Chemnitz prüft Anschaffung eines zweiten Superblitzers

Seit einem Jahr ist die mobile Lasermessanlage in Chemnitz in Betrieb. Und das Gerät wird bald noch häufiger im Einsatz sein als bisher.

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20Kommentare
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  • 6
    2
    RingsOfSaturn
    26.06.2020

    Lexisdark hat ja schon darauf hingewiesen, dass überhöhte Geschwindigkeit für Anwohner in Sachen Lärm eine große Belastung darstellt. Wenn die Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung als Grund zur Geschwindigkeitskontrolle nicht ausreicht, so ist das doch eine Begründung die man akzeptieren können sollte (sofern man irgendeinen Gemeinsinn besitzt). Auf 2 von 3 Orte, an denen ich den Blitzer gesehen habe, trifft dies auch zu (Zschopauer Straße und Südring, Leipziger bin ich nicht sicher)

    @echo1: mit dem Geschwindigkeits Begrenzungs durcheinander gebe ich ihnen Recht, da ist Luft und Verbesserung. Auch auf Landstraßen und Autobahnen. In anderen Ländern um uns herum habe ich das nicht so wirr erlebt.

  • 7
    6
    Steuerzahler
    26.06.2020

    Es steht außer Zweifel, dass Geschwindigkeitkeitskontrollen angebracht und notwendig sind. Was die Akzeptanz bei den Bürgern verhindert ist, dass die Praxis des Orningsamtes den Gedanken implementiert, dass es nur um das automatisierte Geldeintreiben geht und keinesfalls um Ordnung und Sicherheit. Wie sonst kann es sein, dass Blitzer an Stellen stehen, die keine erhöhte Gefährdung aufweisen, dass Parkverbote und Zeitlimits gerade dort kontrolliert werden, wo die meisten Fshrzeuge auf einem Fleck stehen und dass dort, wo nämlich tatsächlich Gefährdungen und Behinderungen sind, wie an Engstellen in Siedlungsgebieten und Wohngebieten, über Jahrzehnte das Ordnungsamt mit Abwesenheit glänzt? Die Bewohner haben das gleiche Recht auf Sicherheit, aber dort ist es halt komplizierte, Geld einzunehmen, weil man nicht nur auf eine Anzeige oder Parkuhr schauen braucht.

  • 7
    4
    Echo1
    26.06.2020

    @Lexidark ich glaube Sie gehören zu jenen
    Menschen, die etwas gegen Einwände zu bestimmten staatlichen Regeln haben.
    Man kann doch mal darüber diskutieren.
    Für den Verkehr können doch einige mitreden, die täglich unterwegs sind. Ich
    bin gegen Verkehrsrowdytum, für Geschwindigkeitsbeschränkungen, für gegenseitige Rücksichtsnahme. Aber auch
    für Vereinfachung der Regeln. Vorhin innerorts auf 400 m 20 km/h, dann 50, dann kurz 70 und zum Schluss wieder 50.
    Und so etwas ähnliches gibt es oft. Und mit so einem Wirrwarr kann man herrliche Fallen stellen.

  • 9
    6
    Vielflieger
    26.06.2020

    @Kastenfrosch: danke für das „copy paste“ meines Beitrages. Natürlich wird man geblitzt, wenn man zu schnell unterwegs ist. Da haben Sie vollkommen Recht. Wenn der Blitzer jedoch zum Zwecke der „Abzocke“ an Stellen, die zum „Drauftreten“ einladen, eingesetzt wird (auch „Radarfalle“ genannt), erzeugt das Frust. Kein pädagogischer Effekt. Wenn man (also ein normal veranlagter Bürger) aber im Bereich einer Schule, eines Kindergartens oder anderer schützenswerter Einrichtungen geblitzt wird, erzeugt das Nachdenklichkeit bzw. sogar ein Schamgefühl. Pädagogischer Effekt. Da es der Stadtverwaltung (gemäß meiner Analyse der bisherigen Standorte des „Hängers“) aber augenscheinlich um „Abzocke“ geht, bin ich gegen die Anschaffung eines zweiten „Superblitzers“.

  • 4
    5
    Nixnuzz
    26.06.2020

    Schätze das die Standorte der roten Laterne nach planungstechnischen Grundlagen und nicht nach sinnvollem Verkehrsfluß etc. gewählt und festgeschrieben werden. Knöllchen sind heutzutage festgeplante Einnahmen und sind auf ... einzubringen. Welche wirklichen Geschwindigkeiten erfasst wurden, ohne das Geld in Unfällen verpulvert werden, wäre sicherlich auch den Fähigkeiten der Fahrer zuzuordnen. Ok - Ausnahmen .....

