Chemnitzer Modell: Streit um Lärmschutz

Die Trasse ins Erzgebirge wird zum Teil zweigleisig ausgebaut. Ein Gutachten ergab, dass Anwohnern Schutzmaßnahmen zustehen. Ob sie kommen, ist dennoch ungewiss.

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1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Interessierte
    11.08.2020

    Das habe ich befürchtet , da werden sicherlich noch einige jammern ...
    Aber ich - würde mir paar schnell wachsende Bäume dahin pflanzen ...

  • 2
    1
    Zeitungss
    10.08.2020

    Postkutschen sind noch im Angebot, bei Bedarf auch mit Gummibereifung. Es ist einfach nur lachhaft, leider heute Normalität. Hätten unsere Vorfahren sich ähnlich verhalten, gäbe es heute dieses Problem nicht. Stand noch irgend etwas von "Stadt der Moderne", man kann wirklich nur lachen.

  • 3
    1
    Ickarus
    10.08.2020

    Ich verstehe nicht warum sich aufgeregt wird die Strecke ist schon ewig dort und nicht erst seit gestern, Augen auf bei der Wohnort Wahl sage ich da nur..

  • 5
    2
    Lebensfreude
    08.08.2020

    Die Probleme sind doch hausgemacht und bei einer zukunftsfähigeren Planung vermeidbar gewesen. Im Stadtgebiet von Chemnitz entstehen 3 neue Haltepunkte. Natürlich muss da häufiger angefahren und gebremst werden. Vom Technopark bis einschließlich Einsiedel insgesamt 7-mal. Hätte man nicht die Strecke, zumindest im Stadtgebiet, gleich elektrifizieren können, anstatt mit lärmintensiven und Feinstaub verursachenden Dieselbetrieb zu fahren? Die einzusetzenden Bahnen verfügen doch über einen Elektroantrieb und die Strecke hat keinerlei Verbindung zum mit Wechselstrom betriebenen Bahnnetz. Damit wären viele Lärmschutzmaßnahmen überflüssig bzw. nicht so kostenintensiv auszuführen gewesen. Außerdem wird immer wieder von einem „zweigleisigen Ausbau“ gesprochen. Dies ist nicht richtig! Bis nach Kriegsende 1945 war die Strecke komplett bis Einsiedel zweigleisig. Das 2. Gleis wurde dann als Reparationsleistung abgebaut. Das Planum ist aber noch vorhanden. Es handelt sich genau genommen nur um die teilweise Beseitigungen der Kriegsfolgen!

  • 9
    9
    698236
    07.08.2020

    Scheinbar fahren am Ta schon 20 Züge??? War mir noch gar nicht bewusst, zumal ich vor wenigen Wochen lesen konnte, dass die Strecke erst 2021/2022 befahrbar sein wird. Also diskutiert man über ungeliegtete Eier.

  • 15
    4
    Haecker
    07.08.2020

    @censor: Es wird hier keine Zugtrasse gebaut, sondern nur eine vorhandene so umgebaut, dass nicht nur 2 Triebwagen in einer Stunde dort fahren können, sondern 4 (d.h. 2 je Richtung), und zwar mit einer Geschwindigkeit von wohl gerade mal 80 km/h. Das soll eine unzumutbare Lärmbelästigung ergeben?

  • 21
    10
    censor
    07.08.2020

    Natürlich ist es nicht schön, wenn eine Zugtrasse direkt vor dem eigenen Grundstück gebaut wird. Ich würde das auch nicht wollen.

    Allerdings fällt mir dazu ein weit gravierenderer Fall ein: die alten DDR-Züge auf der Strecke Chemnitz-Leipzig. Wenn die in Geithain, Narsdorf oder Burgstädt vor der Bahnhofseinfahrt bremsen, quietscht es so laut, dass man es im ganzen Ort hört. Besonders in der Nacht glaubt man sich unmittelbar neben dem Bahnhof wohnend, obwohl der über 3 km entfernt liegt.

    So laut dürften die modernen Triebwagen der Citybahn kaum sein. Die hört man kaum, wenn man davor steht.

  • 6
    7
    Zeitungss
    07.08.2020

    Es kommt nun einmal wie es in der heutigen Zeit kommen muss.
    @698...: Sehe ich genau so und es wird auch so.

  • 24
    6
    harzruessler1911
    07.08.2020

    Na ich muss schon auch sagen, wie oft soll denn die Frau von sich aus nachfragen und dies in hellseherischer Manier.

    zitiere: "Mir war zugesagt worden, dass vor Beginn der Bauarbeiten die Schutzfenster eingesetzt werden", sagt sie. "

    zitiere" Der VMS bestätigt, dass es keine explizite Erläuterung der Verfahrensweise gab, "da diese per Gesetz und Verordnung vorgegeben ist".

    Das gesetzliche Widerrufsrecht ist auch vom Gesetz vorgegeben, trotzdem muss jeder Kunde explizit darauf hingewiesen werden und sogar bestätigen.

    Man kann doch nicht erwarten, dass die Dame bzw normale Menschen sich als Laien mit solch speziellen Gesetzen auskennen. Ist doch nicht wie die StVO, dass man in irgendeiner Weise, zum größten Teil täglich damit zu tun hat.
    Wenn dem so wäre, könnte man in Deutschland so einige Institutionen abschaffen (davon abgesehen gibt es eh jede Menge ua. staatl. Aufsichtsbehörden usw. welche so sinnlos wie ein Kropf sind, um mal auf den jüngsten drastischen Fall Wirecard / BaFin zu verweisen.)

    Dann kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Dame in Vorkasse gehen muss????
    Damit diese dann ihrem Geld hinterrennen darf oder eventuell darauf sitzen bleibt?

    Wenn das Geld nicht da ist, um das Vorhaben umzusetzen, dann kann ich es halt nicht umsetzen.

  • 28
    4
    698236
    07.08.2020

    Und dann viel "Spass" beim schnellen Ausbau Chemnitz - Leipzig.

  • 24
    9
    lax123
    07.08.2020

    @Logistiker Sie war sich ihrer Sache halt sicher und beim VMS interessiert es anscheinend Niemanden mehr.
    Als Betroffener ist die Sicht anders. Ihr wurde ja sogar bestätigt was genau gemacht werden soll. Von daher kann sie darauf bestehen und gut.

  • 24
    17
    fnor
    07.08.2020

    Wenn der im Planfeststellungsbeschluss festgeschriebene Schallschutz nicht umgesetzt wird, verliert die Baustelle ihre Genehmigung und der Bau ist sofort einzustellen. Ggf. lässt sich ein Richter per einstweiliger Verfügung darauf ein. Bestenfalls sollte man per Gesetz festschreiben, dass erst alle Forderungen der Planfeststellung umzusetzen sind, bevor gebaut werden darf.

  • 34
    21
    Logistiker
    07.08.2020

    Das Geheule... sich selbst informieren, oder bei der ersten Begehung fragen wann wie dann Schallschutz eingebaut wird, auf die Idee kam sie nicht und zack ist der böse VMS Schuld....