Chemnitzer Messerattacke: Verteidigung "grillt" Zeugen der Anklage mehr als drei Stunden

Ihre Verhinderungstaktik gescheitert, setzt die Verteidigung im Fall des Messerangriffs, der zum Tod von Daniel H. führte, nun auf eine neue Karte.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    saxon1965
    22.05.2019

    Mich würde echt interessieren, wie weit ein/e RA gehen darf, bei der Verteidigung des Klienten. Dass die Verteidigung das bestmögliche Ergebnis bzw. Strafmaß rausholen will verstehe ich ja, aber darf das so weit gehen, dass vorsätzlich die Wahrheitsfindung behindert wird. Darf ein RA wider besseren Wissens handeln und einen Täter freiboxen?

  • 5
    2
    Lesemuffel
    21.05.2019

    Man kann sich an den erschütternden ZDF-Film "Gegen die Angst" (März 2019) erinnern. Die kriminellen Clans aus muslimischen Großfamilien waren weit weg - dachte ich. Und was läuft in DD ab? Verhinderung strategie durch RA Lang (schlimmer als im Film) Bedrohung des Zeugen, wie im Film, aber leider Realität in Sachsen, "Gegen die Angst" ist unter uns.

  • 5
    3
    Hinterfragt
    21.05.2019

    Nun, in Rückblick auf Köthen, kann man es sich schon "BUNT" ausmalen, wie das Urteil ausfallen soll ...

  • 7
    2
    saxon1965
    21.05.2019

    Warum weißt die Vorsitzende Richterin Simone Herberger, die so agierende und aggressive RA Lang nicht in ihre Schranken?!
    Es ist doch mehr als offensichtlich, was die Verteidigung von Alaa S. hier vor hat. Für mich sieht das weniger nach Wahrheitsfindung aus, viel mehr nach Zeugeneinschüchterung, Verschleierung und taktischen Maßnahmen.
    Hoffentlich können die staatlichen Stellen den Zeugen Younis al N. und seine Familie schützen. Man bekommt es mit der Angst zu tun, welche Mittel und welche Macht, kriminelles Milieu bis in Gerichtssäle zu haben scheint.



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