Chemnitzer Oberbürgermeisterin sieht «Graben» in der Stadt

Chemnitz (dpa/sn) - Rund einen Monat nach der tödlichen Messerattacke von Chemnitz und den fremdenfeindlichen Protesten sorgt sich die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) um das Zusammenleben in der Stadt. «Es hat sich in der Stadt ein Graben aufgetan, von dem wir noch nicht wissen, was von dem Erreichten für die Stadt darin verschwindet», sagt sie der Deutschen Presse-Agentur. Um die Stadt zu befrieden, will sie vor allem mit den Bürgern ins Gespräch kommen und Führung zeigen. Sie gibt sich vier Wochen nach den ersten Protesten auch selbstkritisch: «Was ich nicht in dieser Deutlichkeit gesehen habe, ist, dass die Wut der Chemnitzer so stark ist.»

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9Kommentare
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  • 4
    4
    Blackadder
    21.09.2018

    Kleiner Nachtrag: heute gab es keine Bürgerwehr, dafür wurden von Demontranten, die sich aus dem Demozug gelöst hatten die Scheiben am Büro der Linkspartei eingeschlagen.

    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/demonstrationen-chemnitz-102.html

    @ ArndtBremen u.a.: Mit welchen Straftaten ist denn in den nächsten Wochen zu rechnen?

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    5
    cn3boj00
    21.09.2018

    Ach Arndt, wie schön schwarz weiß Ihre Welt doch ist. Da sind die vielen Tausend, die diesem Heilsbringer in Ehrfurcht folgen, und deren unbeugsame Vaterlandsliebe schon mal den rechten Arm nach oben schnellen lässt, und die sich völlig missverstanden fühlen und ganz zu Unrecht kritisiert, weil es sich ja nun mal nicht vermeiden lässt, dass sich da paar Nazis unters friedliche Volk mischen. Weshalb sie auch Bürgerwehren gründen, die dann friedlich durch die Stadt spazieren um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Na ja, die Stadt strotzt ja auch nur so von Antifa, linksgrünen Gesinnungsterroristen und anderem Gesindel.
    Manchmal glaube ich Sie sind ein Troll.

  • 3
    6
    Blackadder
    21.09.2018

    Ach, hinterfragt, ihre Antwort ist so traurig und hilflos.

  • 9
    5
    Hinterfragt
    21.09.2018

    Na @Blackadder, heute Abend wieder beim schwarzen Antifaterrorblock dabei ...?

  • 11
    5
    franzudo2013
    21.09.2018

    Blackadder, gratuliere zu Ihrem grossartigen Weitblick. Sie bestätigen meine Worte. Denunziation ist eben die Sache derer, die kein Interesse daran haben, die Gräben wieder zu schließen.

  • 9
    12
    Blackadder
    21.09.2018

    @ ArndtBremen und franzudo: Na, heute Abend wieder zur rechten Demo von Pro Chemnitz? Wie viele Hitlergrüße gibt's denn diesmal aus der "Mitte" der Gesellschaft? Und rückt die Bürgerwehr wieder aus? Ach ne, von denen sitzen ja 5 oder 6 noch.

  • 11
    10
    franzudo2013
    21.09.2018

    Die Wut ist auch deshalb so stark, weil jede Kritik als rechtsextrem denunziert wird.
    Da hat Frau Ludwig mitgemacht. Gleichzeitig werden Linksextremisten hofiert. Frau Ludwig, nehmen Sie sich ein Beispiel an Ihrem Kollegen Krüger aus Freiberg.

  • 8
    13
    ArndtBremen
    21.09.2018

    Heute Abend werden mehrere tausend Menschen ihre Verbundenheit zu unserer Heimat, zu unserem Vaterland bekunden. Faru Ludwig darf sich daran gern ergötzen.

  • 10
    12
    ArndtBremen
    21.09.2018

    Für diesen "Graben" gibt es auch einen Grund. Über diesen sollte Ludwig mit der Dame aus Berlin sprechen, falls diese in Chemnitz auftaucht. Bei diesem Termin darf auch gleich darüber nachgedacht werden, dem Wunsch der Antifa und sonstigem Gesindel nachzukommen der da lautet "Deutschland verrecke". Was wohl der Grund für diesen "Graben" sein mag?



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