Chemnitzer Grüne wollen OB-Kandidatin der Linken unterstützen

Zschockes Teilnahme am zweiten Wahlgang noch offen

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3232 Kommentare
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  • 2
    3
    mops0106
    25.09.2020

    @neuhier:
    Als er Herr Oehme im Mai 89 aus der SED austrat, konnte niemand wissen, dass die DDR bald Geschichte sein würde. Er hat bei der Kommunalwahl zusammen mit zwei Freunden die Stimmauszählung in Wahllokalen in Harthau beobachtet und dann nach der Verkündung des Ergebnisses seine Konsequenzen gezogen (Artikel FP 14.07.20). Und er ist nach der Wende auch nicht gleich überstürzt in eine neue Partei eingetreten.

  • 1
    1
    jbi40
    25.09.2020

    @jbi40
    Wendehals (Vogel) (Jynx)
    Ihren Namen bekam die nur etwa lerchengroße Art wegen der auffälligen Kopfdrehungen. Diese wurden in vielen nationalen Trivialnamen sowie im Artepitheton torquilla (lat. torquere = drehen, winden) namengebend.

    .. habe die Quelle vergessen = Wikipedia

  • 2
    0
    Hinterfragt
    25.09.2020

    Nun, die echten Wendehälse sind ja diese, welche aus der SED nach 89 in die CDU gewechselt sind, denn auch in der DDR gab es eine CDU ...

  • 3
    1
    jbi40
    25.09.2020

    @Tifi: Austritt 1989? Aha, mutig.

    Wendehals (Vogel) (Jynx)
    Ihren Namen bekam die nur etwa lerchengroße Art wegen der auffälligen Kopfdrehungen. Diese wurden in vielen nationalen Trivialnamen sowie im Artepitheton torquilla (lat. torquere = drehen, winden) namengebend.

  • 5
    2
    Pedaleur
    25.09.2020

    @Tifi: Austritt 1989? Aha, mutig.

  • 7
    2
    neuhier
    25.09.2020

    @Tifi: Um aus der SED auszutreten, musste man ja erstmal eingetreten sein, oder nicht?

  • 4
    6
    Tifi
    25.09.2020

    @ Neuhier! Den Arsch in der Hose um zu DDR Zeiten aus der SED auszutreten, wie der Oehme, muss man erstmal haben! Wie das Jahr 89 ausgeht wusste keiner. Aber dafür sind Sie wohl zu neu hier.

  • 6
    1
    OlafF
    24.09.2020

    Entschuldigen Sie bitte, wenn ich mich als Ex-Chemnitzer in die Diskussion einmische. Aber ist es nicht etwas befremdlich, wenn in der Kommunalpolitik (ehemalige) Parteibücher eine tragende Rolle spielen? Ist es nicht wichtiger festzustellen:

    Wer schafft es Chemnitzer Bürger für eine gemeinsame Politik für die Bürger und mit den Bürgern zu gewinnen?
    Das Affentheater in der Bundespolitik muss doch abschreckend genug auf Sie wirken.
    Welche gemeinsame Interessen stehen im Vordergrund, hinsichtlich einer Verbesserung von Lebensqualität, kulturellem und Angeboten im wirtschaftlichen Bereich, im Dienstleistungssektor und im Bildungswesen.
    Wie verbessere ich die Sicherheit für alle Bewohner und Gäste im Stadtgebiet?
    Z.B. Wie kann ich ein Verkehrskonzept, incl. Fahrrad-ÖPNV und Individualverkehr weiterentwickeln und letztendlich, wodurch kann ich das ganze finanzieren ?
    Bei allen unterschiedlichen Lösungsansetzen , wird Ihr/Ihre OBInn entsprechende Untetstützung brauchen und auch trennende Unterschiede verkraften müssen.
    Also, weg mit dem Parteiendünkel, hin zur Bürgerbeteiligung. Sie sitzen alle im selben Boot.

  • 2
    5
    Freigeist14
    24.09.2020

    jbi@ Th- stimmte zumindest , Herr Schulmeister .

  • 4
    2
    jbi40
    24.09.2020

    Freigeist14
    .. daß Sie eine Achse zwischen Willi Brandt und Theo Sarrazin basteln ist schon abenteuerlich.