  • 8
    8
    Lexisdark
    26.06.2020

    @echo1 Wenn Sie mit der Situation im Verkehr nicht mehr zurecht kommen, sollten Sie besser die Fahrerlaubnis abgeben. Was ist das für eine Ausrede, man kann nicht auf die Geschwindigkeit achten auch auf Abstand und Fußgänger und Fahrradfahrer und und und. Wer zu schnell ist, muss sich dafür auch verantworten. Punkt. Wer permanent mit knapp 60 in der Stadt fährt und erwischt wird, darf auch irgendwann zu Fuß gehen. Da man ja nichts daraus gelernt hat.
    Und dass einige hier sich darüber beschweren ist normal. Aber Sie haben zum Glück nicht über die Auslegung der Regeln im Straßenverkehr zu entscheiden. Ist auch besser so.

  • 22
    6
    872889
    26.06.2020

    Um es vorwegnehmen... Ich bin ebenfalls nicht vom Ordnungsamt.

    Was soll die ganze Diskussion. Ob Unfallschwerpunkt, Verkehrssicherheit und, und, und.

    In geschlossenen Ortschaften gilt grundsätzlich Tempo 50. Kurz gesagt: Es gibt einfach Regeln und das auch weder willkürlich noch ohne Grund. Wo kämen wir hin, wenn jeder machen kann was er will. Wer sich nicht an Regeln hält - und hier in der Regel vorsätzlich - muss ggf. mit den Konsequenzen leben. Und da gehört Deutschland ohnehin nicht zu den Hardlinern auf dieser Welt.

  • 19
    8
    Kastenfrosch
    26.06.2020

    "Wer wird hauptsächlich geblitzt? Leute, auf dem weg zur Arbeit oder zu dienlichen Terminen, welche sich vorher durch das von unkoordinierten Dauerbaustellen zerstückelte Stadtgebiet gequält haben und entnervt Zeit aufholen müssen, um Geld zu verdienen und damit den Steuerfluss aufrechtzuerhalten. Diesen Leuten wird dann noch zusätzlich in die Tasche gegriffen, das hat Symbolwert."

    Nein, es werden Autos geblitzt, die schneller als die an dieser Stelle erlaubte Höchstgeschwindigkeit unterwegs sind, unabhängig vom Fahrtzweck. Es mag Sie betrüben, aber Steuern zahlen befreit nicht von der Einhaltung des Tempolimits.

  • 9
    16
    UK13
    26.06.2020

    Der letzte Standort ist das beste Beispiel für das gewollte Abkassieren durch die Stadt.Eine durch LSA geregelte Kreuzung welche so gut wie nicht durch Fußgänger genutzt wird zu überwachen ist schlichtweg Nonsens.Weit und breit keine zu schützende Einrichtung welche besonderer Kontrolle bedarf.Hätte die Stadt mit ihren Verkehrsbehörden das Geld nutzbringend in Software zur Verkehrsflusssteuerung investiert gäbe es die nervtötenden täglichen Staus auf der B174 in diesem Bereich vermutlich nicht.

  • 7
    14
    Echo1
    26.06.2020

    @Lexidark wenn die Blitzer vorrangig dort stehen, wo alles übersichtlich ist und kein Unfallschwerpunkt und man wird mit 57 km/h
    geblitzt, ist dass erzieherisch? Sollte man nicht lieber die Verkehrssituation im Auge haben? Sicherheitsabstände. Ampeln mit Fussgängern. Auf den Tacho zu schauen ist
    nervig. Tempomat? Hat nicht jeder. Ob es damit funktioniert? Hab mir schon überlegt mit einer Grundgeschwindigkeit von 45 durch die Stadt zu fahren, um keinesfalls über die 50 zu kommen.
    So werden sich keine mündigen, zu gegenseitiger Rücksichtsnahme verhaltene Verkehrsteilnehmer entwickeln.
    Der Frust, die Angst der Bestrafung, einen Fehler zu machen, wird weiter mit unterwegs sein.

  • 11
    5
    DS91
    26.06.2020

    @Echo1

    Ich kann beruhigen. Ich arbeite in der Privatwirtschaft.
    Bin sogar "Vielfahrer"...

    Aber ich möchte schon sicher ankommen! Auch wenn ich ab und an selber geblitzt werde.

    "Der @DS91-Mann ist bestimmt vom Ordnungssamt. Aber sonst gibt es hier einheitlich die Meinung, dass solcher Einsatz der Verkehrssicherheit nicht dient."

