Chemnitz: Stadt prüft weitere Spätbusse

Mit dem Ausbau des Chemnitzer Modells könnten ab 2015 mehr Busse und Bahnen nach 18 Uhr fahren

2Kommentare
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    18.04.2013

    jens65: So isses!

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    jens65
    18.04.2013

    Bereits bei der Einführung des "Neuen Netzes" vor einigen Jahren wurde ganz klar auf das Ziel hingewiesen, den Stassenbahnlinien mehr Fahrgäste zuzuführen. Es geht weder um Optimierung der Fahrzeiten, noch um Wahrnehmung eines flächendeckenden Versorgungsauftrages, sondern vorrangig um Auslastung der Strassenbahnlinien. Sehr interessant ist der heutige Artikel zur überwiegenden Ablehnung der Röhrsdorfer Bürger hinsichtlich Anbindung ans Chemnitzer Modell. Das trifft es genau - Wegfall von Haltestellen, längere Wege, nicht der Nahverkehr kommt zu den Bürgern, sondern die Bürger sollen gefälligst zum Nahverkehr kommen. Ebenso steht zu befürchten, dass mit der Bahnlinie auf der Reichenhainer Straße die Anbindung des Stadtteiles Reichenhain schlechter wird. Die aussage zu Linieneinsparungen sagt es ja bereits. Ich würde darauf wetten, dass dann das Stadtzentrum nur noch per Umsteigen in die Bahn erreichbar sein. Inclusivr der Wartezeit beim Umsteigen braucht man dann dreimal so lange ins Zentrum. Genau so, wie es seit Einführung des Neuen Netzes für Adelsberg eingetreten ist, seitdem die Buslinien 33 und 56 nur noch nach Bernsdorf stat ins Zentrum fahren. Hohe Investitionskosten für Bahntrassen, sinkende Fahrgastzahlen infolge unattraktiver Linien, sinkende einnahmen, steigende Preise, sinkende Fahrgastzahlen, diese Spirale sollte endlich einmal ernsthaft hinterfragt werden.



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