Chemnitz: Stadion-Neubau erneut Thema im Stadtrat

Rathausspitze legt Einzelheiten der Verträge vor

42Kommentare
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    11.07.2012

    @f1234: So kann meiner Meinung nach nur jemand reden, der einen sicheren und gut bezahlen Job hat.
    Oder möchten Sie die "paar Hausmeister und Bratwurstverkäufer" mit einer neuen Arbeit versorgen?

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    f1234
    11.07.2012

    Jetzt werden die argumentativen Brötchen, die von den "Pro Stadion"-Bäckern gebacken werden, schon arg klein.

    2 Mio Steuergeld pro Jahr dafür, dass ein paar Hausmeister, Physiotherapeuten und Bratwurstverkäufer einen Job haben. Schon visionär!

    Und bitte: Hört auf, mit dem dämlichen Argument zu kommen, dass die Stadt an anderer Stelle ja auch Steuergeld verschwendet und es deshalb nur recht und billig für den CFC ist, selbiges auch hinterher geworfen zu bekommen. Und fangt bitte auch nicht wie Kinder über den Umstand an zu schmollen, dass sich ein Großteil der Chemnitzer nur begrenzt dafür interessiert bzw. interessiert hat,ob der CFC nun gegen den Halleschen FC, Budissa Bautzen (früher) oder eben gegen Wacker Regensburg (heute) gewinnt oder verliert.

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    gelöschter Nutzer
    10.07.2012

    Interessant ist die Aussage, dass Kultur Selbstzweck ist und der Fussballsport - respektive der des ortsansässigen Profivereins - in erster Linie Business.
    Ja natürlich. Und Business heißt Beschäftigung. Oder übersetze ich das falsch?
    Ich stelle mir aber die Frage: Wer beschäftigt sich mit womit und was kommt dabei für wen raus?
    Kunst und Kultur ist toll - aber ein Fass ohne Boden. Geld wird in Hülle und Fülle reingesteckt, aber ökonomischen Nutzen hat es nicht.
    Der Profifussball hingegen beschäftigt nicht nur ein paar Leutchen, sondern viele - wenn es richtig angepackt wird und der Verein wachsen kann. Einfach ist sowas nicht. Wenn aber niemand dahinter steht und mit Geld Einfluss nimmt wird da nichts draus.
    Und zählen mehr verkaufte PKWs denn nichts? Tragen die nicht dazu bei, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben oder sogar neue entstehen?
    Und verkaufte Speisen im Stadion zählen nichts? Nahverkehr, Catering, Stadionpflege, Mannschaftsbetreuung. Da sind nicht wenige Menschen, die damit ihr Geld verdienen wollen und müssen. Zählt das nichts?
    Werbung für Unternehmen - ja das gibt es Menschen die Leben davon. Werbung heißt Aufträge und Aufträge heißt Arbeit.
    Und wieviele Menschen kann ein gut geführter Zweitliga-verein beschäftigen?
    Diese Diskussion hier ist lieblos. So lieblos, wie diese Stadt und ein Großteil ihrer Provinzbevölkerung seit mehr als 30 Jahren mit diesem Sport umgegangen ist.

    Tut mir Leid, aber in immer neuen Kunstprojekten kann ich keinen Mehrwert erkennen, aus dem Steuereinnahmen für die Stadt Chemnitz generiert werden können.

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    f1234
    10.07.2012

    @Ballfreund:

    Der Vergleich von Gunzenhauser sowie anderen kulturellen Einrichtungen und dem Stadionneubau hinkt gewaltig.

    Kunst ist Selbstzweck und deren Förderung wird als eine Aufgabe der öffentlichen Stellen angesehen. Ob das in der Form und in dem Umfang sein muss, der in Chemnitz betrieben wird, ist eine andere Frage.

    Profifussball jedoch ist kein Selbstzweck, sondern in erster Linie ein Bussiness. Hier geht es darum, den Werbepartnern eine Plattform zu bieten, um bei entsprechender Attraktivität die Verkaufszahlen für Autos, Bierkästen und was-weiß-ich-noch-alles zu erhöhen. Mit anderen Worten: Dank der Steuermillionen der Stadt Chemnitz freut sich die DFL über höhere Einnahmen und Mercedes über steigende Absatzzahlen. Und die Spieler des CFC nebenbei über Gehälter, die ihnen der Verein sonst niemals bieten könnte.

    Es ist eben nicht die Frage, ob sich "der Standort Chemnitz Profifussball leisten kann und will", sondern ob sich der CFC mit seinem wirtschaftlichen Umfeld Profifussball überhaupt leisten KANN.

    Mir hat bisher noch niemand schlüssig belegen können, welchen Mehrwert die jährliche öffentliche Förderung von Drittligafussball im Umfang von 2 Mio für die Stadt Chemnitz bringen soll.

