Bild: Ralf Jerke
Chemnitz
Chemnitzer Museum stellt „Fahrzeugrebellen“ und ihre Leidenschaft vor

Die aktuelle Sonderausstellung im Fahrzeugmuseum will aufzeigen, warum ein Fahrzeug für Enthusiasten nicht einfach ein fertiges Produkt ist.

Chemnitz.

Den Menschen, die Fahrzeuge nicht nur fahren, sondern hinterfragen, die an Motoren und Karosserien nicht das Ende, sondern den Anfang sehen, diesen Enthusiasten und ihrer Leidenschaft ist die Ausstellung „Fahrzeugrebellen“ gewidmet, die derzeit im Museum für Sächsische Fahrzeuge in der Zwickauer Straße 77 zu sehen ist. Denn für diese Menschen ist ein Auto oder ein Motorrad kein fertiges Produkt, sondern eher ein offener Entwurf. Eine Fläche für Persönlichkeit, ein Werkzeug der Selbstbestimmung. Diese Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen. Nicht nur auf das, was glänzt, sondern auch auf das, was reibt. Zwischen Rost und Lack, Improvisation und Präzision liegt eine Wahrheit: Rebellion ist Teil der Fahrzeuggeschichte. Kurator der Ausstellung, die im November vorigen Jahres eröffnet wurde und nun bis April gezeigt wird, ist Lukas Nagel, im Bild mit seinem B1000. Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass um 16.30 Uhr). Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, für Besucher bis 18 Jahre ist er frei. (gp) Foto: Ralf Jerke/Archiv

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