Chemnitz: Nur ein Hochhaus am Brühl soll fallen

GGG will einen der beiden Plattenbauten erhalten

3Kommentare
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    GGD
    27.02.2012

    Generell bleibt trotzdem einmal zu klären, welche Rolle die GGG bei der Wiederbelebung dieses Stadtteiles spielen möchte. Von Seiten der Stadt werden - wie schon so oft - schöne bunte Bilder veröffentlicht die mit der Realität nichts gemein haben (Thema Tiefgaragen usw.). Die GGG wiederum besitzt mehrere Häuser am bzw. im näheren Umfeld des Brühls, vor allem Altbauten, die sich in einem gut erhaltenem Zustand präsentieren. Anstatt diese zu entwickeln und später gewinnbringend zu veräußern, wird über den Abriss von Plattenbauten visioniert. Die Plattenbauten an dieser Stelle sind zum einen ein Teil der Geschichte und stellen städtebaulich einen markanten Abschluß bzw. Beginn des Brühlboulevards dar. Gerade die unsanierte günstige Bausubstanz hat ihren ganz eigenen Charme im Gegensatz zu den bunt sanierten Elfgeschossern. Zum anderen würde ein Abriss nur zur weiteren "Zerstückelung" der bisher noch weitgehend homogenen Bebauung beitragen, denn es fehlt schlicht und ergreifend an nachhaltigen Nachnutzungen. Die abstrussen Pläne der Stadt hier eine neue Karreebebauung anzustreben ist zwar wünschenswert aber eben unrealistisch. In diesem Sinne, wäre man bei der städtischen Immobilientochter besser beraten, den vorhandenen Bestand auf einem einfachen Niveau zu sanieren. Durch die räumliche Nähe zum neuen Uni-Campus bzw. den Hauptbahnhof und der Innenstadt, ist dieser Standort zweifelsfrei mit sehr viel Potenzial behaftet und besitzt gute Chancen auf eine dauerhafte Vermietung.

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    27.02.2012

    @Taifun: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Erstmal wird doch die Anzahl der Plattenbauwohnungen am Brühl halbiert und iejenigen die sich für einen unsanierten Plattenbau entscheiden werden mit Sicherheit nicht in ein saniertes Gründerzeithaus ziehen. Zumal sich eine wirklich erhaltende Sanierung auf dem chemnitzer Wohnungsmarkt nicht lohnt. Sehen Sie sich mal die nach 1998 sanierten Gründerzeitbauten an, da ist ein beträchtlicher Teil so schlecht saniert das es schimmelt oder die Ausstattung der Wohnungen mit der Fassade nicht mithalten können. Bestes Beispiel sind die Wohnungen in deren Expose´die Fassade und das Treppenhaus zu sehen ist aber von der Wohnung an sich keine Rede ist.

    Weiterhin, was wäre denn die Alternative? Beide Hochhäuser abreißen, grüner Maschendrahtzaun, Wiese, und Erhöhung der Lärmbelästigung in den Hinterhöfen?

    VG JanSen

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    26.02.2012

    dann lieber noch ein paar denkmalgeschützte Gründerzeitgebäude abreißen. Es ist natürlich städtebaulich viel wertvoller die Platte zu erhalten.



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