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    PeKa
    09.07.2012

    Gegen das Verscherbeln der Daten gibt es derzeit einen Appell, der sich an die Ministerpräsidenten der Bundesländer richtet.

    www.campact.de/melderecht/sn1/signer

    Das Problem dabei ist nur - die Chemnitzer müssen beim Unterzeichnen auch mitmachen und sie müssen sich mit der Materie aktiv auseinandersetzen.

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    gelöschter Nutzer
    08.07.2012

    Wir haben ja bald keine Probleme mit dem Geld - die Kommunen dürfen doch jetzt alle unsere Daten verschärbeln, da kommt Kohle fürs Stadion, den goldenen Handtuchhalter im Gunzenhauser, die Rolltreppen im neuen Landesmuseum ...

    http://www.welt.de/wirtschaft/article108073774/Staedte-duerfen-die-Daten-ihrer-Buerger-verkaufen.html

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    fp2012
    06.07.2012

    @Ballfreund:
    Ich denke, wir sind uns wenigstens darin einig, dass ich Sie mit meinen Argumenten ebenso wenig überzeugen kann wie auch umgekehrt. Sei es drum. Lassen Sie mich trotzdem letztmalig auf Ihre Argumentation eingehen:

    "Das Stadion gehört nach dem Bau zu 100% der Stadt. Kein einziger Stein, noch nicht mal 1% wird dem Verein gehören."
    Die Stadt nutzt das Stadion auch nicht einmal zu einem Prozent. Sondern der CFC auf absehbare Zeit zu hundert Prozent.

    "Sicher, man kann den Bau auch lassen und in Chemnitz weitere Altersheime errichten und ein paar Friedhöfe sanieren. Kommt bei der Jugend sicher ganz toll an. Und eines wäre auch sicher: Alle Meckerer hätten wieder ausreichend Futter -> "Noch nüsch mal äh Stadschion krieschen die hin! Leibzsch un Dräsden hamm och eens!"
    Man muss von dem Geld keine Altenheime bauen, es finden sich sicherlich genügend Ideen für die Jugend. Der Fussballclub meines Sohnes kann sich mittlerweile nicht einmal mehr einen Platzwart leisten.

    "Nach meinem Wissen hat nur der Polizeisportverein mehr Mitglieder. Nach ihrem Gusto müsste dieser ja unglaublich beliebt sein und viele Zuschauer anziehen. Tut er aber anicht, weil dieser Vergleich (der Mitgliederzahlen) hanebüchen ist. Schauen Sie mal lieber auf die Zuschauerzahlen. Daran kann man eher das Interesse bemessen. Und da liegt der CFC in seiner Liga nicht schlecht, auch wenn es natürlich gern (noch) mehr sein dürften."
    Nein, sehe ich nicht so. Ich denke schon, dass insbesondere bei Fussballvereinen ein gewisser Zusammenhang zwischen Mitgliederzahl und Anzahl der Sympathisanten besteht. Als Beispiel seien hier Dresden(12.500 Mitglieder) und Aue (2.500 Mitglieder) genannt. Aber selbst wenn ich mir die Zuschauerzahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl ansehe (in den letzten 10 Jahren lag der Schnitt bei ca. 3000), sieht das auch nicht wirklich anders aus.

    Auch in bezug auf andere Kommentare möchte ich betonen, dass ich dem CFC dieses Stadion gönne, darum geht es hier nicht. Ich gönne ihm nur nicht die Art und Weise der Finanzierung.
    Aber wie gesagt, wir können es nicht mehr ändern, auch ich habe diese Volksvertreter gewählt und muss mich mit deren Entscheidungen abfinden.
    Freuen Sie sich an Ihrem Stadion.

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    Ballfreund
    06.07.2012

    @avocado: Ok. Das sei der USG von Herzen gegönnt. Wobei man natürlich bei diesen Vergleichen nicht vergessen sollte, daß sowohl die USG als auch der PSV Mehrspartenvereine sind, und allein dadurch die Chance auf mehr Mitglieder haben, als ein reiner Fußballverein.

    Und ja, es stimmt. Der CFC hat Dr. Hänel viel zu verdanken. In allererster Linie aber eine solide Außendarstellung, die den Verein endlich weg von den Skandalen und Mio-Löchern hin zu mehr Seriösität gebracht hat. Ich bin wirklich guter Dinge, daß sich dies bei weiterer Konstanz auch in den Zuschauerzahlen in der neuen Arena niederschlagen wird.

    VG retour & viel Spaß beim Test gegen Newscastle!