    .. heißt der nicht Thilo?

  • 3
    1
    neuhier
    24.09.2020

    @Hinterfragt. Ich habe 698236 zitiert. Das zeigen die Satzzeichen. Er kürzt wohl Bündnis90/Grüne so ab. Müssen Sie ihn fragen.

  • 0
    4
    Hinterfragt
    24.09.2020

    @neuhier; Was hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe mit der OB-Wahl in C zu tun?

  • 7
    3
    neuhier
    24.09.2020

    @698236: Der einzige der Kandidaten, der zu DDR Zeiten in der SED war, ist Herr Oehme. daher trifft der Satz "Das dokumentiert, dass die BGR die alte SED unterstützt." nicht zu.

  • 2
    7
    Hinterfragt
    24.09.2020

    Nun, was rauskommt, wenn man Rot und Grün mischt, kann jeder mit dem Farbkasten selber probieren ...

  • 5
    3
    DTRFC2005
    23.09.2020

    @mathausmike:Nun ich kenne mindestens zwei mal zwei Hände voll Grünwähler, die diese Entscheidung vollgerichtig und damit völlig in Ordnung finden, sich also nicht hintergangen fühlen. Unsere Familie eingeschlossen.

  • 5
    11
    698236
    23.09.2020

    Das dokumentiert, dass die BGR die alte SED unterstützt. Das ist ja diametral zu dem, wie sich in der Öffentlichkeit gegeben wird. Ich finde das Hintergehen des gutgläubigen Wählers. Das ist das Problem verlässlicher Politikverhaltens. Herr Zschocke 5 - setzen. Sie sind doch nun auch im Sächsischen Landtag nicht mehr glaubwürdig. Weitere Empfehlung : Niederlegung Ihres Landtagsmanddats.

  • 3
    10
    Freigeist14
    23.09.2020

    mathausmike@ allein für Ihren Kommentar war es die Entscheidung der Grünen wert .

  • 12
    11
    Freigeist14
    23.09.2020

    Franzudo@ daß Sie eine Achse zwischen Willi Brandt und Theo Sarrazin basteln ist schon abenteuerlich . Das hat das SAP-Mitglied und Flüchtling aus Nazi-Deutschland Willi Brandt nicht verdient . Das die Chemnitzer Grünen keinen SPD-Mann oder CDU-Kandidatin unterstützen verdient bei der Anti-Linke-Politik der Bundespartei (!) Respekt !

  • 3
    9
    franzudo2013
    23.09.2020

    Bitte, sagen Sie es mir. Ich habe vielleicht nicht alles mitbekommen.

  • 5
    15
    mathausmike
    23.09.2020

    @Pedaleur,ich stimme Ihnen zu.Es ist schon kraß,dass Bündnis 90/Grüne jetzt die
    Li ke unterstützdn will!
    Zschocke müßte sich bei denen,die für Ihn gestimmt haben,dafür entschuldigen!

  • 15
    7
    neuhier
    23.09.2020

    @franzudo: "Er müsste nur mal sagen, wofür er steht. Für die Esken/ Kühnert/ Lauterbach- SPD oder für die Brandt- Buschkowsky- Sarrazin- SPD. Wahnsinn oder Realismus ?"

    Das hat Schulze längst getan. Man müsste sich halt nur ein bisschen mit dem Wahlkampf beschäftigen.

  • 12
    9
    franzudo2013
    23.09.2020

    Jetzt bin ich mal auf die Positionierung von Herrn Schulze gespannt.
    Es kann von Vorteil für ihn sein, wenn das linke Erpressungspotential entfällt.
    Er müsste nur mal sagen, wofür er steht. Für die Esken/ Kühnert/ Lauterbach- SPD oder für die Brandt- Buschkowsky- Sarrazin- SPD. Wahnsinn oder Realismus ?

  • 11
    7
    Pedaleur
    23.09.2020

    Mein erster Gedanke: Bündnis 90...Die Grünen...unterstützen eine Kandidatur der Linken. Vermutlich vor Jahren undenkbar, aber es ist halt alleweile her. Wie mag der damals reformorientierte Zschocke ehrlich darüber denken?

