von dringend erforderlichen Wohnungen nicht bebaut wurde , der ist bis heute ( 24 Jahre nach der Wende ) immer noch nicht bebaut !

    Übrigens war das „Continental“ auch einmal ein Hotel mit einem Restaurant und jetzt sind dort Behörden drin . Und darin sieht man auch das ´Conti-Loch` noch ohne Bäume ; die hatten sich also erst in den letzten 10 Jahren entwickelt und wurden aufgrund von ´Bauwahn` auch schon wieder ´skrupellos` vernichtet , obwohl von vielen Leuten mehrere Alternativen in Verbindung mit den Bäumen vorgeschlagen wurden .

  • 2
    2
    Interessierte
    05.12.2013

    Wenn wir die Presse nicht hätten , dann würde das alles klammheimlich ( geschickt und unauffällig ) abgerissen ...

    "Die Stadtverwaltung will weitere Industrie-Ruinen aus dem Chemnitzer Stadtbild tilgen...."
    ( wie wäre es denn , wenn man einmal einige Namen aus der Stadtverwaltung ´tilgt`, bevor unser Chemnitz komplett abgerissen ( vernichtet ) wird ??? )

    Wo bleibt denn hier den Denkmalschutz ?
    Wo ist denn ein Herr Morgenstern ?
    Den sieht man bei der Einweihung des ´Saxonia-Brunnens` und bei der Einweihung der ´Amerikanischen Kirche` , ( beides hat aber nichts mit Denkmalschutz zu tun )
    Inwieweit kommt er denn ´überhaupt` seiner Aufgabe nach bzw. : Welche Denkmale schützt er denn ??? ( davon hört man nichts !!! )

    Man hofft auf weitere Millionen für den Abriß !!!
    Ich habe noch nie gehört , dass man auf weitere Millionen hofft , um Häuser und geschichtsträchtige Industriegebäude zu retten und um die Altlasten zu beseitigen und ´grob` zu sanieren , was doch an sich die Aufgabe der Stadt wäre , um sie dann zur anderweitigen Nutzung anbieten zu können . Und hieß es nicht auch einmal , dass es vorbei ist mit den ´Abrißgeldern` ?



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