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    gelöschter Nutzer
    06.07.2012

    @ Ballfreund: Kleine Korrektur - die USG hat auch mehr Mitglieder als der CFC. ;-)
    Darüber hinaus muss ich sagen, dass der Club bei mir viele Sympathien - dank Leuten wie dir und im Besonderen durch Herrn Hänel - zurückgewonnen hat, die er in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten verspielt hatte. Darum werde ich auch nächste Woche zum ersten (und nicht zum letzten) Mal seit langer Zeit wieder im Stadion sein.
    VG von einem, der zwei andere Sportarten betreibt, in zwei anderen Sportvereinen Mitglied ist und euch trotzdem von Herzen das neue Stadion gönnt.

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    Ballfreund
    06.07.2012

    @fp2012: Mal kurz geantwortet -->

    "Das Stadion wird als Luxus angesehen."
    Bei den Nicht-Fußball-Interessenten ganz gewiss. Aber da könnte man auch argumentieren, daß die eher wenig an Dix-Bildern interessierten Chemnitzer das Gunzenhauser für nicht bezahlbaren Luxus halten. Wenigstens der Mietvertrag wurde nun von 2148 auf 2039 gekürzt! Bis dahin ist das Stadion übrigens schon abbezahlt.

    "ein Stadion zu 90% für einen Profiklub zu finanzieren"
    Das Stadion gehört nach dem Bau zu 100% der Stadt. Kein einziger Stein, noch nicht mal 1% wird dem Verein gehören.

    "Wenn das andere Städte machen, heisst das nicht, dass
    wir uns diesem Unsinn anschließen müssen."

    Sicher, man kann den Bau auch lassen und in Chemnitz weitere Altersheime errichten und ein paar Friedhöfe sanieren. Kommt bei der Jugend sicher ganz toll an. Und eines wäre auch sicher: Alle Meckerer hätten wieder ausreichend Futter -> "Noch nüsch mal äh Stadschion krieschen die hin! Leibzsch un Dräsden hamm och eens!"

    "in einer 250.000 Einwohnerstadt gerade mal 1.000 Menschen Mitglieder des Vereins sind"

    Nach meinem Wissen hat nur der Polizeisportverein mehr Mitglieder. Nach ihrem Gusto müsste dieser ja unglaublich beliebt sein und viele Zuschauer anziehen. Tut er aber anicht, weil dieser Vergleich (der Mitgliederzahlen) hanebüchen ist. Schauen Sie mal lieber auf die Zuschauerzahlen. Daran kann man eher das Interesse bemessen. Und da liegt der CFC in seiner Liga nicht schlecht, auch wenn es natürlich gern (noch) mehr sein dürften.

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    PeKa
    06.07.2012

    Meine Devise in Sachen Stadion lautet: "Nicht mehr diskutieren, sondern abwarten!"
    Warten wir auf den Moment, an dem die Stadt die erste Rate von voraussichtlich 1,8 Mill. Euro zahlen muss. Mal sehen, ob sie zu dem Zeitpunkt das Geld überhaupt hat und was passiert, wenn sie nicht in der Lage sein sollte, zu zahlen. Dann werden wir weiter sehen.

  • 4
    4
    06.07.2012

    Es gibt viele Vereine in Chemnitz die auf Unterstützung der Stadt hoffen. Einer davon ist unserer mit 200 Mitgliedern. Unser Tanzverein vertritt unter anderem deutsches Kulturgut durch deutsche Folklore. Die Stadt unterstützt uns im Jahr mit 500 Euro. Wir können uns gerade so über Wasser halten mit Auftritten und Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Neue Kostüme sind selten drin, weil kein Geld da ist. Und so geht es auch vielen andern Vereinen in Chemnitz und deren Wut über den Stadionbau kann ich gut nachvollziehen. Deshalb fragt man sich natürlich, warum für den CFC ein 25 Mio.Euro Stadion gebaut werden kann, für andere Vereine aber kein Geld da ist. Unsere Eiskunstläufer sind Weltmeister und müssen in einem heruntergekommenen Eisstadion trainieren. Natürlich sollte der CFC auch unterstützt werden, allerdings ist mir hier das Ausmaß der Unterstützung zu groß. Und ich kann mir auch schon denken wie wir in der Zukunft von der Stadt unterstützt werde, dank der Einkürzungen für das Stadion.

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    Jothade
    05.07.2012

    @fp2012: ...sag ich doch!

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    ramon
    05.07.2012

    Wenn die Stadträte eine Gesellschaft mit dem Bau und/oder der Finanzierung eines Stadions beauftragen, deren Gesellschaftszweck der Bau und die Vermietung von Wohnungen ist, dann ist das schlicht dämlich. Wenn der Vorstand und der Aufsichtsrat diesen Auftrag annehmen, so sind die persönlich haftbar. Da werden Frau Kalew, Frau Wesseler & Co. wohl irgendwann den Großteil ihrer Rente als Schadensersatz an die Chemnitzer Bürger zahlen müssen, wenn sich das Stadion nicht selbst trägt.