  • 29
    13
    Lexisdark
    26.06.2020

    Ich wohne in der Nähe der B174, wo der Blitzer stand. Ich begrüße den Standort, egal ob es ein Unfallschwerpunkt ist oder nicht. Warum? Das Tempolimit wird dort fast permanent ignoriert, bis zum Ortsausgangsschild sind einige mit hundert Sachen unterwegs, Motorräder ganz besonders. Das hört man selbst bei Lärmschutzwand und mehreren Häuserreihen dazwischen. Und in der Hinsicht hat das Gerät erzieherische Effekte. Man weiß nie, wann es wo stehen könnte. Dann muss man sich glattweg mal an die Regeln halten.

    Und was Schulen und Pflegeheime angeht: da steht auch öfters mobile Blitzer, die weniger auffallen oder gleich die Polizei. Und die Leute sind dort oft nicht zu schnell unterwegs. Sie parken nur verkehrt. Das wird auch geahndet.

  • 21
    18
    Echo1
    26.06.2020

    Der @DS91-Mann ist bestimmt vom Ordnungssamt. Aber sonst gibt es hier einheitlich die Meinung, dass solcher Einsatz der Verkehrssicherheit nicht dient.
    Schämt Euch Ihr Geldeintreiber.

    Die Blitzer stehen ja in der Regel bei 50 km/h-Beschränkung. Man will kein Verkehrshindernis sein, fährt flüssig mit und dann Zack bis 7 km/h drüber.

  • 23
    23
    Vielflieger
    26.06.2020

    Dieser Plan der Stadt Chemnitz strotzt vor Sarkasmus. Wer wird hauptsächlich geblitzt? Leute, auf dem weg zur Arbeit oder zu dienlichen Terminen, welche sich vorher durch das von unkoordinierten Dauerbaustellen zerstückelte Stadtgebiet gequält haben und entnervt Zeit aufholen müssen, um Geld zu verdienen und damit den Steuerfluss aufrechtzuerhalten. Diesen Leuten wird dann noch zusätzlich in die Tasche gegriffen, das hat Symbolwert.

  • 37
    12
    Wolfgangdererste
    26.06.2020

    Geht es um Umsatz, Geld für die Stadt, oder um Sicherheit für Fußgänger, Kinder, ältere Menschen? Die Standorte des Superblitzers zeigen es doch recht deutlich. Sie stehen nicht dort wo es um Sichrheit geht, sondern dort wo durch das Verkehrsgeschehen, die Umgebung, das Gelände möglichst hohe Einnahmen erziehlt werden. Also ist doch die Frage, geht es der Stadt um Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr oder um möglichst viele Einnahmen in die Stadtkasse? Die Anschaffung eines "Superblitzer" muss sich ja auch rechnen. Ist das das Ziel?

  • 30
    18
    DS91
    26.06.2020

    Solange es solche Raser gibt, erfüllt der Blitzer seinen Zweck.

    "Die Höchstgeschwindigkeit, die der Superblitzer gemessen hat, beträgt 129 Stundenkilometer bei einem zulässigen Tempo von 50 Kilometer pro Stunde, so die Stadt."

  • 42
    16
    Suppenfrosch
    26.06.2020

    Wenn die Stadt dieses Gerät vor Schulen, Kitas, Pflegeheimen, Krankenhäusern etc einsetzen würde, würde wahrscheinlich niemand was sagen.

    Es wäre legitim, es würde tatsächlich der Verkehrssicherheit dienen und dem Schutz derer, die es notwendig haben, so wie es sein soll bei derartigen Kontrollen.

    Aber wo findet der Einsatz statt?! Ausschließlich an Stellen, wo man maximale Profite erwartet, die nichtmal Unfallschwerpunkte sind (auch das wäre ja noch zu rechtfertigen).

    Wenn man den 2. Anhänger schon anschafft, sollte man dann die Einnahmen wenigstens sinnvoll verwenden und nicht zum gefühlt 1000. Mal einen maroden Fußballverein retten, sondern bspw. die Eisbahn wie geplant überdachen oder soziale Projekte besser finanziell ausstatten.

  • 16
    5
    Tauchsieder
    26.06.2020

    Plauen hat einen abzugeben, die trennen sich von ihm!

  • 39
    15
    Roy
    26.06.2020

    Natürlich gehts nur um die Wirtschaftlichkeit, alle Blitzerorte sind keine wirklichen Unfallschwerpunkte.

  • 65
    8
    524989
    26.06.2020

    Wieso wird immer die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage in den Mittelpunkt gerückt? Dass das Einnahmebudget erfüllt wird freut uns natürlich... Aber die wichtigere und einzig legitime Frage ist doch, in welchem Maße der Blitzer die Verkehrssicherheit erhöht hat!?