    Nun gut, sachlich kann ich mir das sogar vorstellen. Ich nehme Fr. Schaper schon ab, dass sie die Stadt gestalten will und auch für Chemnitz brennt. Aber was lässt sich aus den Wünschträumen real umsetzen und werden nicht in den nächsten Jahren die Stärkung der Wirtschaft und Hilfe bei der Technoligiewende Schwerpunkte sein? Es bleibt spannend und so richtig mag ich nicht glauben, dass die grünen Stimmen vollständig nach links wandern.

  • 18
    20
    Deluxe
    23.09.2020

    Was Chemnitz braucht sind Gestalter - da gebe ich Ihnen, DS91, sogar Recht.

    Aber Chemnitz braucht (ebensowenig wie alle anderen) ganz sicher keine neue OB, bei der Gendersprache in der Verwaltung noch vor der Gestaltung kommt. Leider stehen sowohl Grüne als auch Linke derzeit häufig mehr für diesen Unfug als für reale Politik. Und die SPD ist auch nicht weit davon entfernt.

    Insofern für mich alles keine Alternativen.

  • 18
    19
    676937
    23.09.2020

    So ist das mit den Grünen. Den Wählern sollte so langsam klar sein, welche Partei sie hier wählen. Die Grünen sind eine Wassermelone - außen grün und innen rot. In einigen Punkten (z.B. Staatsverständnis) haben sie die Linken inzwischen um Welten links überholt.

    Herr Zschocke sollte sich überlegen, ob diese Partei noch seine Partei ist. Mit der Entscheidung pro Schaper hat der Kreisverband der Grünen Herrn Zschocke die Unterstützung de facto entzogen.

  • 8
    11
    triedel
    23.09.2020

    Taktik hin, Taktik her. Ob die Wähler das auch so sehen? Nicht der Kreisverband wählt den OB und die Wähler von Herrn Zschocke sind auch nicht an die strategischen Überlegungen der Parteien gebunden. Am Ende ist vielleicht Frau Patt die lachende Dritte.

  • 22
    10
    Haecker
    23.09.2020

    Das ist schon ein bemerkenswerter Vorgang: Bevor mit dem eigenen Kandidaten abgestimmt ist, ob er im 2.Wahlgang antritt, beschließt eine Partei die Unterstützung einer Konkurrenz. Mehr kann man den eigenen Kandidaten nicht abwatschen. Da hilft auch nichts der Vorbehalt, "im Fall, dass ... im 2.Wahlgang nicht antritt."

  • 21
    14
    DS91
    23.09.2020

    Ich finde die Entscheidung gut und sie ist gewiss keine Selbstverständlichkeit.

    Sieben Jahre Stillstand mit Herr Schulze würde unserer Stadt nicht gut tun.

    Herr Schulze ist ein sehr guter Verwalter, Chemnitz benötigt aber dringend Gestalter!


    @Lesemuffel
    Dritt stärkste Kraft ist kein schwaches Ergebnis!

  • 22
    23
    Tauchsieder
    23.09.2020

    Da fällt einem wieder der Spruch mit den Äpfeln ein: Erst sind sie grün, dann werden sie rot.

  • 24
    35
    Lesemuffel
    23.09.2020

    Hoffentlich reicht es nicht für die LINKE. Von GRÜNEN sich ins Amt hieven lassen ist Verhöhnung der schwachen Erstergebnisse.

  • 3
    3
    Tifi
    23.09.2020

    Das ist ja nur konsequent! Schließlich zeigt sich immer wieder das Grüne nur unreife Rote sind! Beide stehen für Umverteilung wobei die Grünen dazu noch das Narrativ der möglichen Klimasteuerung benötigen. Solche Art " Zweckbindung " haben die Linken schon lange überwunden .

  • 27
    27
    KulturJoseph
    23.09.2020

    Richtige Entscheidung! Wenn man sich die grünen Inhalte anschaut, dann werden diese bei der SPD leider nicht gut aufgenommen. Ich hoffe, dass Fr. Schaper mit der Unterstützung unsere neue OB wird!