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    fp2012
    05.07.2012

    @ChemB: Auch ich kann gewisse rhetorische Fähigkeiten von Ballfreund nicht abstreiten. Und er kämpft für seine Überzeugung, Respekt.
    Aber was sind denn die Ursachen für den "Aufstand" gegen den Stadionbau?
    Es ist zum einen die unmittelbare Nähe zu den Sparpaketen Ekko 1 und 2, welche den Stadionbau quasi einrahmen. Ich kann nicht einer Stadt eine Rosskur verordnen und ein paar Monate später so ein Ding aus dem Hut ziehen, was uns über 20 Jahre jährlich knapp 2 Mio. kostet (soviel zu den Baukosten von 25 Mio.)
    Das Stadion wird als Luxus angesehen.
    Zum zweiten kann es nicht originäre Aufgabe einer Kommune sein, ein Stadion zu 90% für einen Profiklub zu finanzieren. Wenn das andere Städte machen, heisst das nicht, dass wir uns diesem Unsinn anschließen müssen. Wenn wenigstens ein Großteil der Chemnitzer hinter dem Verein stehen würde, tun sie aber nicht, aus welchem Grund auch immer. In meinem Bekanntenkreis (ich bin Chemnitzer) hält sich die Anhängerschaft schwer in Grenzen. Und wenn dazu noch in einer 250.000 Einwohnerstadt gerade mal 1.000 Menschen Mitglieder des Vereins sind, ist das einfach erbärmlich. Da brauchen wir nur mal um die Ecke zu anderen Vereinen schauen...
    Aber wir können nichts mehr dagegen tun. Wir können nur beim nächsten Mal Volksvertreter wählen, die eventuell mit mehr Augenmaß an die Sachen herangehen.

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    HorrorBeetle
    05.07.2012

    Ich glaube es wird einfach zuviel am Stadion festgemacht.

    Arena hin oder her, es geht in dieser Diskussion nicht um das Gebäude, sondern um Tasache, dass extrem viel Geld für etwas ausgegeben wird das a) nur einem geringen Teil der Bevölkerung dient, b) eine Subventionierung für einen schlechten bis mittelklassigen Verein darstellt, c) an jeder Ecke drastisch und folgenschwer gekürzt wird und d) das auch noch von einer Tochtergesellschaft, weil man so die unangenehme Rechtsaufsicht umgehen kann.

    Ob es nun ein Freizeitpark, ein Erlebnisbad, eine Skihalle oder eine neue Eishalle ist, ist völlig egal.

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    Ballfreund
    05.07.2012

    @ChemB: Oh, dankeschön ;-).

    Ich versuche nur, das Blickfeld etwas zu öffnen und andere städtische Themen mit einzubeziehen, die entweder unter den Tisch fallen oder als selbstverständlich angenommen werden. Das der Neubau Geld kostet und erst am Montag von den Stadtverordneten Ekko II beschlossen wurde, ist mir absolut bewusst. Mir ist auch klar, daß dies nicht jedem gefällt und für Nicht-Fußballinterssierte nur schwer akzeptabel ist. Ich sehe den geplanten Neubau vordergründig als positives Signal für unsere Stadt an, auch wenn viele in erster Linie den Club als größten Nutznießer sehen.

  • 3
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    gelöschter Nutzer
    05.07.2012

    @Ballfreund - egal wie viele Daumen runter nun kommen ...
    Ich bin zwar jetzt nicht so ein großer Stadionfan, aber ein Fan von Ihnen. Sie argumentieren hier so toll und vertreten trotz des teils rauen Windes immer souverän Ihre Meinung. Respekt, macht Freude Sie zu lesen.

  • 3
    1
    Ballfreund
    05.07.2012

    @Jothade: "Dessen Qualität - so habe ich mir sagen lassen - hängt ja nicht vom Stadionbau ab."
    ---
    Indirekt schon. Und zwar nach unten gesehen. Wird das neue Stadion gebaut, wars das mit der Lizenz für Liga 3. Dann wird in Chemnitz nur noch viertklassiger Fußball gespielt. Maximal. Ich sehe das Gezeter und Gewese auch nicht so sehr am CFC behaftet, sondern die Frage im Raum stehen, ob sich der Standort Chemnitz Profifußball leisten kann und will. Das kann man entweder mit Ja oder Nein beantworten. Fakt ist nur, daß man dieselbe Frage bei der Kultur mit einem deutlichen Ja beantwortet hat. Mit dem Gunzenhauser und dem Haus der Archäologie spielt man kulturell mindestens in der zweiten Liga. Da hatte man den Mut, "Ja" zu sagen und es anzupacken - verbunden mit Mio-Ausgaben, die bis heute den Etat schwer belasten. Und beim Sport soll man dieselbe Frage aus diesem Grund (Etat) jetzt mit "Nein" beantworten? Das wäre nicht nur ein Schlag ins Gesicht aller Fußballfreunde, sondern auch ein Armutszeichen für eine sich modern geben wollende Großstadt!

