Chemnitz: OB Ludwig verzichtet auf Amtsübergabe an Nachfolger

Eigentlich wollte Ludwig auf ihren Nachfolger warten. Jetzt hat die Oberbürgermeisterin sich aber doch anders entschieden.

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1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    4
    ArndtBremen
    18.09.2020

    @Cn...: Ihnen ist Gemauschel auch lieber als Korrektheit, oder?

  • 17
    8
    cn3boj00
    17.09.2020

    @Deluxe was reimen Sie sich denn da zusammen? Was der leider nicht gerade informative Artikel für Phantasien aufkommen lässt ist erstaunlich. Es geht doch nicht ums gratulieren, sondern wohl eher darum, wie lange man im Amt bleiben muss, bis die Freunde vor allem von rechtsaußen ihre Klagen wegen irgendwelcher Nichtigkeiten zu Ende gebracht haben, was ja in letzter Zeit häufig vorkommt, gehört es doch zur Strategie.

  • 5
    13
    klapa
    17.09.2020

    Neuhier, begreife Ihre Aggressivität nicht.

    Wenn ich sage, geht die Öffentlichkeit nichts an, schleße ich mich da natürlich mit ein.

    Weiß nicht, wie Sie das für sich sehen.

  • 22
    20
    saxon1965
    17.09.2020

    Ach und wegen der zeitlichen Unüberschaubarkeit der Übergabe ihrer Amtsgeschäfte ist der Rückzug von ihrer bisherigen Aussage okay?
    Wenn Jemand so amtsmüde ist, hat er den Absprung schon länger verpasst.

  • 17
    32
    saxon1965
    17.09.2020

    "Ursprünglich hatte Ludwig stets beteuert, so lange bleiben zu wollen, bis sie ihre Amtsgeschäfte an den neu gewählten OB übergeben hat."
    Man möchte sagen typisch Politiker/in: "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?!"
    Außer es gäbe wirklich gesundheitliche Gründe, die ja dann doch bis Ende Oktober warten können?

  • 32
    2
    TWe
    17.09.2020

    @klapa: Ich glaube hier geht es weniger um den offiziellen Akt der Amtsübergabe, sondern vielmehr darum, dass Frau Ludwig offenbar nicht bereit ist, die Verantwortung so lange weiter zu tragen, bis ein Nachfolger feststeht.

    Dass das aufgrund von Einsprüchen/Klageverfahren ein bisschen dauern kann, ohne dass dieser Zeitraum wirklich kalkulierbar wäre, hat sie vor einigen Jahren (2006) selbst erfahren.

    Insofern sind meine initialen Gedanken dazu auch nicht auf irgendwelche der Öffentlichkeit nicht bekannten Sachverhalte gerichtet. Wenn ich an solche klagefreudigen Zeitgenossen wie Herrn Kohlmann denke (er war der Kläger in 2006), kann ich die Entscheidung der OB vielmehr irgendwie nachvollziehen.

  • 45
    8
    neuhier
    17.09.2020

    @BunteRepublikTäuschland:

    Nein, das verstehen Sie falsch. Sie will nur nicht mehr mit dem Aufhören so lange warten, bis ein neuen OB zweifelsfrei und rechtssicher fest steht. Wenn der Herr Kohlmann, wie schon gehabt, mal wieder klagen sollte, kann sich sowas Monate hinziehen. Sie hört aber definitiv Ende Oktober auf.

    @klapa: Da Frau Ludwig auch schon 2018 länger gesundheitliche Probleme hatte, vermute ich das auch hier und wie Sie schon so schön schrieben, geht das niemanden was an - auch Sie nicht.

    @Deluxe: So wichtig ist die AfD auch nicht.

  • 21
    43
    lax123
    17.09.2020

    Jeder Tag eher wird der Stadt gut tun. Nach den ganzen Katastrophen der letzten Jahre ist ihr Name mit schlechten Neuigkeiten verbunden.

  • 44
    3
    vitaminbonbon
    17.09.2020

    Eigentlich gar nicht so kompliziert. Ihrem Nachfolger/ihrer Nachfolgerin wird Frau Ludwig selbstverständlich gratulieren können - der Wahltermin für den 2. Wahlgang steht ja seit langem fest: 11. Oktober 2020.
    Wann der neue/ die neue OB jedoch ihr Amt antreten (und darum geht es hier) kann, ist u.a. davon abhängig, ob unterlegene Kandidaten/Kandidatinnen gegen die Wahl klagen - der/die neue OB also das Amt nicht antreten kann, bis die Gerichte entschieden haben. Und das kann dauern, wie man 2006/2007 bei ihrer ersten Wahl und der Klage eines unterlegenen Kandidaten sehen konnte. Einen einjährigen Hängezustand sollte man eigentlich niemand zumuten, dessen Amtszeit längst regulär beendet ist.
    Viele Grüße,
    Detlef Müller

  • 33
    26
    Deluxe
    17.09.2020

    Da sie Angst hat, daß womöglich der AfD-Kandidat das Rennen macht (auch wenn ich selbst daran nicht glaube und mir der Mann nach seinen vielen Partei- und Meinungswechseln auch nicht ganz geheuer ist), bleibt ihr nur dieser pauschale Schritt. Sie möchte das Amt keinem AfD-Bürgermeister übergeben.

    Ich finde diese Entscheidung seltsam. Und sie wird auch der Verantwirtung eines OB für die Stadt nicht gerecht, diese Entscheidung.

  • 25
    35
    klapa
    17.09.2020

    Was hat sich da wieder zugetragen, das der Bürger nicht wissen darf?

    Eine offizielle Amtsübergabe ist die normalste Sache von der Welt. Und die komfortable Zustimmung der Chemnitzer zu ihrer Amtsführung kann eigentlich nicht der Grund sein.

    Alles, außer gesundheitliche Gründe, dürfte eigentlich das Licht der Öffentlichkeit nicht scheuen.

    Ein Thema für Journalisten Recherche - oder eher unwichtig?

  • 45
    3
    neuhier
    17.09.2020

    Ich glaube, sie will oder kann einfach wirklich nicht mehr.

  • 23
    42
    BunteRepublikTäuschland
    17.09.2020

    Sie will also nicht ihrem Nachfolger im Amt gratulieren. Verstehe ich das richtig?
    Warum denn das?