Chemnitz: Nach Ostern ist Zugang zu Geschäften und Einrichtungen mit negativem Corona-Test möglich

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Geschäfte in Chemnitz sollen für eine bestimmte Kundenanzahl öffnen dürfen. Auch der Tierpark und andere öffentliche Einrichtungen können besucht werden. Für wie lange diese Möglichkeiten gelten, hängt von der Situation in den Kliniken ab.

Mit einer neuen Allgemeinverfügung erlaubt die Stadt Chemnitz die Öffnung bestimmter Einrichtungen und Geschäfte ab dem 6. April. Voraussetzung: Die Kunden und Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest vorgelegen. Dieser darf maximal 24 Stunden alt sein. Und es müssen Begrenzungen für die Zahl der Besucher oder Kunden eingehalten werden.

So dürfen Einrichtungen des Einzel- und Großhandels und Ladengeschäfte für höchstens eine Kundin oder einen Kunden pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung öffnen. Auch Betriebe der körpernahen Dienstleistungen können öffnen.

Tierpark, Wildgatter, Botanischer Garten sowie Museen und Galerien können jeweils mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung besucht werden. Über die genauen Öffnungszeiten will die Stadtverwaltung noch informieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Weiterhin ist Individualsport und Sport für bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre im Außenbereich zulässig.

Die Allgemeinverfügung wird laut Verordnung des Freistaats aufgehoben, sobald in Sachsen die maximale Bettenkapazität von 1300 belegten Corona-Betten erreicht ist.

Oberbürgermeister Sven Schulze: "Die Lage in Chemnitz und Sachsen ist weiterhin angespannt und wir nehmen sie ernst. Gleichzeitig ist es wichtig, vorbereitet zu sein, sollten Öffnungen möglich werden. Dies haben wir mit der Allgemeinverfügung jetzt veranlasst." (fp)

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    4
    Pixelghost
    02.04.2021

    „Die Allgemeinverfügung wird laut Verordnung des Freistaats aufgehoben, sobald in Sachsen die maximale Bettenkapazität von 1300 belegten Corona-Betten erreicht ist.“

    Also in ca. 10 Tagen. Aber ich konnte noch nie gut rechnen.

  • 5
    11
    mops0106
    31.03.2021

    Dieses Testen in der Fläche (an Gesunden) ist doch Beweislastumkehr. Positiv Getestete ohne Symptome (die nicht nachgetestet werden wie z.B. Profifußballer) und Kontaktpersonen ohne Test werden zum Hausarrest verdonnert, bekommen Geldstrafen und noch strengere Absonderung angedroht/ aufgebrummt.
    Der Gesunde ohne ARE-Symptome soll also durch Testen sein Gesundsein beweisen, bevor er einige "Privilegien" nutzen darf. Ich lehne Testmodelle ab.
    In der Werteordnung des Grundgesetzes sind Freiheit und die Menschenwürde ebenso Höchstwerte wie das Leben und die körperliche Unversehrtheit.
    Für den Großteil der Menschen ist CO nicht oder wenig gefährlich.

  • 13
    11
    gelöschter Nutzer
    31.03.2021

    Heist also wie bisher bis Abends schuften, in letzter Minute einen Test erwerben, wo auch immer. Dann am nächsten Tag nach der Schufterei versuchen einkaufen zu gehen. Simsalabim, Test ist älter als 24 stunden, wieder von vorn. Sehr gut durchdacht. Tretet einfach zurück, ihr "Krisenmanager."

  • 7
    4
    kte
    31.03.2021

    Die Entscheidung ist gut nachvollziehbar und wird einige Erleichterung schaffen: kleine Geschäfte, Friseure etc. müssen dringend wieder arbeiten.

    Doch scheint das Wesen die Wachstumsfunktion, die die Entwicklung der Infektionslage beschreibt, evtl. nicht verstanden: KEINE Maßnahme kann die Pandemie einfach plötzlich stoppen, wenn die Bettenbelegung den Grenzwert erreicht hat. Tagelang würde die Belegung der Klniken weiter steigen, über den Grenzwert hinaus. Selbst bei hartem Lockdown.

  • 8
    0
    quatschkopf
    31.03.2021

    Was genau zählt als Schnelltest? Wo, von wem muss er gemacht werden, welchen Nachweis braucht man?