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    Ballfreund
    05.07.2012

    @schnellleserin: Handshake. Genau der letzte Satz war die Intention, die ich aufzeigen wollte.

    @FraBe: Ich persönlich habe nix gegen eine anderweitige Nutzung der zukünftigen Spielstätte, sofern die sich dafür eignet. Ich erinne mich, daß im Sportforum vor langer Zeit Grönemeyer gespielt hat. Da Die Stadt bzw. GGG Besitzer der neuen Arena sein wird, könnten die auch entscheiden, dort andere Veranstaltungen (als nur Fußball) stattfinden zu lassen. Die Frage, auf die ich mich bezog, wurde von SSM ("Darf die öffentlichkeit das Stadtion verwenden?") gestellt. Klingt für mich nach Bolzplatz, als ob dort der Chemnitzer Bürger nachmittags privat fußballern darf. Nein, natürlich nicht. Aber eigentlich haben Sie es ja schonmit der Oper/Stadthalle beantwortet: Nein geht auch nicht. Nur, wenn ich mich dafür einmiete. Nix anderes habe ich gemeint.

  • 5
    3
    FraBe
    05.07.2012

    Ballfreund, wenn ich das richtig begreife, ist die marode Heizungsanlage das Stadion. Was nun gesperrt werden muss. Es sei denn, ich (Stadt) repariers, dann ist´s wieder mollig warm bzw. der CFC darf in der 3 Liga spielen.
    Der Unterschied für mich ist aber: Hier baut die Stadt eine prima Heizung, die aber nicht die Stadt wärmt, sondern hauptsächlich ein paar (und ausschliesslich) Profifussballer. Die Zuschauer auf den Rängen bekommen doch davon gar nichts ab (oder ist dann der Eintritt frei?).

    Und wenn ich`s recht gelesen habe, waren Sie es auch, lieber Ballfreund, der darauf hingewiesen hat, dass in der Oper/Stadthalle nicht jeder seine Gesangkünste darbieten darf. Klar darf er dass, man muss die Lokalität nur vornweg mieten. Und das passiert ziemlich oft. Und wenn die Puhdys mal nicht mehr kommen (können), kommt halt der nächste. Und das mehrmals im Monat.
    Nur im Stadion, da spielt immer (bzw. alle zwei Wochen einmal) der CFC. Hoffentlich im Sinne der Finanzierung in zwei Jahren in der 1. Liga. Aber da die Fans ja nur wegen des neuen Stadions strömen werden (und nicht etwa wegen dem attraktiven Fussball), sind diese Einnahmen in jeder Liga eine sichere Quelle. Bei den Puhdys kommen ja auch alle wegen deren neuen Kleidern und nicht etwa wegen der Musik.

  • 4
    1
    05.07.2012

    @ballfreund: :-) wir sind da eigentlich gar nicht soweit auseinander. Nur sehe ich das Stadion eben nicht als Heizungsanlage (weil diese ist in unseren Breitengraden doch schon fast lebenswichtig) sondern eher als meinen riesengroßen Lieblingsbalkon, der vom Bauamt gesperrt wird, wenn ich ihn nicht saniere.
    Ich liebe einen großen Balkon, gerade in der Stadt bietet er mir eine fast schon manchmal mediterane Rückzugsmöglichkeit, der ideale Ort zum Chillen. Den würde ich wirklich nur sehr ungern aufgeben.
    Und genau da liegt für mich der Unterschied - eben nicht Heizung.
    Aber ja - könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich den Balkon rückwirkend sanieren bzw. gar nicht erst so verkommen lassen.

  • 5
    1
    Jothade
    05.07.2012

    Bei einem der vorherigen Artikel zum Stadion wurde u.a. mal als positiv angeführt, dass sich ja auch die völlig verschuldete Stadt Essen ein Stadion von wohl ca. 44 Mio EUR leistet und Chemnitz deshalb richtig handelt. wenn es sich für ein Stadion verausgabt.
    Genau dieser Fakt wurde vor Kurzem in einer Fernsehsendung zusammen mit noch mehr irrsinning spendablen Städten genannt, die ihre Dritt- und Viertliga-Clubs mit Erstliga-Stadien ausstatten.

    Als Nicht-Fußball-Kenner kann ich nicht einschätzen, ob dieser CFC für was Besseres taugt. Dessen Qualität - so habe ich mir sagen lassen - hängt ja nicht vom Stadionbau ab.
    ...oder vielleicht doch??

    Ich persönlich halte die Aufwandbeschränkung zugunsten des Clubs bei dessen "geplanten" Aufstiegen für idiotisch - wenn der Club mehr einnimmt, sollte er auch bitte mehr bezahlen! Beim Otto-Normal-Bürger steigt zum Verdienst dessen Steuersatz auch nicht linear, sondern SEHR progressiv, manchmal wird die geringe Einkommenserhöhung vom höheren Steuersatz fast völlig aufgefressen...

    Leider sind folgende Dinge unumstößlicher Fakt:
    1. Der Stadionbau ist beschlossene Sache.
    2. Der Beschluss war rechtskräftig.
    3. Er wurde durch vom Chemnitzer Bürger mittels Wahl legitimierte Stadträte beschlossen.
    Damit wird sämtliches Gegengerede leider nicht mehr zielführend, weil
    4. durch die Planung seit dem Beschluss sind bereits bis jetzt Kosten entstanden, die bei einer jetzigen Außerkraftsetzung des Beschlusses wohl schon ..ypstn Mio EUR gekostet hat oder kosten wird: Das beauftragte Planungsbüro hat nämlich Anspruch auf Vertragserfüllung durch die Stadt Chemnitz!

    Dieser finanzielle Verlust würde zwar ebenfalls eine Aufnahme im Schwarzbuch der Steuerzahler bekommen, dann aber auch nichts anderes mehr!
    Also: Auch wenn die Stadträte jetzt vielleicht Bauchschmerzen zu ihrem übereilten Beschluss im vergangenen Jahr bekommen sollten (... und ich hoffe, dass das Krämpfe sind, dass sich ihnen jeden Tag der Magen umdreht!!), müssen sie und nun sämtliche Bürger der Stadt Chemnitz die Suppe auslöffeln!
    Ein vorhandener EUR lässt sich in unserem Land leider nur einmal ausgeben - es sei denn, wir begeben uns unter grieschische Flagge..

    Tja... Demokratie geht manchmal tolle Wege!
    Denkt euch euren Teil, geht zur nächsten Kommunalwahl 2014 und stimmt dort ab, welche Politik in der Stadt dann zukünftig gemacht werden soll!

  • 1
    1
    ramon
    05.07.2012

    Auszug aus der Satzung der GGG mbH: "Die Gesellschaft errichtet, erwirbt, betreut, bewirtschaftet WOHNBAUTEN in allen Rechts- und Nutzungsformen. und "Vorrangiger Zweck der Gesellschaft ist, zu einer sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsvorsorgung der breiten Schichten der Bevölkerung beizutragen."

    Stadion, Tietz, Schocken und andere Prestigeprojekte werden da irgendwie nicht mit erfasst. Klarer Satzungsverstoß, wissen das die Aufsichtsräte?

  • 2
    3
    Ballfreund
    05.07.2012

    Schnellleserin, ich bin bei dem Prinzip "Erst überlegen & rechnen, dann Geld ausgeben", ganz bei Ihnen. Aber übertragen auf die Stadt Chemnitz und das neue Stadion trifft es das nicht ganz. Beispiel: Sie bewohnen ein Haus und haben dort seit der Wende immer weiter dafür gesorgt, daß es rundherum hübsch aussieht. Dort ein Orleander, da ein Rhododendron, eine Gartenschaukel mit Grillplatz, eine Garteneisenbahn und letztlich - ja das passte gerade noch ins Budget rein - ein feiner Pool für die heißen Tage. Alles schick, jeder Nachbar guckt neidisch über ihren Zaun. Dabei haben Sie aber genau gewusst, daß ihre Heizungsanlage von 1934 ist und im Keller vor sich hingammelt. Hat aber niemand gesehen. Leider hat ihnen kürzlich der Schornsteinfeger damit gedroht, ihre Heizung im nächsten Jahr zu sperren. Und nun, was tun? Geld beim Pool und der Garteneisenbahn einsparen, oder auf die Sperrung der Heizung warten?

  • 5
    0
    05.07.2012

    @hammerP: mach ich zu Hause auch so, wenn mein Einkommen nicht reicht und ich gerade schon mal nicht weiß wo ich sparen will, dann schließe ich sofort einen neuen Vertrag ab, wo ich mich über viele Jahre binde und zahlen muss ;-)
    Es geht nicht nur um das Stadion - zumindest mir nicht.
    Es geht um das Prinzip, das man sich, wenn man nicht genug Geld hat überlegen muss, welche meiner Ausgaben sind notwenig und wichtig. Natürlich gehört da auch dazu vor neuen Verpflichtungen zu klären - kann und muss ich mir diese leisten. Bzw. gibt es andere Alternativen, wie ich bestimmte Dinge hinbekomme.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    05.07.2012

    Was sind schon Millionen an Steuergeldern, wenn im neuen Stadion die Chaoten ausgesperrt werden. Welch ein Imagegewinn für Chemnitz.
    http://www.liga3-online.de/dfb-hohe-geldstrafen-fur-rot-weis-erfurt-und-chemnitzer-fc/
    http://www.radiochemnitz.de/nachrichten/lokalnachrichten/6000-euro-geldstrafe-fuer-den-cfc-545991/
    http://news-chemnitz.de/rauch_und_feuer_im_fanblock_cfc_muss_geldstrafe_zahlen-449

  • 4
    4
    05.07.2012

    Bei einem Gesamthaushalt von weit über 700 Millionen Euro das Wohl & Wehe der Stadt Chemnitz vom Stadionumbau abhängig zu machen ist nichts weiter als purer Populismus, der anscheinend seine Wirkung nicht verfehlt...

  • 0
    0
    05.07.2012

    @SUhlig: Danke für die konkrete Information

  • 0
    1
    05.07.2012

    @ ballfreund: den Hintergrund hab ich schon verstanden, ich wollte wissen, wie es aktuell um diesen Betrag steht - bei der letzten Berichterstattung war das glaub ich nicht klar

  • 5
    6
    Ballfreund
    05.07.2012

    @SMM: "Darf die öffentlichkeit das Stadtion verwenden?"

    Gegenfrage: Dürfen Sie selbst in der Oper auftreten? Oder ihre Gesangskünste in der Stadthalle offerieren?

    "Finden dort dann regelmäßig Veranstaltungen für die Bevölkerung statt?"

    Sie dürfen gegen Eintritt die Heimspiele des CFC besuchen. Genauso, wie Sie Veranstaltungen in der Oper, der Arena oder im Theater gegen einen entsprechenden Obulus besuchen können.

    Wie kommt man eigentlich auf so eine - pardon - alberne Frage?

  • 4
    0
    SUhlig
    05.07.2012

    @schnellleserin: Gute Frage, die in der Vorlage für die Ratssitzung am 18. Juli auch beantwortet wird, die ich in der Zeitung heute aber aus Platzgründen nicht mehr unterbekommen habe. Daher hier die Antwort: Das Erbbaurechtsverhältnis zwischen Stadt und CFC (läuft laut Vertrag bis zum Jahr 2060) wird beendet, damit die Stadt wieder alle Rechte am Grundstück bekommt (sonst erhält die GGG kein Darlehen von der Bank). Weil der CFC damit die Vorteile "aus der dinglichen Grundstücksnutzung" verliert, muss er laut Gutachten entschädigt werden. Die Entschädigungssumme, die der Gutachter ebenfalls bestimmt hat, liegt bei 1,26 Mio. Euro. Die Auszahlung der Summe wird aber nur dann fällig, wenn der Pachtvertrag fürs neue Stadion vorfristig und durch die Stadt (also NICHT durch den CFC) gekündigt wird. Der Entschädigungsanspruch wird in jedem Jahr der Pacht um 1/20 reduziert, sodass er nach 20 Jahren auf Null steht.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Swen Uhlig, Redaktion

  • 2
    2
    Ballfreund
    05.07.2012

    @schnellleserin: Wenn Sie ein Grundstück an die Stadt abgeben, würden Sie dann möglicherweise nicht auch darauf bestehen, dafür Geld sehen zu wollen? Btw., diese "Entschädigungszahlung" zwischen Stadt und Verein wird in den gegenseitigen Verträgen mit verrechnet. Allerdings gibt es bei den hier in der Freien Presse vorgestellten Musterechnungen einen eklatanten Fehler. ;-)

  • 5
    4
    05.07.2012

    Klar gibt es andere große Geldfresser. Die sind aber schon vorhanden! Das Stadion wird als nächster Geldfresser geplant!
    Was ist denn für das Stadion geplant außer den Spielen des CFC? Darf die öffentlichkeit das Stadtion verwenden? Finden dort dann regelmäßig Veranstaltungen für die Bevölkerung statt? oder ist es abgesehen von den Spielen unbenutzt?
    Kurz um, hat das Stadion irgend einen öffentlichen Nutzen oder wird es nur für den CFC und seine Anhänger gebaut?
    Ich lass mich da sehr gerne eines besseren belehren und mich umstimmen das dieses Stadion für Chemnitz und seine Zukunft wichtig ist.
    Ansonsten wie gesagt, die anderen Geldfresser sind schon da und von Dingen die schon vorhanden sind trennt man sich ungern.

  • 2
    1
    05.07.2012

    der Vergleich mit dem Theater ist aber auch Mist.
    nur weil man mit der linken Hand das Geld rauswirst (Bsp. Theater), soll man auch noch mit der rechten (stadion) das gleiche tun?
    Im Artikel zur Sitzung über die Verhandlungen zu EKKO II war zu lesen, dass jemand gefordert hat, dass jede Ausgabe auf den Prüfstand soll. Das wäre doch der richtige Ansatz.

  • 4
    3
    fp2012
    05.07.2012

    Oh. Da hat die Stadt ja wieder knallhart verhandelt. Mindestens 180TEU pro Jahr, maximal aber 2,5% des Jahresumsatzes. Wenn ich mir den geplanten Etat des CFC für 2013 ansehe (4,4 Mio.), sind das maximal 110.000TEU.
    Im Vetrag steht dann bestimmt: Ist das Maximum kleiner als das Minimum, braucht der CFC gar nix zahlen.
    Mir tut schon wieder der Bauch weh vor lauter Lachen.
    Zum Glück explodiert ja der Etat in 2014, wenn die erste Rate fällig wird.
    Max. 2,5% des Jahresumsatzes ist ein absoluter Witz.

  • 4
    2
    Ballfreund
    05.07.2012

    "Chemnitz hat ja keine anderen Probleme als Fußball."

    Wo Sie es schon ansprechen. Die Landesdirektion kritisierte bei ihrer Ablehnung u.a. konkret die viel zu hohen Kosten für das Theater und die Ausgaben für das Tietz. Zum Beispiel wurde moniert, daß das Theater schon im EkkoI ca. 4 Mio sparen sollte. Und was ist passiert? Nix. Auch die hohe Anzahl der Angestellten in der Stadtverwaltung (~ 2.800) waren der LD ein Dorn im Auge. Ebenso die überteuerten Mieten für die Büros im Moritzhof (Mietvertrag bis 2020). Aber klar, lasst uns ruhig weiter über die Verschwendung beim Stadion diskutieren. Damit weiterhin der Mantel über den anderen, tatsächlichen Geldfressern, ausgebreitet werden kann.

  • 3
    5
    oOSilenceOo
    05.07.2012

    Kein Geld aber auf großem Fuß leben. Das Stadion ist auch dringend notwendig. Ganz bestimmt...........

  • 0
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    05.07.2012

    wie steht es eigentlich um die Entschädigungszahlung der Stadt an den CFC?

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    2
    Hacketoni
    05.07.2012

    Nörgel, Nörgel! Wird nicht zur Zeit in Chemnitz fast jede Straße erneuert und saniert? Ich weiß nicht wo du lebst, aber ich rutsche täglich von einen Stau in den nächsten. Nach über 25 Jahren des Vergessens, sind jetzt endlich mal die Sportstätten dran. Im diesem Sinne, Sport frei zurück zur ehemaligen

  • 6
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    acals
    04.07.2012

    ... nein, es geht nicht wirklich um die Leistungsfähigkeit der Stadt. ... es wird ja immer um seriöse Beiträge zur Diskussion gebeten, warum man nun mit dem Stadionum(neu)baubeschluss nicht so ganz einverstanden ist. Die Begründung gibt die Stadt Chemnitz selber, auf ihren offiziellen Seiten. Im Tenor: Man kann ja für 2.5 Mio für die 3. Liga herrichten. Stiege der CFC aber auf, dann steht eh ein Um(neu)bau an, und dieses Geld wäre sinnlos verbraten. Deswegen braucht man die Ausgabe wie diskutiert.
    Man vergleiche mal mit Privatrecht: Meine Wohnung lässt zu wünschen übrig, die Kinderzahl steigt und sie ist auch 'moralisch verschlissen'. Da könnte ich für vielleicht 20.000,- Euro modernisieren. Mach ich aber nicht, weil, ich bin mir doch ganz sicher das ich bald befördert werde. Dann steigt mein Gehalt immens. Also bau ich lieber gleich ein eigenes Haus für 2 Mio. Aber halt! Das ginge nur dann, wenn ich Eigenkapital nachweise - Konditionen im Privatrecht sind bekannt.
    Und öffentlich-rechtlich? Wo auch noch gesagt wird "Wir können uns das nicht leisten." Wie man da vorgeht, ist bekannt. (Und wer aber so vorgeht, dem schert die Leistungsfähigkeit der Stadt herzlich wenig!)

    Und wieder halt: Global hat solche Ignoranz zur Finanzkrise geführt, weil eben genau Bauvorhaben nicht abgesichert waren. Und es führt zu den Problemen in Griechenland - Lohn-/rentenkürzungen, Preissteigerungen, Entlassungen ...
    Es ist ein schwacher Trost, dass man dies auf Chemnitz umgemünzt "nur" diskutieren kann, aber es bleibt festzuhalten das es Bürger gibt, die als finanzpolitische Laien offensichtlich mehr Kompetenz in Sachen Geld aufweisen als die qualifizierte Mehrheit des Stadtrates.

  • 4
    5
    04.07.2012

    "...dass die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Stadt gesichert ist. Auch um diesen Nachweis zu erbringen, musste die Stadt in dieser Woche ein zweites Sparpaket auf den Weg bringen"
    Chemnitz hat ja keine anderen Probleme als Fußball. 1,8 Millionen, was ist das schon. Könnte man vielleicht n paar Straßenzüge herrichten über die nächsten 20 Jahre ;)



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